Ich hab zwei Angebote für Baukonten vorliegen, bei einem hätt ich einen Zinssatz von 3,75% fix auf 1,5 Jahre, beim anderen 3,75% variabel auf 1,5 Jahre. Was ist aus heutiger Sicht besser?
Zweite Frage: Ich habe von einer der beiden Banken auch ein Kreditangebot da liegen, das relativ interessant ist, ich will mich aber noch nicht auf einen Kredit festnageln lassen. Andererseits glaub ich, dass die Aufschläge in nächster Zeit eher steigen werden und ich mir dann vielleicht in den Hintern beisse, wenn ich nicht jetzt schon "zuschlage". Natürlich weis ich, dass genau mit solchen Ängsten Bankberater derzeit ihre Abschlüsse machen, darum würde ich gerne eure Meinung dazu hören.
Ich bin echt froh, wenn die Bankgeschichte abgehakt ist. Die ganze Bauerei mit Millionen technischen Details macht mir weniger Kopfweh als die Finanzierung.
wir haben den kredit ca ein halbes jahr bevor der bau losging abgeschlossen und div. klauseln mit laufzeitbeginn in den vertrag genommen. ist überhaupt kein problem. baukonto haben wir zb komplett weggelassen und nur teilauszahlungen direkt vom kreditkonto gemacht (große summen, die kleinen gleich vom giro-konto bezahlt). das baukonto find ich relativ teuer, egal ob fix oder variabel. bei variabel wäre das ja ein aufschlag von rund 3% auf den 3MEuribor. autsch...
in ergänzung zu atmadie baukonten sind beide mit miesen kondis, in der jetzigen lage würde ich fix verzinst wählen, wennst nur abhebst, weil dasmit zumindest euribor-erhöhungen abgefedert werden. variabel mit der marge ist heftig, da selbst bei etwas hoffnung der 3m-euribor schnell von 0,69 auf 1,5% steigen kann... vgl. 2011
bei den Konditionen? JA
ich seh das so - es kommt drauf an, ob du viele einzelne kleine auszahlungen hast, oder große teilrechnungen. wir können zb das kreditkonto nicht direkt bebuchen - die bank führt kostenlos (!) die überweisungen für uns innerhalb von 2 BAT durch. Wir schicken dafür aber nur Rechnungen >20.000 EUR zur Bank und zahlen die Kleinrechnungen von unsrem Girokonto weg (Kleinvieh macht auch Mist ;) ).
bei einem baukonto hast du aber im normalfall direkten zugriff auf das konto und kannst die auszahlungen selbst vornehmen.
sofern du kein sinnvolleres angebot für ein baukonto - bekommst, kannst dich halt alternativ mal umschauen, ob du - wenn du dich gleich an eine bank bindest - einen rahmenkredit, wo tatsächlich nur für den abgerufenen betrag bezahlt wird, zu halbwegs akzeptablen kondis bekommst. ich denke nach wie vor, dass es mehr optionen eröffnet, vorerst ein gut verhandeltes, längerfristiges baukonto mit den kondis für die anschließende endfinanzierung zu nehmen und sich die situation dann, wenn man den endbetrag kennt, neu anzuschauen. manche banken offerieren auch gar kein baukonto, haben aber gute kondis für endfinanzierungen. ist halt eine frage der persönlichen vorgehensweise und des projektplans.
1
▾ Anzeige
Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des durchblicker-Partnerprogramms.
Hallo creator, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen,
das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können.
Hmm. Ihr bringt mich echt zum Nachdenken. Bisher war ich sicher, dass wir ein Baukonto brauchen. Wir vergeben alles selber und wollen auch einiges in Eigenregie machen, da ist schwer kalkulieren.
Andererseits hab ich ein gewisses Budget, dass ich nicht überschreiten darf. Und viel unterschreiten werd ich es nicht können. Wir müssen also so oder so ziemlich eine Punktlandung hinkriegen.
Viel bessere Kondis werden wir nicht kriegen. Wir verdienen halt keine 4000 im Monat. Rechnungen um die 20.000 fallen bei uns auch nicht mehr unbedingt unter "Kleinvieh".
ein sinnvolles baukonto hat immer diesselben kondis - wie die endfinanzierung - also sollte ein aufschlag von 1,25% auf welchen indikator auch immer die grenze für gute kondis darstellen, bag nur einmal, keien sonstigen gebühren.
kann ich zustimmen, rund 1,25% aufschlag auf basiszinssatz ist ok. @ambia: na, 20.000 EUR sind nicht kleinvieh, aber sonst hast sehr viele rechnungen, mit denen du die bank belästigst (und jede der mitarbeiter kann einen fehler machen... uiui). ;)
siehst, das würd ich eben nicht wollen, dass ich mit jeder Rechnung zur Bank pilgern muss. Ich halt mich schon für so mündig, dass ich meine Rechnungen selber überweisen darf!
Das geht doch sicher auch, dass man sich das Geld nach Bedarf auf ein eigenes Konto abruft und von dort die Rechnungen zahlt, oder?
ja klar... aber dann hab ich die arbeit doppelt ;) die solln die paar großen rechnungen gleich direkt überweisen (würdens uns aber sonst auch aufs konto legen, wenn wir das wollen)
@speeeedcat - Gibt ja doch noch Banken, bei denen auch Mitarbeiter für die Kunden zur Verfügung stehen und nicht nur mehr ein Selbstbedienungsgerät da steht ;)
1
Dieser Thread wurde geschlossen, es sind keine weiteren Antworten möglich.