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Natürlich geht das, nennt sich Inselbetrieb. Wie willst du 100% Autarkie schaffen? Für deine Bedenken bzgl. "Blackout" gibt es Wechselrichter mit Batterien die solche Notbetriebe darstellen könne. Auch mit Kabel vom EVU... |
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Gibt es da auch einen Automatismus bzw. werden die Akkus gegliedert, z.B. 1 Akkumodul komplett entkoppelt um für die Schwarzstartfähigkeit immer Energie liefern zu können? |
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Im Sommer 2-3mal. Im Winter? Dort musst dann ausm Netz noch extra beziehen um den Speicher zu erhalten. Stromausfälle sind in unserer Gegend auch eher in den Wintermonaten anzusiedeln und da liefern selbst grössere Anlagen nicht genug Leistung um den eigenen Bedarf zu decken. Ich kenn da nur eine Vergleichsanlage in der Gegend der auf Inselbetrieb setzt, aber bei Netzausfällen mittels Zapfwellenagregat seine Autarkie absichert. Kommt aber natürlich auf den Bedarf drauf an was man sich unter " tagsüber halbwegs" vorstellt. Jedes Watt dass man selber erzeugen (oder sparen) kann ist ein Vorteil. |
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Technisch möglich: Ja Abhängig davon, wie sehr du autark sein möchtest, wirds aber richtig teuer mit PV, also große Anlage, welche auch im Winter genug liefert und passende Speicherbatterien. Dann kommts natürlich wie bereits geschrieben darauf an was "einigermaßen sicher" für dich bedeutet und viele andere Fraktoren z.B. womit heizt du? WP braucht viel Strom. Hast du einen Holzofen? Hast du ein Passivhaus, welches langsam abkühlt und du mit Sonne und einem 3kW Gasofen heizen kannst? Kochen geht auch mit Gaskocher. Ich bin auch erst am Anfang mit dem Thema und für Blackout Vorsorge halte ich es für sinnvoller und v.a. weit kostengünstiger, Essensvorräte und Trinkvorräte für 14 Tage zu haben, wie vom Zivilschutz empfohlen. Wenn der Strom nach einem ev. Blackout nach 3 Tagen wieder da ist heißt das ja nicht dass du gleich wieder z.B. Essen kaufen kannst - Lieferketten wurden unterbrochen, gekühltes Zeug ist hin und bis die Lieferketten wieder laufen dauerts länger und diese Zeit musst du dann überbrücken - auch wenn der Strom wieder da ist. Soweit zumindest die Info, welche ich aus div. Vorträgen u.a. von https://www.saurugg.net/ entnommen habe. Jetzt auch auf orf ein Artikel dazu: https://wien.orf.at/stories/3170066/ Andere Option ist natürlich noch eine Notstromaggregat, dazu gibts eh schon zahlreiche Threads, was hier alles zu beachten ist - ist jedenfalls auch nicht "eins im Baumarkt kaufen und glücklich sein". |
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Hallo Spartacus, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Kann ich mit PV mein eigenes Haus direkt versorgen |
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Im Sommer komm ich mit meiner Victron/ Fronius kombi locker drüber. Aber im Winter bringt die vl 10% und ich kann damit nicht dauerhaft heizen. Da würde man scho eine 20-30kw PV benötigen. Dezember und Jänner sind meist bei uns komplett ertraglos und es ist düster und neblig. Damals bei meiner 4kwp Anlage hatte ich vl 100kwh im Monat Ertrag |
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Wenn man sich nicht für den Inselbetrieb entscheidet, wird der produzierte Strom immer in das Netz geliefert oder kann man das so einstellen, dass er zuerst zuhause verbraucht wird und erst ein etwaiger Überschuss ins Netz geliefert wird bzw aus dem Netz Strom bezogen wird, wenn die Anlage zuwenig produziert? (jetzt unabhängig von einem Blackout) |
