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Da geht es doch nicht mehr um Abstände zur Grundgrenze, sondern um die offensichtliche Unzulässigkeit, auf fremdem Grund Aufschüttungen vorzunehmen. Das ist mit Sicherheit kein Landesrecht Thema? |
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Es wurde auf fremden Grund quasi aufgeschüttet? Das kann nie rechtens sein, egal wo. Da würde mir eigentlich Sachbeschädigung (anderes Grundstück) sowie illegale Müllbeseitigung (Erdmaterial) einfallen. Würde das schnellstmöglich rückgängig machen oder mit dem Eigentümer des Grundstücks sprechen, ob für ihn/sie das in Ordnung so ist. |
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Es waren offensichtlich mehrere Parteien beteiligt, jetzt will keiner mehr wissen, wer da Müll (nicht nur Erde, sondern auch Bruch und Schotter) abgelegt hat. Der Eigentümer vom nun schön planierten Grundstück meint natürlich, ihm passt das jetzt so. Die Gemeinde fühlt sich nicht zuständig, es gab schon mehrere Gespräche. Das sind aber zwei verschiedene Themen, Müllentsorgung und Aufschüttung. Von mir aus kann der Nachbar aufschütten, wenn er will, aber es wird wohl eine Regelung geben, wie weit von der Grundgrenze seine Böschung aufhören muss. Ursprünglich gab es dort einen Graben zwischen den Grundstücken, jetzt würde das ganze Wasser natürlich auf das Freiland-Grundstück fließen. P.S.: so schaut das jetzt aus. Das Rohr ist neu, auch ein "cooles" Feature. Blau ist die Grundgrenze zwischen den Pflöcken, links das Freiland (alle Erdhaufen sind neu), rechts das nun planierte Grund von einem Hrn Gemeinderat 🤡 ![]() |
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Hallo, soweit ich das von meinem Bauvorhaben kenne sind alle Gelände Veränderungen Bewilligungpflichtig in der Steiermark. Zusätzlich können noch Bebauungspläne Vorgaben schaffen. Diese Gelände Veränderungen müsste eigentlich in einer Bauverhandlung genehmigt worden sein oder zumindest am Einreichplan ersichtlich? LG |
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Ich bin kein Rechtsexperte. Aber mMn. sind Geländeveränderungen nur rechtens, wenn das so bewilligt wurde, also konkret im Einreichplan so eingezeichnet wurde. Wenn nicht, dann darf der Nachbar wieder den Urzustand herstellen. Prinzipiell kann er bis zur Grundgrenze machen was er will (Zaun oder Garten Hütte aufstellen z.B.), aber wie gesagt müssten Geländeveränderungen bewilligt werden. Jegliche Aufschüttung auf fremden Grund darf er sowieso gleich wieder rückgängig machen, das würde ich ihm klipp und klar vermitteln. |
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Danke euch! Es gibt soweit ich weiß keine Bebauungspläne noch. Er meint, er weiß nicht, wer das gemacht hat 🤡 Es gab vor einem Monat eine Begehung mit dem Bgm. Seine erste Reaktion: Und, wo ist eigentlich das Problem? Seit der Begehung ist trotz regelmäßigen Nachfragen nichts mehr passiert. An wen kann man sich noch wenden, wenn das zuständige Bauamt, also die Gemeinde, anscheinend warten will, bis das alles zugewachsen ist? |
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An einen Anwalt, hätte ich gesagt. Dass der Nachbar den fremden Grund nicht zum angreifen hat, geschweige denn einfach 2m davon zuschüttet. Nennt sich Hausfriedensbruch. Bzw. er vielleicht zur Geländeveränderung gar nicht befugt war, aber ob diese Bewilligung überhaupt erteilt wurde kann die Gemeinde ja wohl am Besten beurteilen, dazu braucht sie nur in ihre Akten zu schauen. Mir fallen da so Dinge wie Amtsmissbrauch ein, aber wie gesagt, ich bin kein Jurist. Das ist komplett egal, und wenn es der Heiland persönlich war haftet trotzdem der Grundeigentümer, von dem aus der Schaden entstanden ist.
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Ich würde als erste Maßnahme das Rohr wenn es wirklich wie es auf dem Foto aussieht am fremden Grund ist mit irgendwas zuschütten dass da nichts mehr raus kann. es wird ja irgend eine funktion haben, dann ist auch das gegenüber vielleicht an einer Lösung interessiert |
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Das Rohr wird ja irgendwo hinführen und wenn es vom Grundstück des Nachbarn kommt, wirkt seine "Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts" Strategie äußerst unglaubwürdig. Man stelle sich vor: Ich führe in einer Nacht- und Nebelaktion eine bewilligungspflichtige Aufschüttung durch und wenn dann Fragen aufkommen, stell ich mich blöd und sage nur "keine Ahnung, jetzt isses halt so"? Wenn es so einfach wäre, würden nur noch mehr Schwarzbauten errichtet. Und zur Aussage des Bürgermeisters, wo denn das Problem sei, würde ich das mal bei der BH eskalieren. Für mich stinkt die Sache gewaltig nach lokalem Filz. Ein Gemeinderat, der nicht weiß, wer ihm seinen Grund mit Drainage versehen und aufgeschüttet hat, ein Bürgermeister, der damit kein Problem hat? Mein dringender Rat: Such dir einen spezialisierten Anwalt und gehe den juristischen Weg. Und dokumentiere alles, am besten auch den Grenzverlauf gerichtsfest durch einen Geometer festgestellt. |
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@ewige Bist du davon selbst betroffen? |
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Danke euch! Wir versuchen noch, das ohne Anwälte zu klären. Beim Nachbar ist der Wasserschutzverband (oder so) durchgefahren, um beim Bach was zu befestigen, und dann wurde der Flurschaden repariert (so ist die Aufschüttung entstanden). Die Erde dafür ist anscheinend von einem lokalen Gewerbe, wo umgebaut wurde, gekommen. Das Rohr gabs immer schon, nur mit 15 cm Durchmesser (jetzt sind es 40), damit wurde die oberhalb gelegene Straße entwässert (allerdings ist früher entlang der Straße hangseitig ein Graben verlaufen, jetzt nicht mehr). Ja, ich bin selbst betroffen. Danke für den Tipp mit der BH. |
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