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Infrarotheizung

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  •  haueslbauer25
5.3.2012
10 Antworten 10
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Hallo beisammen.

Ich war gestern in Wels bei der Energiesparmesse.
Habe da einen Stand entdeckt die Infrarotheizungen verkaufen.
Meine Fragen hierzu:
"Wie lange gibts dieses System eigentlich schon
"Warum werden diese nicht eingebaut(Ich kenne jedenfalls niemand)
"Gibts richtwerte wieviel Strom die braucht
"Kann man 180QM beheizen
Fragen über Fragen?????!!!!
Mir hat man gesagt es kommt in jeden Raum ein solches Modul und gut ists, kann mir das überhaupt nicht vorstellen???

  •  dandjo
  •   Gold-Award
5.3.2012  (#1)
Gibt's Richtwerte wieviel Strom die brauchten? - Genau so viel wie die Heizlast berechnet und die Außentemperatur erfordert. Es wird Strom 1:1 in Wärme umgesetzt, nur eben in Form von Infrarotstrahlung.

Es gibt Feldtests im Altbau, die zeigen, dass ein sinnvoller Einsatz gegenüber Gasheizungen mit Radiatoren, trotz höherer Energiepreise für den Strom, Kosten spart. Infrarotpanele haben meist das Problem, dass sie nicht den gesamten Raum bestrahlen, wodurch einige Stellen kühl erscheinen können. Eine optimale Dämmung und somit hohe Oberflächentemperaturen der Bauteile ist für so eine Heizform Pflicht und keine Option.

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  •  Haüslbauer 25
5.3.2012  (#2)
@ dandjo
Ich denke mir halt das eine Fussbodenh. Grossflächig von unten Heizt und dieses System Punktuell in mitten von einer Wand und das ein anderes Wohnklima bewirkt!!!!

Wo finde ich Heizlast habe den Energieausweis bei mir liegen???

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  •  dandjo
  •   Gold-Award
5.3.2012  (#3)
Ein Infrarotpanel wirkt vom Raumklima her so wie ein - großer heißer Heizkörper. Der Heizkörper erzeugt aber eine hohe Konvektion, der Infrarotstrahler fast gar nicht, da er nur die Flächen erwärmt, die er anstrahlt. Ist vom Gefühl her so, wie wenn du dich in die Sonne stellst. Eine Fußbodenheizung wirkt ganz anders, da die Strahlungstemperatur deutlich niedriger ist.

Interessant wäre ptot und HWB bzw. EEB.

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  •  Haüslbauer 25
5.3.2012  (#4)
Gebäude-Heizlast Ptot Luftwechsel 0,40 (kw)8,06
HWB 11.964kwh/a

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  •  dandjo
  •   Gold-Award
5.3.2012  (#5)
Uh uh uh Die Hütte würde ich lieber nicht per Infrarot und Direktstrom heizen. Da hast du gut um die 1.900 bis 2.200 Euro Heizkosten pro Jahr.

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  •  Haüslbauer 25
5.3.2012  (#6)
Was für Heizsystem würdest du empfehlen.
Pellets,Luftwärmepumpe,...????

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  •  dandjo
  •   Gold-Award
5.3.2012  (#7)
Empfehlen würde ich dir die Hütte ordentlich zu dämmen - und auf ein vertretbares Energieniveau zu bringen. Den HWB würde ich nur mit Stückgut und eigenem Wald beheizen wollen, alles andere wird in Zukunft empfindlich teuer. Pellets wären hier die ökologischste Variante. Eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren wäre auch möglich. Eine Luftwärmepumpe bei dem HWB ist eine ökologische Katastrophe. Da kannst du gleich mit Gas heizen.

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  •  Haüslbauer 25
5.3.2012  (#8)
Ist ein Ederplan 50-iger Ziegel!
Soll ich vielleicht noch 16 cm Vollwärmeschutz raufklatschen???
Oberste Geschossdecke mit 26 cm Gedämmmt!!!!
Fenster sind im energieausw. 2 scheiben berechnet werde aber 3 scheibenverglasung eingebaut.
Entweder ist das falsch berechnnet oder i woas a ned wos do los is

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  •  dandjo
  •   Gold-Award
5.3.2012  (#9)
Der erste Fehler war mit einem 50er Ziegel zu bauen. ;) - Scherz beiseite, damit musst du wohl jetzt leben, die Entscheidung ist schon früher gefallen. Am HWB wird das jetzt nichts ändern, also kannst du jetzt deine Kosten nur mehr mit einer billigen Heizung drücken. Das hier schon wieder durchzurechnen ist aber mühsam, bitte selbst erledigen. Aus dem HWB plus etwa 20-30% für 23°C Raumtemperatur plus dem WWWB kannst du dir anhand der Energiekosten pro kWh die zu erwartenden Heizkosten berechnen.

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  •  Haüslbauer 25
5.3.2012  (#10)
Naja Danke erstmal!!
Habe Maurer gelernt und kann vieles selbst machen......
Schau dir bitte mal meinen Grundriss an was hältst du davon??
Siehe Bauforum zeih ihn kurz hoch
Habe auch schon Änderungen gemacht aber im grossen und Ganzen

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