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Wenn du einen entpsrechenden Speicher hast, dann kannst du das so einstellen ja. Der liefert dann auch je nach Ladezustand so lange Strom, dass du nichts aus dem Netz beziehen musst (oder kaum etwas). Aber wie gesagt, 100% Autarkie ist weder sinnvoll noch günstig. Das System kostet dir sicher 30.000€ für ein normales EFH. |
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Das nennt man dann "Überschusseinspeisen" und is Standard. Wenn gerade in dem Moment wo die Anlage Strom produziert, ein Verbraucher eingeschaltet ist/wird (z.B. Waschmaschine) dann kommt der Strom hierfür von der PV Anlage. |
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Bei 100% brauchst du sicher ne PV mit Ca 20-30kw, damit du übern winter kommst + Batteriespeicheranlage System Victron und da kommst mit 30000 net durch |
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Mich würde da der Hintergrund dieser Frage interessieren. @bimpfi87 und andere haben es eh schon treffend beantwortet, was Überschusseinspeisen ist. Sollte der Hintergrund die Annahme sein, daß man für den eingespeisten Strom nix bekommt: Bei der ÖMAG gibts derzeit 30 ct/kWh... |
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Hintergrund der Frage ist, dass ich gerne mit dem produzierten Strom eigene Geräte betreiben würde und ansonsten einspeisen möchte. Sollte es zum Blackout kommen, will ich aber direkten Zugriff auf meinen Strom haben, ohne ihn einspeisen zu müssen. |
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Ja das geht, dazu gibt es sehr viele Threads in diesem Forum. Z.B. https://www.energiesparhaus.at/forum-der-victron-sammelthread-alles-zu-den-blauen-kisten/66548 https://www.energiesparhaus.at/forum-solaredge-neuer-ersatzstrom-wechselrichter-juhu-wallboxen/66872 https://www.energiesparhaus.at/forum-victron-unterforum-48v-lifepo4-rack-speichermodule-aehnl-pylontech/66553 https://www.energiesparhaus.at/forum-alternative-zu-fronius-gen24/67220 |
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Wenn es einen Blackout gibt, dann ist es VERBOTEN den Strom einzuspeisen. Im übrigen hatte ich heute ein interessantes Gespräch mit meinen Betreuern beim EVU.(Einer geht, der andere kommt). Da ging es auch um das Thema Blackout. Offizieller Standpunkt bei Netz NÖ ist maximal 2 Tage. Interessant ist aber, dass der andere Betreuer von bis zu zwei Wochen gesprochen hat, bis das Netz wieder da ist. Es gibt in unserer Umgebung kaum mehr Kraftwerke, welche Schwarzstartfähig sind, da die Kosten in den letzten Jahren dafür nicht mehr bezahlt wurden. Der Ottensteiner Stausee ist Schwarzstartfähig, aber eigentlich zu klein um das Netz Regional wieder aufbauen zu können. Das könnte irgendwann nochmal Spannend werden.... |
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Laut steirische Siemens Netztechniker(die haben das mir erzählt) dauerd so was 4-5 Tage locker. Gewisse Bundesländer wie Kärnten können sich abkoppeln und mit Wasserkraft sich selbst versorgen. So wirds hochgefahren. Erst dann werden weitere Kraftwerke und Länder zugeschalten. Wie das dann aber mit den Zusammenschalten des europäischen Netzes aussieht ka wie und das dauerd eben |
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Dazu gibts in gewissen Abstand Übungen bei welchem die Netzbetreiber zusammenkommen und konkrete Situationen durchspielen um für den Fall gerüstet zu sein. |
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Sofern du keine strombetriebene Heizung, eine Anlage > 30 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] und genug Speicher hast ist das durchaus möglich. Bei einem Stromausfall im Winter musst du bei trübem Wetter natürlich trotzdem gewisse Abstriche machen (z.B. eben nicht 24/7 fernsehen) Ich traus mir mit meiner Anlage mittlerweile zu :) |
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