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wir sind im jahr 2012und es ist nicht sinnvoll eine neue heizung einzubauen die mit fossilen energien (gas) betrieben wird! dein strombedarf finde ich auch nicht sehr hoch wenn du mit strom auch heizt. villeicht kannst du deinen wärmebedarf durch einfache massnahmen wie nachdämmung oberste geschossdecke etwas verringern und villeicht baust du dir noch einen dekorativen pellets kaminofen wo du 80% in einen puffer lädst als zentralheizungskessel ein. von fossilen enegieträger sollte man sich einfach nach und nach trennen und nicht noch neue heizanlagen einbauen.
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@donsigi - Wie heinzi schon richtig gesagt hat, sollte erst mal der Energieverbrauch runter. Wenn der auf einem Minimum ist, kannst du einfach mit der günstigsten Heizform bezüglich Anschaffungskosten heizen. Hole dir einfach Angebote für Gas, Strom oder eine Wärmepumpe ein, dann siehst du recht schnell, was dir am günstigsten kommt. Anhand eines Energieausweises für das thermisch sanierte Objekt lässt sich dann relativ einfach errechnen, welche monatlichen Kosten die einzelnen Heizformen abwerfen und wie diese zu den Investitionskosten stehen. Im Vordergrund steht eine Gesamtkostenrechnung, die alle zu tätigenden Maßnahmen abdeckt (von der Dämmung inklusive Arbeitszeit bis zum möglichen Gasanschluss oder Grabarbeiten für eine Erdwärmepumpe). Eines gleich vorweg: der Hund steckt oft im Detail. |
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nachhaltig - danke für die schnellen antworten
bin ganz bei euch, wenn es um senkung des energieverbrauchs geht. wer das heute noch nicht verstanden hat lebt im falschen jahrhundert... dämmung eines alten hauses hat natürlich irgendwann seine grenzen. gastherme wäre von den investitonskosten her das günstigste. aber die abhängigkeit ist riskant, man siehts derzeit, wenn gaslieferungen gedrosselt werden, schlägts sich zum endverbraucher durch, aktuell in süddeutschland gaserzeugung aus schiefer, wie in nö geplant ist zurecht höchst umstritten und abzulehnen den vorschlag mit pellets und pufferspeicher kann ich viel abgewinnen, hier kommts halt drauf an, wie ich die heizung ins wohnhaus integrieren kann. kachelofen mit warmwasser wär mir symphatisch, einzig das tägliche manuelle einheizen ist ein komfortverlust und bei abwesenheit brauchts eine "reserveheizung" ob eine luftwärmepumpe meinen heizbedarf ohne fbh decken kann, bezweifle ich mit radiatoren wirds net funktionieren, auch wenn findige verkäufer das anders sehen macht auch nur sinn, in verbindung mit einer pv anlage, und dann auch nur, wenn man diesen zuschuss vom klimafonds ergattert - in der stmk. war der topf letztes jahr in einer minute ausgeräumt viele eigenheimbesitzer sehen bei strenger kostenrechnung natürlich, dass sich nachhaltige systeme erst sehr spät "rechnen" und zögern eine umstellung hinaus und wenn ich mit fast 60 jahren eine kosten-nutzen-rechnung von pellets wp pv usw. anstelle, dürft ich auch nix angreifen, sondern mit dem erspartem winters über nach gran canaria fahren.... |
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@donsigi - Wenn von Haus aus kein wassergestütztes Wärmeverteilsystem mit Radiatoren oder FB-Heizung vorhanden ist, dann lohnt es sich wohl kaum ein solches samt dem benötigten Wärmeerzeuger nachträglich einzubauen.
In einem solchen Fall sind sicherlich Hyper-Inverter Klimageräte die kostengünstigste Alternative, sofern die Raumaufteilung zur Wärmeverteilung dafür geeignet ist. Zur Orientierung: Mit dem kleinsten Gerät mit 2,5 kW Nennheizleistung lassen sich ca. 7000 kWh Nutzheizwärme pro Heizsaison erzeugen. Der Preis pro kWh liegt dabei zwischen 4 und 5 Cents und ist damit bei weitem niedriger als etwa mit Erdgas. Pro Gerät inkl. Montage ist mit Kosten zwischen 1,2 und 1,5 T€ zu rechnen. Die PV-Anlage könnte dabei (an kalten aber sonnigen Wintertagen) den Betriebsstrome liefern. Nähere Infos findest du hier: http://www.ktt-heizungen.at/ Grüße Josef |