Plane gerade mein KLH-Haus (Außenwände 12,8 cm, 5schichtig) und überlege 2 Dämmungsvarianten von Gutex (jeweils von innen nach außen):
Var 1: 10cm Thermosafe, 10cm Thermowall, darauf Putz
Var 2: X cm Thermoflex zwischen Lattung, Y cm Thermowall, darauf Putz.
Vorteil von Var 2 wäre, dass Preis/Dämmleistungsverhältnis von Thermoflex deutlich besser als von Thermowall, zudem ist Thermoflex bis 20cm Stärke erhältlich.
Spricht irgendwas gegen die Variante 2, was ich bis jetzt nicht sehe?
Variante 2 - Servus, Variante 2: im Bereich der notwendigen Lattung ist die Dämmung schlechter als im Gefach mit der Thermoflex; der Effekt kann mit dem PHPP recht schön gerechnet werden und mit ein paar cm mehr Dämmung wieder aufgefangen werden; die Arbeit ist bei der Variante 2 sicher mehr, ist aber eine überlegenswerte Alternative und gehört einfach durchgerechnet. Sonst kenn´ ich die Thermoflex selbst noch nicht, hat´s bei mir noch nicht gegeben (bei mir sind 2*12cm Pavatex drauf).
erstmal danke für Deine zahlreichen guten Tipps hier! Gerade für jene, die sich an das "Projekt Holzhaus" wagen, sind diese sehr wertvoll.
Betr. Dampfbremse: Du hast in einem anderen Thread geschrieben, dass Du die hptsl. zwecks Luftdichtigkeit bei Deinen 3-Schicht-Wänden genommen hast. Würdest Du bei 5-lagiger Konstruktion darauf verzichten? (KLH meint, ab 5 Schichten wäre Luftdichtigkeit jedenfalls gegeben...)
Dampfbremse - .. alles nur Laien- und Bauherrenerfahrung, bin kein Fachmann! Die Dampfbremse stellt auch sicher, dass die Übergänge (z.B. Wand-Decke) dicht bleiben; außerdem wird ein guter Anschluß für Fenster und Haustüre erleichtert. War so der Vorschlag unseres Zimmerers. Wie das mit der 5-Schichtplatte aussieht kann ich nicht genau sagen, aber die Dichtheit bei der 5-Schicht ist sicher besser wenn ich mir die Platten so im Vergleich ansehe (5-Schicht haben wir bei Geschoßdecke und Dach)
Gutex Thermoflex - .. hab´ ein wenig gestöbert; die Thermoflex ist deutlich günstiger als die starren Platten. Allerdings ist die Rohdichte auch deutlich geringer und hat hier wahrscheinlch auch Nachteile bezüglich sommerlichen Hitzeschutz. Wie´s dann wirklich funktioniert, hängt dann auch von der Gesamtkonstruktion ab. Bei unserem Aufbau bleibt´s an heißen Tagen lange kühl, gegen 22:00 abends beginnt´s dann im OG innen wärmer zu werden und das kann dann nachts "hinausgelüftet" werden.