|
|
||
Ein EAWEAW [Energieausweis] kostet meistens nicht mal eine ganze Hand! Und außerdem, was sollen wir denn schätzen, wenn du nicht einmal Verbauchsdaten vor der Sanierung liefern kannst? Nimm 300 euro und geh einen EAWEAW [Energieausweis] kaufen... Danach: https://www.energiesparhaus.at/forum-energieausweis-besser-lesen-und-verstehen-koennen/72191 https://www.energiesparhaus.at/forum-heizlastberechnung-nach-hottinger/81091 |
||
|
||
Hallo Sonne10, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Abschätzung Heizlast |
||
|
||
aus der hüfte geschossen wird die 8er passen, wenn kellerdecke und OG-decke wirklich gut gedämmt werden. die nibe 8er kommt aber auch nicht mehr so tief runter. ne 1,5 bis 7,5 wäre geiler. denke an wandheizungen und perfekte raumweise auslegung. welche quelle erschließ ihr? bohrung, oder RGK RGK [Ringgrabenkollektor]? |
||
|
||
Die Herangehensweise an euer Projekt wirkt für mich nicht durchdacht. Du weißt im Grunde noch nichts Energetisches zum Haus, willst aber eine Typen- und Leistungsentscheidung der Wärmepumpe herbeiführen. Weiters wollt ihr alles angreifen, aber die Hülle auf einem Standard belassen, der ein Vierteljahrundert alt ist. Wenn hier ohnehin kein Stein auf dem anderen bleibt, dann gehe ich gleich auf Neubaustandard. Sonst hast du für viel Geld wieder ein altes Haus. |
||
|
||
|
||
Ja also entweder benötgist du einen Energieberater für die Erstellung eines Energieausweises oder eben die Verbauchsdaten des bestehnden Heizsystems (kwh) um hier überhaupt eine Schätzung treffen zu können. +1 |
||
|
||
Nein, Verbrauchsdaten haben wir keine. Wir haben nie in diesem Haus gewohnt. Dass ich einen EAWEAW [Energieausweis] erstellen lasse, daran hatte ich auch schon gedacht, wobei Installateur A meinte, dass er den zB nicht braucht, da er dem (nach anscheinend schlechten Erfahrungen) nicht vertraut und die Heizlast lieber selbst schätzt. Auch Installateur B meinte, dass er keinen EAWEAW [Energieausweis] brauche... Ja, Wandheizungen (vor allem im Bad) hatte ich angesprochen. Installateur A meinte, dass diese, wenn mit VL VL [Vorlauf]-Temperaturen wie bei einer Fußbodenheizung gearbeitet wird, nie wirklich "warm" werden (sich nicht warm anfühlen) und daher nicht wirklich sinnvoll seien. Auf eine gute Auslegung der FBH FBH [Fußbodenheizung] werde ich achten, denke aber, dass da beide Installateure ganz gut sind! Wir würden Bohren. Danke für deine Einschätzung und Tipps. Ich dachte, evtl. naiv, dass seitens Installateure (die beide auch nichts gegenteiliges angemerkt haben) anhand der verfügbaren Daten (Außenmauer + Dämmung, Fenster...) die notwendige Leistung ermittelt bzw. abgeschätzt werden kann - was sie ja auch machten (wenn sie auch auf unterschiedliche Werte kommen). Zum Thema alte Fassade: Klar, am Besten wäre natürlich alles neu oder gleich ein Neubau. Da kommt halt das Thema Geld ins Spiel... Nachdem die Fassade und Fenster grundsätzlich noch "gut" sind und ja zumindest schon etwas Dämmung vorhanden ist, hätten wir diese eben noch belassen. Dies wurde auch seitens des Beraters vom OÖ Energiesparverband so gut geheissen. So machen wir erstmal alles innen neu und bringen dies auf einen aktuellen Stand (das war hier eindeutig notwendiger). Eine Erneuerung der Fassade und Fenster hätten wir dann in einigen (10+) Jahren gesehen. |
||
|
||
