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Aus meiner Sicht ist da viel Geldmacherei oder/und Ahnungslosigkeit der Elektriker bei. Die Komponenten von MDT z.B. kosten dann vielleicht 2-4k extra + vllt. 200-300m mehr Leitung und größere Verteilung. Dafür sparst du andere Komponenten ein. Wenn du das Verlegen aller Leitungen selbst machst, hast du einen großen Zeit- und Kostenfaktor erledigt. KNX ist m.E. Ein Muss heute und jeder, der es nicht macht, wird zukünftig Abschläge im Wert hinnehmen müssen. |
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Wenn du IT affin bist würde ich das unbedingt forcieren weil sonst fängst du dann nach 2 Jahren mit Funk-Bastellösungen an. Mit KNX hast du einen langfristigen Backbone. Ich hab meinem Elektriker der sonst Gira-only läuft alle MDT Komponenten beigestellt und alles ab Schaltschrank selber eingezogen - somit wars natürlich preislich unschlagbar günstig und seit 7 Jahren läuft alles einwandfrei. Und schon alleine die automatische Beschattung ist extrem wertvoll... |
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Ich kann auch nur empfehlen auf KNX zu setzen! Plane großzügig und vollständig, bei der Ausführung kannst du dich erst mal auf das Notwendigste beschränken. D.h. Licht und Beschattung müssen funktionieren, Visu, Logiken, Fernzugang, Anbindung an Heizung, Lüftung, Alarmanlge, usw. kann auch auf später verschoben werden. Wichtig wäre, dass die Verkabelung entsprechend dem großzügigen Plan ausgelegt ist, ev. auch passend Leerrohre vorsehen. Bei der Beleuchtung musst du eine Entscheidung treffen: KNX oder DALI. DALI kommt zwar unterm Strich etwas teurer, dafür bist du aber wesentlich flexibler, was zukünftige Erweiterung oder Austausch von Leuchten betrifft, du brauchst weniger Platz im Verteiler, die Verkabelung ist einfacher und es sind grundsätzlich alle Leuchten dimmbar. Ich habe Kunden, die DALI erst abgelehnt haben, aber später gesagt haben "Hätte ich nur..." Gruß GKap. |
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Guter Hinweis! Dabei ist auch zu bedenken, dass - wenn man ein paar fette Leuchten hat - man durchaus an die Limits der regulären Dimm-Aktoren kommen kann und DALI die einzig sinnvolle Lösung ist. Außerdem weniger Kabel legen, je nach Bauausführung, da DALI auch ein Bus-System ist. Du musst dann eben nur 5x1,5mm2 statt 3x1,5mm2 für die Beleuchtung legen. Wir werden die Beleuchtung durch einen Leuchtenplaner planen lassen und dann ggf. auch auf DALI setzen. Zum Thema Visu / Anbindung an Smartphone: schaut euch mal 1HomeServer an. Das Teil kann ziemlich viel für wenig Geld und hat eine recht umfangreiche Logik-Engine inkludiert. |
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Die neueren Shelly-Geräte bieten nun auch KNX an, womit die Integration ohne ZwischenServer wie HomeAssistant funktioniert! (so ganz sauber ist die ETS-Installation dann aber nicht, da dummyGeräte zur Dokumentation angelegt werden sollen...) Zu beachten ist hierbei auf ein routing-fähiges KNX IP-interface zu setzen. |
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Wir haben auch alles knx zu 95% mit mdt Teilen gemacht und selbst Programmiert. der Aufpreis zur normalen Installation ist dann wenn man keine visu am Handy usw. am Anfang macht überschaubar. (Komponenten ca 2,5k inkl. Taster). Schwankt natürlich stark je nach hausgröße. wir hatten allerdings auch einen Elektriker der alles ohne Widerrede eingebaut hat was wir ihm gegeben haben. Schalter usw darfst du bei knx selbst einbauen und anschließen da niederspannung. Programmierung war i 2 tagen für die wichtigsten Sachen durch der Rest kam dann in kleinen Schritten mit der Zeit. Es reicht ja wenn am Anfang das Licht angeht und das Garagentor auf und zu. |
