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Trocknungszeit Innenputz --> Erklärung?

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  •  friedrich5424
17.6. - 22.6.2010
6 Antworten 6
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Hallo!
Bei mir wurde mitte März der Innenputz gemacht (Gipsputz, teilweise Glattputz, teilweise Reibputz).
Auch jetzt habe ich noch viele sehr feuchte Stellen (vor allem im Keller unter der Stiege, dort ist der Putz sogar noch richtig weich...).
Ich habe nun damit begonnen, den Reibputz nachzuschleifen und habe folgendes bemerkt:
Wenn ich mit dem Schleifpapier über feuchte Stellen gefahren bin (sichtlich dunkler als der restliche Putz und fühlt sich auch "kälter" an) war kurze Zeit später die Stelle trocken (zumindest gleich weiß, und fühlt sich trocken an).

Kann mir das einer erklären?? Ist die Wand jetzt wirklich trocken???

  •  Benji
  •   Gold-Award
18.6.2010  (#1)
März??? - Das wären ja drei Monate! Solange darf das nie und nimmer dauern... Und er darf schon gar nicht weich sein. Härten und Trocknen haben nämlich nix miteinander zu tun (der Putz wird auch hart wenn er naß ist, bzw. in deinem Fall "sollte hart werden")

Zu deinem Schleifpapier-Experiment kann ich nur vermuten, dass der Putz an den Stellen "verglast" ist (das passiert wenn an der Oberfläche länger Kondenswasser gestanden ist, dann bildet sich an der Oberfläche eine dünne sehr glatte und undurchlässige Schicht). Vielleicht hast du diese Schicht dann aufgerauht...

Wenn der Putz wirklich verglast ist, wirst du massive Probleme beim Malen haben (der Putz saugt nciht, und die Farbe hält nicht)

Ich würde das mal von einem Fachmann anschauen lassen.


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  •  aku
  •   Silber-Award
18.6.2010  (#2)
Gipsputz - wird erst hart, wenn er trocken ist. Sollte er allerdings sehr lange feucht bleiben (wie in diesem Fall), kann es sich auch negativ auf die Endfestigkeit auswirken.
Durch die Nachbearbeitung der Oberfläche (reiben mit nassen Schwammbrett o.ä.) verdichtet diese und behindert das Austrocknen. Ungünstige Temperatur- u. Lüftungsbedingungen (Keller, unter der Stiege) kommen dann noch negativ dazu.
Es bleibt nur abwarten, so gut wie möglich lüften und vor dem Malen den Untergrund fachmännisch beurteilen zu lassen (möglicherweisae muss Tiefgrund zur Festigkeitserhöhung vorgestrichen werden)


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  •  oldtimersammler
  •   Gold-Award
20.6.2010  (#3)
.Ich vermute mal daß deine Kellerwände feucht sind und du Erdfeuchte reinbekommst,dadurch ist klar daß der Putz sehr schlecht bzw überaus langsam austrockent,hoffe du hast im Keller nicht auch Gipsputz das wäre dann sehr schlecht.
l.G.Gerhard

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  •  friedrich5424
21.6.2010  (#4)
@oldtimersammler - Erdfeuchte hat eher nichts damit zu tun, da der Effekt auch auf Zwischenwänden vorkam, die nicht einmal unmittelbar mit einer Außenwand in Kontakt stehen.
Durch meine Schleiferei ist es jetzt auch schon viel besser geworden, aber unter der betonierten Stiege, die zusätzlich noch mit einer 10er Wand abgemauert ist, sieht es eher noch böse aus...

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  •  Hansee
  •   Bronze-Award
21.6.2010  (#5)
kellerstiege...das "Problem" habe ich auch.
Bei mir ist auch alles trocken bis auf diese Stelle, hart ist er aber trotzdem. Ich erkläre mir das durch die fehlende Luftzirkulation in diesem Winkel. Habe jetzt einen Ventilator hingestellt, seither mehren sich die hellen Flecken, langsam aber doch.

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  •  WD-AUSTRIA
22.6.2010  (#6)
Innenputz - Trocknung - die idee mit dem ventilator ist eine sehr gute. die feuchtigkeit wird dadurch weggeblasen - "in luft auflösen" kann sich dieser frei werdende wasserdampf allerdings nicht. bei ungünstigen verhältnissen besteht die gefahr, dass sich diese von anderen, bereits trockenen, wandschichten aufgenommen wird......

lüften ist durchaus eine möglichkeit, die feuchtigkeit abzuführen - aber dabei muss größes augenmerk auf die temperatur/feuchtigkeitsverhältnisse der äußeren witterungsverhältnisse gelegt werden, um die situation nicht noch zu verschlimmern.

empfehlung: ratgeber anfordern, in dem die wechselweise auswirkung von feuchtigkeit und temperatur beschrieben wird. hilfreiche tipps und praxisbeispiele geben unterstützung und antwort bei vielen fragen zur gebäudetrocknung.

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