Ja die Energieausweise sind nur so gut, wie der Ersteller. Das ist nicht ganz unwahr. Dennoch würde ich immer einen erstellen lassen. Es ist für normal gut investiertes Geld und hilft euch dann auch später bei der Sanierung der Fassade die richtigen Maßnahmen zu setzen. Sorry, das rückt Installateur A in ein komisches Licht. Für normal ist das Bad der kürzeste Kreis. Eine Fußbondeheizung funktioniert nur gut, wenn ausreichend Flächen vorhanden sind, nur mit einer Wandheizung kann (in den meisten Fällen) sichergestellt werden, dass ihr im Bad ausreichend wärme habt und nicht den kältesten Raum im Haus (da oft die Fläche fehlt bei kleinen Bäden). |
||
|
||
Deine bisherigen Zitate lassen eine andere Schlussfolgerung zu. |
Mit demselben Argument könnte auch eine Niedrigtemperatur-FBH niemals ein Haus erwärmen. Spätestens nach so einer Aussage, würde mich dieser "Fachmann" nie wieder sehen. ||
|
||
Mein Tipp: Eigne dir die Materie an und gib ihnen alles vor, oder such dir neue Insti's...mit diesen Aussagen sind sie mehr ahnungslos als gut. Für einen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] habt ihr keinen Platz? Sonst Hybrid: RGK + kleine Bohrung |
||
|
||
gratuliere daß du rechtzeitig hergefunden hast. deine situation ist leicht zu lösen, die vorschreiber haben dich schon sehr gut beraten. 1) energieausweis als planungswerkzeug, 2) variante rechnen lassen mit außenwand 0,14 w/m2k 3) ergebnisse diskutieren 4) angebote einholen von echten installateuren mit klaren vorgaben bezüglich leistung/hydraulik/wärmesenke (flow 30) zusatzfrage: was machen die beiden 'kollegen' beruflich? die aussagen sind grotesk... |
||
|
||
Kann es sein das hier Wandheizung mit Hühnerleiter verwechselt wurde beim Insti? |
||
|
||
Du lernst hier an einem Abend, was ich erst schmerzlich im Zuge meines Hausbaus lernen musste: Sehr viele (nicht alle!) Installateure sind im Mindset und Wissen leider noch im fossilen Zeitalter stecken geblieben und haben in Wirklichkeit leider keinen Plan von effizienten WP WP [Wärmepumpe]-Systemen. (Kunststück, am WIFI STMK lernt man ja sowas auch nicht unbedingt. 😈) Und auch das würde ich hinterfragen. Mein Energie"berater" hat mir damals beim Gespräch nur bestätigt, dass mein Haus dem Gesetz genügt. Kein Wort von ihm, dass ich mit einer (besser) gedämmten Außenwand vielleicht auch nur die Hälfte oder auch nur ein Viertel (!!) meiner derzeitigen Heizkosten zu zahlen hätte, und das für den Rest meines Lebens. 😭 Ein Bestands- und Planungs- Energieausweis (sind in Wirklichkeit 2) ist mit einem Verkaufsenergieausweis in der Regel nicht vergleichbar. Bei letzterem wird oft mit Defaultwerten gerechnet, um dem Gesetze genüge zu tun. Ein seriöser EA EA [Energieausweis]-Ersteller sollte für dein Haus schon ein Dokument erstellen können, was der Realität halbwegs entspricht. P.S.: Vielleicht ist bei dir statt der fetten, teuren TB auch ein Hybrid Kollektor möglich: Zuerst RGK RGK [Ringgrabenkollektor], und dann eine schlanke, günstige Bohrung für den Rest. Dazu müsstest aber die Heizlast vom Haus kennen. Gelungenes Beispiel einer Sanierung: https://www.energiesparhaus.at/forum-tb-oder-rgk-wieso-nicht-beides-doku-ueber-lewurms-erdquelle/72579 Und falls das Haus gut gedämmt ist, wird deine ganze Quelle und auch Heizung billiger, was du natürlich miteinrechnen solltest. |
||
|
||