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Danke für die zahlreichen AW, die geben schon mal Hoffnung. Dann werde ich darauf achten, einen Elektriker zu finden, der kein Problem mit dem Vorgehen hat. Mit MTD spiele ich mich bereits in ETS und das Ziel wäre hier möglichst bald einen guten Plan zu haben, was konkret ich umgesetzt haben möchte. Zum Sparaspekt noch:
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Bei Verwendung der "echten" KNX-Busleitung mit entsprechender Isolierung kein Problem. Praktisch sollten die Leerrohre einen ausreichenden Durchmesser haben. Ich würde das nicht so machen, das ist doch am Ende genauso teuer. Ein Aktor-Kanal kostet ca. 15 EUR und ein Taster (1-fach) ca. 55EUR. Für das Geld legst du keine Zuleitung zum klassischen Schalter" und von da weiter zur Lampe + Verlegung der KNX-Leitung und Aktor <-> Lampe gleichzeitig. Das macht es teurer, als es direkt richtig zu machen. |
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Das ist Phasendimmung und das sollte man möglichst vermeiden! LEDs sind nun mal nicht technisch sauber mit Phasendimmern zu betreiben, das sind die Relikte aus der Glühlampenzeit! Aber aus Erfahrung weiss ich, dass man Phasendimmung nicht immer vermeiden kann - oft hatder Innenarchitekt (oder die Ehefrau) das letzte Wort und nicht der Techniker! 😄 Der 1Home Server überzeugt mich nicht. Nur ein paar Punkte, die mir sehr negativ aufgefallen sind: - Das ETS-Projekt wird in der Coud analysiert, daraus wird eine Gerätestruktur im 1Home Server angelegt. Erstens will ich Projekte nicht in die Cloud senden müssen und zweitens funktioniert das nur, wenn die ETS-Projektstuktur so ist, wie 1Home das annimmt. Ich werde mir aber meine Projektstruktur nicht von einer Komponente vorschreiben lassen, das geht gar nicht! Letztlich habe ich dann alle Gruppenadressen händisch eingegeben, das ist einfacher, als den automatischen Import zu korrigieren! - Es gibt nur eine sehr begrenzte Auswahl an "Geräten". Eine Leuchte ist ein Gerät, eine Steckdose, eine Beschattung usw. Das alles ist aber fest vorgegeben, mit fesgtelegten Icons und Beschriftungen. D.h. es gibt z.B. kein "Gerät" welches eine Lüftung Ein/Ausschalten kann oder einstellen von Lüftungsstufen! Das ist extrem unflexibel! Ein einfachter "Alles Aus"-Button auf der Visu ist nur mit Klimmzügen zu realisieren - und schaut entsprechend unlogisch aus! - Die Programmierung von Logiken ist sehr umständlich und unübersichtlich! - Die 1Home Visu ist noch in einem frühen Stadium und zeigt immer wieder unplausibles Verhalten. Es gibt natürlich auch Vorteile: - Jede Änderung ist sofort wirksam, eine Neuprogrammierung wie bei KNX-Komponenten ist nicht erforderlich. - 1Home ist gut in Apple Home integriebar, das war das Argument eines Kunden, warum er den 1Home Server wollte! Nein, da spricht nichts dagegen. Es ist lt. Norm sogar ausdrücklich erlaubt, die KNX-Leitung gemeinsam mit Einzeladern zu verlegen. Nur in Verbindungs- oder Abzweigdosen muss man auf normgerechte Trennung achten! Es ist aber in der Praxis kaum notwendig 230V-Leitungen und die KNX-Leitung parallell zu führen! KNX führt man in Hauptsache zu Tastern, Präsenzmeldern und sonstigen Sensoren, die 230V-Leitungen führt man zu Steckdosen, Beschattung und Beleuchtung - da kommen gemeinsame Wege nicht vor! Davon würde ich dringend abraten! Damit sind Features, wie Zentral Aus nicht mehr vollständig möglich, in einer Visu würdest du keinen Status sehen usw. Das würde vermutlich eh nur 2 oder 3 Räume betreffen, rechne dir das mal durch: Ich denke, der Unterschied zu einer vollständigen KNX-Lösung wird insgesamt (mit DALI) im 3-stelligen oder unteren 4-stelligen Bereich bleiben, und vergleiche das mal mit der gesamten Bausumme! Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Bauherren tendieren immer wieder dazu, ein durchdachtes Konzept zu durchbrechen, um da oder dort ein paar Euro einzusparen. Und am Ende wird dann manchmal um viel Geld eine suboptimale Lösung nachgerüstet.... Gruß GKap
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Habe vor 12 Jahren gebaut und auch KNX gleich installiert (Gira). Außenrollläden, sämtliche Lampen, Zustand offen/geschlossen von Garagentoren, Bewässerung, Gegensprechanlage mit Kamera und natürlich alles auch am Handy bedienbar/steuerbar - auch Gegensprechanlage mit Öffner für Gartentüren. Auch Poolsteuerung erfolgt über KNX (wann die Poolpumpe läuft, Licht, Heizung). Dazu noch paar Szenen programmiert ist es ein echtes MUSS, was ich nie mehr missen möchte. Würde da nicht sparen, denn nachträglich kann man sowas nur schwer realisieren. |
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Danke für die Hinweise. Optimal ist das bisher noch nicht und auch Apple Home eher eingeschränkt nutzbar, was aber an Apple Home liegt. Wie würdest du iOS-Geräte an KNX anbinden? Die ganzen Integrationen von Gira und co aus "früherer Zeit" waren alle grauenvoll... LG Tobi |
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Irgendwie alles Probleme die ich in meiner Loxone Config nicht habe. 😂 (*duckundweg*) |
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Aber proprietär.... |
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Diese "Probleme" hast du bei KNX auch nicht, wenn du nicht irgendwas natives in iOS möglichst einfach haben willst. Ich bevorzuge dann doch das System, wo eine defekte SD-Karte nicht das ganze Haus lahm legt und habe dann auch direkt schönere Taster/Melder/etc. ![]() |
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Servus Wenn du nur die nötigsten Dinge machst wirds nicht grob teurer als wenn du klassisch installierst. Ich habe aber keinen direkten Vergleich was mir die klassische Installation gekostet hat, aber wenn man dann ein Bussystem hat greift man häufig zu Dingen die man bei der klassischen Installation nicht gemacht hätte, da nicht oder nur über Umwege möglich. Ich mache dir mal eine Aufzählung dann kannst du selbst am besten filtern was du alles brauchst. Muss (exemplarisch): Spannungsversorgung [150€] KNX Router [250€] 3-4 Schaltaktoren (Hauptsächlich für Licht) [1300€] 20 Taster [1800€] 7 Bewegungsmelder [800€] 2 Jalousieaktoren [500€] 4800€ Realität (wenns die finanzielle Situation zulässt): obiges + 3 Binäreingänge (Fensterkontakte, Auswertung diverses) [+600€] obige Schaltaktoren mit Strommessung (nicht für Licht sondern für die Steckdosen) [+400€] 20 Präsenzmelder [2500€] Regensensor [150€] Taster teilweise mit Display [+700€] Wetterstation [300€] Fühler auf der Nordseite [200€] 6 Außenbewegungsmelder [1200€] Analogeingang um zB Füllstände überwachen zu können [150€] 12 4-fach Dimmaktoren 24V (für dimmbares Licht) [2000€] 3 Luftgütesensoren [500€] Schaltaktor Gartenbewässerung [150€] diverse Netzteile [500€] KNX Anbindung Wohnraumlüftung [300€] Rauchmelderanbindung an KNX [1000€] Garagentoranbindung [150€] Zentraler Musikserver [????