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Die Steuern sind nicht das Problem - denn wenn Du nicht viel Gewinn erwirtschaftest zahlst Du auch nicht viel Steuern (kommt halt auf Deinen Beruf an, es werden ja alle Einkommen zusammengezählt). Weitere Nebenkosten wären die Gewerbeanmeldung (welches Gewerbe passt erfährts Du bei der Wirtschaftskammer), Mitgleidbeitrag bei der Wirtschaftskammer (das ist aber nicht so viel), Kosten für Steuerberater (Jahresabschluss) oder evtl. auch Versicherung (fällt ja dann nicht mehr unter Deine privaten Versicherungen).
Aufpassen musst Du jedenfalls bei der Sozialversicherung. Die stuft Dich nämlich auf Basis einer Mindestbemessungsgrundlage ein und dann zahlst Du Sozialversicherungsbeiträge bei der SV d. Gewerblichen Wirtschaft. Aber auch das kann OK sein, weil es ja zB. Deine Pensionsbeiträge erhöht. Jedenfalls solltest Du Dich nicht nur am Finanzamt, sondern ganz besonders auch bei der SV d. Gew. Wirtschaft über die Folgen erkundigen. |
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Hallo TiM, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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BMF Stand auf Gewinn-Messe - Ich war heute auf der Gewinn-Messe in Wien und habe diese Frage auf dem Stand des Finanzministeriums gestellt - Nach einigem rechnen diverser BMF-Mitarbeiter war das Ergebnis "Vergessen Sie es" - es ist ein Nullsummerspiel |
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BMF-Rechnung - Wie hat das BMF das vorgerechnet? |
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Photovoltaik - in Österreich benachteiligt? - Nach dem, was Ihr (TIM und hwagner) da schreibt, schaut das ganz danach aus, dass Photovoltaik in Österreich im Gegensatz zu z.B. Deutschland (HP von "Haus und Heim") geradezu eingebremst wird - trifft das zu?
Wir wollen in Bälde bauen und würden gerne, wenn möglich, eine Fotovoltaikanlage installieren lassen: Doch das mit Gewerbeanmeldung etc. klingt eher entmutigend. Der Invest soll sich doch rechnen, doch dem scheint in Österreich momentan nicht so zu sein. Was rauscht denn da so im Blätterwald der Politik - gibt's die Chance auf eine Änderung zum Besseren? Bahnt sich da was an - wisst Ihr was? |
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Photovoltaik - in Österreich benachteiligt? In Österreich ist das eher eine Stiefkindsache. Was neues gibts hoffe ich im Frühjahr 2009, leider hängt die ganze Branche in Österreich in der Luft. lg Andreas |
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Photovoltaik - in Österreich benachteiligt! - Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass PV-Anlagen in Österreich aufgrund einer besch...eidenen Regierung benachteiligt werden. Ich habe mir eine PV-Anlage gekauft und habe leider schlechte Erfahrungen sowohl mit dem Verkäufer als auch mit dem Land OÖ, der OeMAG und meinem Energieversorgungsunternehmen gemacht. Ich wohne im Grenzgebiet zu Deutschland und man braucht nur über die Grenze zu fahren und schon sind überall Solarzellen auf den Dächern auszumachen.
Aber zu obiger Thematik: Eine Gewerbeanmeldung ist natürlich nicht nötig, es ist nur eine Möglichkeit, Steuern abzuschreiben, damit sich die Anlage früher amortisiert. Leider habe ich dazu noch keine Informationen gefunden, ob sich das wirklich rentiert oder mit welchen Nachteilen zu rechnen ist. Gibt es hierzu schon Erfahrungen? |
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Hallo Gast Stephan, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Photovoltaik - Gewerbe anmelden |
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"Steuer" scheint ein recht vager Begriff zu sein! - Ich denke, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen! Natürlich kann man, wenn man ein Gewerbe betreibt, die MEHRWERTSTEUER einsparen, aber was viel wichtiger ist: Als Selbständiger kannst Du Deine Betriebsmittel in jedem Fall von der Steuer (EINKOMMENSTEUER) abschreiben. Abhängig von Deiner Steuerklasse könntest Du so doch einiges mehr einsparen als nur die Mehrwertsteuer. Allerdings wird zu klären sein, über wieviele Jahre das zu tun ist.Ich würde einen Steuerberater fragen. |
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@hwagner - Was kann das BMI da kompliziert rechnen? Es geht doch relativ einfach: Du nimmst Deinen Steuerbescheid vom Vorjahr, schaust, in welcher Steuerklasse Du dich befindest, dann - ich gehe mal von der Annahme aus, dass eine derartgie Anlage über 10 Jahre abzuschreiben ist - also rechnest Du 1/10 des investierten Betrages (waren es in deinem Fall wirklich 20.000? dann also 2000) minus den erwarteten Gewinn in diesem Jahr, (also minus 1200, ergibt 800) davon den Steuersatz (also 38,... oder 43,...Prozent) = ca 300 bis 350 € wenn das mit den 10 Jahren stimmt; dann allerdings 10 jahre lang, also in der summe das 10 fache |
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Die komplizierte Berechnung des BMF - hat vielleicht auch die weiteren, nicht rein steuerlichen Aspekte berücksichtigt, die da wären:
*) SV-Beiträge an die SV-gewerbliche Wirtschaft (zumindest Unfall- und Pensionsversicherungsbeiträge) *) Kammerumlage *) eventuell Gewerbehaftpflichtversicherung, für den Fall, dass durch einen Defekt des Wechselrichters die nächstgelegene Trafostation oder E-Geräte der Nachbarn gehimmelt werden und der PV-Anlagenbetreiber für den Schaden in die Pflicht genommen wird. Gruß und guten Rutsch Gerhard |