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Wenn du genau mit deinem Threadtitel hier suchst hast du seitenweise Lesestoff für die nächsten Stunden. 😉 |
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Wir waren in der gleichen Situation. Für den 500 l Boiler haben wir einen "dummen" 2 kW Asko Heat Heizstab genommen und mit Phasenanschnitt + Loxone eine sehr günstige "Überschuss-Verwertung" gebaut. Trotz Entkalkungsanlage hat sich der Heizstab in jenem Sommer überraschend schnell verlegt (wir vermuten, dass abfallende Teilchen der Opferanode dazu beigetragen haben), also haben wir eine Zeit lang mit 1 kW "schonend" geheizt, sonst hat sich der Heizstab selbst abgeschaltet. |
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ich verstehe den Sinn nicht. Wozu das Ganze, wenn anscheinend das Warmwasser eh schon mit Wärmepumpe erzeugt wird?
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Wäre es sinnvoller mit der Wärmepumpe tagsüber die Boilertemperatur höher aufzuheizen (60 Grad) und so die Überschussenergue der Sonne zu nutzen (Sommer)? Ich dachte Heizstab nimmt der Wärmepumpe Arbeit ab und erhöht deren Lebensdauer... Was meint ihr? Wie tue ich am besten in meiner Situation? Wärmepumpe ist eine Weider SW120. Danke für eure Inputs an einen Laien! Liebe Grüße, |
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Meine Wärmepumpe (Buderus) hat die letzten 8 Jahre den Heizstab eigentlich nie genutzt, aber seit ich die PV im Winter auf 23 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] vergrößert habe und leider nur 10 kW einspeisen darf, setze ich den Heizstab (neben dem Akku) als zusätzlichen Verbraucher ein, damit sich der Wechselrichter nicht unnötig runterdrosselt. Damit stecke ich also zur richtigen Zeit Energie (wenn auch etwas ineffizient, ist aber egal, weil diese Energie sonst ganz verpuffen würde) in Warmwasser (auf 60 Grad) und schone den Kompressor der Wärmempumpe. Ich find das durchaus einen sinnvollen Anwendungsfall. |
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Macht es Sinn, einen Heizstab anzuschaffen und die überschüssige Energie für das Warmwasser zu verwenden (1.000 l Puffer). Stromverbrauch haben wir mit WP ca. 7.500 - 8.000 kWh pro Jahr. Nein |
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Auch wenn man nicht einspeisen darf? Mmn schon. Wir dürfen mittlerweile einspeisen und heizen das Wasser manchmal trotzdem mit dem Heizstab zusätzlich auf. WP kann das Wasser auf höchstens 46 Grad bringen. Alles darüber macht der Heizstab und wir erfeuen uns am richtig heißen Wasser. |
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Ich kenne deinen Haushalt nicht. Ich habe meine WP WP [Wärmepumpe] so programmiert, dass sie WW WW [Warmwasser] ausschließlich in der Zeit von 1130 - 1430 macht. Ganz selten, dass ich über meine KNV die Option "mehr Brauchwasser" schalte. Wir sind ein 3 Personen (Frau + Kind) Haushalt und kommen mit der Regelung sehr gut aus. Wenn du vom Netzbetreiber erst in 6-9 Monaten einspeisen darfst und auf 10 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] gedrosselt bist und die PV noch nicht mal oben ist wird sich ein Heizstab nicht auszahlen. Du "verlierst" in 4-6 Monaten bei 10kWp 180-250€ an Einspeisegebühren. Da stehen die 600€ + Installationskosten in keiner Relation zueinander. Zumal dadurch wieder ein Ding mehr in deinem Kreislauf ist, das null Mehrwert hat, aber zukünftig durchaus Probleme machen kann. |
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" Der Netzbetreiber schreibt mir vor, dass ich erst in einem halben Dreiviertel Jahr einspeisen darf und hier beschränkt mit 10 kWp. " wegen einem halben Jahr kauf ich mir echt keinen Heizstab ... noch dazu in der Zeit in der kaum Warmwasser gebraucht wird und danach liefert die Anlage eh nie mehr als die 10kWp
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Wobei man in der Kalkulation nicht nur die Zeit bis zum Einspeisen sehen darf, sondern auch die Folgejahre. Ich zahle für den Strom 12 Cent pro kWh und bekomme im Sommer ca. 4-5 Cent pro kWh, die ich einspeisen. Somit müsste man die kWh, die der Heizstab verheizt und in Warmwasser umsetzt mit 7-8 Cent bewerten und zum Businesscase dazurechnen. Somit denke ich, dass man die Kosten in ein paar Jahren herinnen hat. Kann jemand aus Erfahrung sagen, was ein Heizstab an kWh pro Monat braucht, um das Warmwasser auf 60 Grad aufzuheizen? Das würde ich dann in den "Sommermonaten" ( Mai - September) ansetzen und zu den 180 - 250 € pro Jahr dazurechnen und schauen, wann sich der Heizstab amortisiert... |
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Du hast eine WÄRMEPUMPE Die wandelt deinen Strom um Faktor 3-5 effizienter in Wärme um als dein Heizstab Wenn du die Kosten nicht im ersten halben Jahr bis du alles einspeisen darfst herinnen hast, dann rentiert sich der niemals wieder und wird auch hoffentlich niemals wieder laufen |