Puh, damit habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht wirklich auseinander gesetzt, habe nur hier im Forum gelesen, dass es auch RGK RGK [Ringgrabenkollektor] gibt ;) Aber ja, der Garten ist ziemlich klein, wie gesagt, das muss ich mir noch anschauen. Vielen Dank für deine aufmunternden Worte! Ich denke, dass ich mich dann, nach den zahlreichen Antworten, wirklich aufmache und einen/zwei Energieausweise erstellen lasse. Danke für den Tipp mit flow 30, das schaue ich mir noch genauer an und rede mit den Installateuren drüber. Da Installateur A gleich beim ersten Termin davon sprach, dass Wärmepumpen "eher kanpp ausgelegt" werden sollen, er eine moderne und modulierende WP WP [Wärmepumpe] vorschlägt und auch keinen Pufferspeicher o. ä. vorgeschlagen hat, dachte ich, dass ich, nach all dem was ich hier im Forum bis dahin gelesen habe, bei einem Installateur bin, der sich eben doch stets weiterbildet und gut mit WP WP [Wärmepumpe] arbeitet. Schau' ich mir an! Ja, deshalb wollte ich erstmal die oberste Geschoßdecke und die Kellerdecke dämmen, nachdem diese noch ungdämmt sind. Bzgl. Außenmauern: Das Haus besitzt eine gemeinsame Mauer (30er) mit dem "Nachbarhaus", weshalb hier wohl auch wenig Wärmeverluste zu erwarten sind. Im Endeffekt wollte ich "nur" selbst abschätzen können, ob die 8 kW tatsächlich ausreichend sind oder nicht - offenbar gibt es dann doch noch viel mehr zu bedenken und zu hinterfragen, als ich ursprünglich angenommen habe 🙈🤯 Vielen Dank jedenfalls an alle (!), dass ihr mir so schnell und zahlreich versucht zu helfen! |
Ja, das mit dem Bad hat Installateur A auch proaktiv angesprochen, weshalb er einen elektrischen Handtuchtrockner als Zusatzheizung (stundenweise) für kalte Tage empfiehlt. Ich konnte den Gedankengang hier eigentlich gut nachvollziehen, da es ja doch nur relativ wenige "wirklich kalte" Tage im Jahr gibt... ||
|
||
Ausreichen wird sie - ob es die beste wahl für deine projekt ist, sei dahin gestellt. |
||
|
||
Darf ich auch mitschätzen? Auch die 1156-08 wird zu groß sein, wenn du beim Umbau eine bessere Dämmung machst. Dann braucht es auch keine teure Tiefenbohrung und es würde ein kleinerer und viel viel günstigerer RGK RGK [Ringgrabenkollektor] reichen. Unterm Strich kommst vl aufs gleiche, nur dass du wärmere Wände und weniger Heizkosten hast. Wenns Bad warm sein soll, dann FBH FBH [Fußbodenheizung], DH und WH WH [Wandheizung]. Also alle Flächen nach flow30 belegen. Auch wenn du statt einer Glaswand eine gemauerte Wand für die Dusche machst. Aber als Grundlage für die Planung bräuchte man erstmal einen Energieausweis, bzw. wieviel m2 alle Flächen haben und welche U-Werte (die können wir schon aus deiner Beschreibung für die Außenwand und Fenster sagen) Und ich hab noch nicht KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] gelesen. 😉 |
||
|
||
Bis auf die Aussage mit der Wandheizung, schreckt mich Insti A nicht unbedingt. Der Rest wirkt verglichen mit dem Branchenschnitt recht vernünftig. Die Außenwanddämmung + neue 3fach-Verglasung würde ich beim Erstellen der EAWEAW [Energieausweis] schnell mitrechnen lassen. Das sind ein paar Klicks. Dann kann man auch mehr zur Wirtschaftlichkeit sagen. Bei 8cm WD (die AW sollte schon U-Wert >0,4) und guten 2fach-Verglasungen (Uw>1,5) kann das leicht sein, dass sich die Sanierung nicht unbedingt wirtschaftlich rechnet. |
||
|
||
Mach dir ein Bild davon, welche Erfahrungen es mit gut gemachten Komfortlüftungen gibt, komforttechnisch/gesundheitlich/energetisch. Wenn du und deine Familie sich im Haus zu jeder Jahreszeit wohl fühlen wollen, dann gehört frische, saubere Luft und angenehme Feuchte einfach dazu, bzw. genau genommen sind diese die Grundlage für alles andere. |
Das Thema wird von Professionisten wahrscheinlich gar nie angesprochen, bzw. wird sogar davon abgeraten. ||
|
||