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Du hast ziemlich sicher nicht Stromkosten von 12 Cent, sondern eher Richtung 22 Cent - Netzgebühren werden gerne vergessen. Ich nutze den Heizstab und die hohe Wassertemperatur wie geschrieben tatsächlich auch nur, um Energie in anderer Form zu puffern und das auch erst, seit ich einfach einen massiven Überschuss habe, den ich nicht einspeisen darf. Sonst macht das keinen Sinn. |
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Hallo Sportsfreund ! Kann ich dir relativ genau für folgende Umgebung sagen: 500 l Warmwasser an Solarthermie (nur Elektroheizstab 2,5 kW und Solarkollektoren (im Dez 0 Leistung)) ; WW 50 Grad eingestellt; täglich einmal aufheizen zw. 9-12 Uhr (Schaltuhr); 2 Pensionisten (verfroren) ; Geschirrspüler (täglich !) ; alter Ferraris Zähler nur für Heizstab: Dez 2024 - 139,2 kWh (Hat mich auch sehr überrascht ! ) Steuerung für Heizpatronen am Warmwasser finde ich eine witzige Idee: Wenn Wasser heiß ist, dann schaltet der Thermostat sowieso ab. Wenn Wasser kalt, dann schaltet die Hausfrau sowieso ein. Also gleich angeschlossen an Steckdose und ev. mit Schaltuhr steuern wenn vermutlich Überschuss da ist. Wie das mit Warmwasserbereitung über Heizung (NICHT Wärmepumpe) im Sommer ist, muss jeder selber rechnen. (Heizkosten vs. Überschußstromerlös) Und Wärmepumpe kann man wohl auf "vermutlich" Überschuss einstellen wie schon erwähnt, also nix extra Steuerung. Und du hast - wie schon oben von home14839 erwähnt - die Netzkosten+Steuern vergessen. Stromkosten pro kWh sind immer letzter Rechnungsbetrag durch dort angegebener Kilowattverbrauch. Nur Einspeisevergütung ist derzeit noch Brutto für Netto. Grüße Noeldi |
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Jede kWh, die du mit dem Heizstab verschwendest, sind ca 4 kWh entgangene Einspeisevergütung. (Gilt wenn WP WP [Wärmepumpe] und PV vorhanden) |
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Dass wir dasselbe Thema nun zum 10. Mal durchkauen, ist ziemlich überflüssig. |
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Die sinnvollste Art überschüssigen Strom zu nutzen ist diesen in einem fahrbaren Akku zu puffern!
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ja ... nein, leider nicht Mai, 7 Tage hintereinander schön und ein Arbeitsweg von 12km da produziert sogar so eine kleine 10kWp Anlage deutlich mehr als du sinnvoll in einem fahrbaren Akku puffern kannst ... es sein denn du meinst stationäre LFP Akkuboxen auf Rollen die du alle 1,5 Stunden auswechselst ... 🤣 |
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Hallo zusammen! Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten! Heizstab ist nun, Dank eurer Infos, raus aus dem Spiel. Ich werde meine WP WP [Wärmepumpe] nutzen, um das WW WW [Warmwasser] wärmer aufzuheizen und Überschussenergie im Puffer zu speichern. Leider hat meine WP WP [Wärmepumpe] keine intelligente Steuerung und kann nur in definierten Zeiträumen heizen. Ich habe gesehen, dass mir ein Fehler unterlaufen ist. Einspeisen darf ich in einem halben/Dreiviertel Jahr nicht 10 kWh, sondern nur 4 kWh. Ist mein Speicher mit 15 kWh ausreichend dimensioniert oder würdet ihr auf 20 kWh gehen? Habt ihr sonst noch Tipps? Vielen Dank und schöne Grüße, |
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Du meinst 4 kW Einspeisung, oder? Das wären 96 kWh pro Tag. Mit 10 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] produzierst du an einem guten Tag im Sommer ungefähr 80 kWh. Jetzt kannst du deinen Verbrauch für den Tag hernehmen und schauen, wie viel nach Eigenverbrauch und Einspeisung für den Speicher bleibt. Oder du dimensionierst ihn so, dass du nur deinen Nachtverbrauch deckst. Oder deinen gesamten Verbrauch für 3 Tage, falls mal ein längerer Stromausfall kommt. Kommt immer drauf an, was du mit dem Speicher machen willst. |
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...ist insofern nicht wirklich ein Problem, da die PV statistisch gesehen eher zu Mittag am Meisten produziert. 😎 Somit das Zeitprogramm auf z.B. 11h jeden Tag gestellt und fertig ist die "Regelung", die hin geschätzt 80% der Fälle passen wird. 😉 Hinsichtlich 4 kW Beschränkung würde ich wirklich den größeren Akku nehmen, vielleicht zu einer BEG/EEG gehen und den Akku in der Nacht ins Netz entladen (8.75 ct/kWh sind ja auch nicht schlecht 😜), sodass der Speicher tagsüber möglichst viel über dem Einspeiselimit abfangen kann. Das Speichersystem sollte solche Logiken auch irgendwie abbilden können (notfalls mit Zeitprogrammen), aber da bin ich halt von Victron verwöhnt. Das ist das Wichtigste. 👍 Aber aufpassen, das sinnvolle WW WW [Warmwasser] Aufheizen mit WP WP [Wärmepumpe] stößt bei zu hohen VL VL [Vorlauf] Temperaturen an die Grenze (max. 55°C-60°C ca.), denn die Arbeitszahl wird da auch schon ziemlich schlecht, und nicht, dass sich ein interner Heizstab der WP WP [Wärmepumpe] dazuschaltet... 😬😜 |
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Wie oben geschrieben: meine WP WP [Wärmepumpe] kann WW WW [Warmwasser] nur bis ca. 46 Grad aufheizen. Deswegen gönnen wir uns den Luxus der letzten 20 Grad auf 65 mit Heizstab + PV-Überproduktion. Die Sinnhaftigkeit ist wie beim Speicher eine Frage des eigenen Set-ups 💁♂️ |
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