Ich glaub mittlerweile, dass du eine Emailbenachrichtigung hast, wenn wer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] schreibt. 😁 Bei den Fenstern sollte man halt unbedingt prüfen, wie Dicht die noch sind. Sonst hat man im Winter mit 35% Luftfeuchtigkeit nicht soviel Freude. Hab aber nur Erfahrungen mit Holzfenstern, möglich dass Kunstoff Alu besser sind. |
||
|
||
|
Ich glaube man kann im Forum Begriffe abonnieren 😉 ||
|
||
Hört sich prinzipiell schon mal gut an was Insti A vor hat. Wir haben im Bad Wandheizung und normale Handtuchhalter, mir geht der elektrische nicht ab - die Handtücher sind bis zum nächsten Duscheinsatz immer trocken. Hab auch eine offene Dusche bei der die Wände mit Wandheizung belegt sind und ich liebe es: Keine Türe & Dichtungen. Kann dir also Wandheizung im Bad nur empfehlen - den Anschluss für den elektrischen Handtuchhalter kannst ja vorrichten falls du meinst ihn mal zu benötigen. |
||
|
||
Stimmt, KWL habe ich vergessen zu erwähnen: Im OG (Schlafräume, Bad, WC) habe ich eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] geplant. Im EG wird es wohl schwierig, da die Raumhöhen nicht sehr hoch sind, weshalb ich hier auf die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] verzichten würde. Von den Raumnutzungen her scheint mir diese im OG auch notwendiger. Ich habe das Thema angesprochen, Installateur A hat mir, aufgrund der Kosten, eher von der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] abgeraten. Ich habe jedoch auf ein Angebot "bestanden", dieses habe ich mittlerweile bekommen. An @leitwolf habe ich auch bereits (bevor ich das Angebot von Installateur A hatte) eine Anfrage diesbezüglich geschickt 😉 Ja, die Wirtschaftlichkeit ist eben das Thema. Wenn ich neben dem ganzen Innenausbau nun auch noch die gesamte Fassade + Fenster neu machen muss geht es halt doch noch deutlich mehr ins Geld. Aber ich versuche es bald mal in GEQ nachzurechenen - jetzt bin ich neu motiviert! 😉 Ja, stimmt, gute Frage. Mit dem Thema wie dicht sie tatsächlich noch sind bzw. wie ich das Prüfen kann (und mit einfachen Methoden (Fenster einstellen) optimieren kann) habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt - kommt aber sicher noch. 😉
|
Ja, und bevor ich den Energieausweis habe, werde ich mich wohl selbst noch etwas mit GEQ spielen. Einen Plan vom Bestand und mit der geplanten Raumaufteilung habe ich ja bereits in CAD gemacht, da soll ich das mit den Flächen wohl gut hinbekommen. ||
|
||
Mit einer Wandheizung habe ich mich ehrlicherweise auch noch nicht wirklich auseinander gesetzt. Das werde ich gleich mal nachholen. Das Problem bei mir ist, dass gerade das Bad ein ziemlich kleiner Raum ist, den wir aufgrund der Raumsituation nicht wirklich vergrößern können. Da muss ich auch noch schauen, ob eine WH WH [Wandheizung] nicht auch noch nennenswert Platz wegnimmt. Ursprünglich hatte ich auch an eine offene Dusche gedacht, aufgrund des besseren Wärmekomforts werde ich aber wohl eine geschlossenen Dusche machen. Was ich mich gerade frage: Statt eines elektrischen Handtuchtrockners könnte man ja auch einen Handtuchheizkörper an die Heizung anhängen und diesen auch mit Niedertemperatur (=FBH) betreiben? Das hätte ja dann wohl einen ähnlichen Effekt wie eine WH WH [Wandheizung]? Darauf hatte ich vergessen zu antworten: Eine gemauerte Wand wird sich, meiner aktuellen Einschätzung nach, leider platzmäßig nur schwer ausgehen. Aber auch das muss ich mir noch näher ansehen. |
Danke für deinen Tipp.
Beitrag schreiben oder Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]