€] Visualisierung [????€] zweite Linie für Außeninstallation (Spannungsversorgung, Koppler) [400€] also gerne mal 10000-15000€ KNX-Materialaufpreis (Internetpreise) zu obiger Standardinstallation. und das ist dann nur die KNX Seite, du brauchst dann teilweise die Gegenseite mit Fensterkontakten, Fühler für die Füllstände, Feuchtefühler für die Gartenbewässerung usw. also kommen dir bei einer üppigeren Installation andere Gewerke auch deutlich teurer. Was ich damit verdeutlichen will: Es ist viel möglich, nur das kostet eine Stange Geld. Wenn du es aber bei einer simplen Installation belässt sind die Mehrkosten überschaubar. Wichtig ist dass du dafür den richtigen Elektriker an Board holst und vorher auch ansprichst wie du das mit dem Material geplant hast. Denn der Aufschlag ist auch nicht so unwichtig für die Kalkulation des Elektrikers. Zusätzlich könnte es ja auch zu Garantieansprüchen kommen, und wenn du die den Wechsel des betroffenen Bauteils nicht selbst zutraust, der Elektriker aber auch nichts mit dem Material verdient hat, könnte das auch ein spannendes Thema werden. Was ich nicht machen würde, wäre die gemischte Installation. Da ärgerst du dich nachher ganz bestimmt und auch die Kostenersparnis ist kaum gegeben. LG und gutes Gelingen für euer Hausbauprojekt. |
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Hallo, bei der Beleuchtung habe ich die Erfahrung gemacht, dass KNX teurer als DALI ist. Wenn man also viele Lampen anschließen will, sollte man sich das durchrechnen. MDT LED Dimmaktor 4 fach: 180€ LUNATONE DALI 4 fach: 105€ Oder sehe ich das falsch? |
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Um vergleichen zu können, fehlt die Angabe, welche Technik (CV, CC oder phasendimmung) und die Leistung! So ist der Vergleich nichtssagend! Generell kann man sagen, dass DALI in der Installation günstiger ist, dafür sind DALI- Leuchten teurer, die findet man nicht im Baumarkt! Bei Spots und LED-Streifen ist DALI aber nicht teurer, ob das Betriebsgerät DALI kann oder nicht, macht preislich kaum einen Unterschied. Gruß GKap |
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Die beiden Aktoren können CV und 4A je Ausgang und sind für LEDs geeignet - nicht 230V Leuchten. Das stimmt natürlich, dass es auf das Leuchtmittel ankommt. In meinem Fall verbauen wir viele 24V CV LED Stripes und da ist dann DALI günstiger. 230V Leuchten würde ich auch mit KNX ansteuern, außer sie können DALI. |
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Wenn das Budget wirklich eng ist geht es sogar nochmal deutlich günstiger. Beispiel für 48 Kanäle (z.B. 9 Raffstores und 30 Lichtauslässe): Spannungsversorgung Meanwell ca. 60 EUR IP Schnittstelle: 140 EUR 2* 24fach Universalaktoren: 760 EUR 6* Binäreingang 8-fach: 270 EUR (Taster ausschließlich konventionell verbaut) 100m Busleitung: 50 EUR ETS Lite Lizenz für bis zu 20 Geräte (geht sich mit der Konfiguration locker aus): gratis wenn man kostenlose Onlineschulung macht (kA ob das noch geht) _______ ca. 1.300 EUR für die "Basisausstattung" zusätzlich noch Präsenzmelder je nach Bedarf für ca. 100 EUR/Stk Visualisierung / Automatisierung & Sprachsteuerung etc. über Home Assistant (ca. 50 EUR für vernünftige Hardware) |
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Erstmal danke für die vielen AW und die interessanten Inputs, das hilft sehr! 👍 Ich war jetzt mal aufgrund einiger Empfehlungen auf MDT fokussiert, da die scheinbar ein super P/L-Verhältnis haben. Würdest du Meanwell ebenso empfehlen? Mit 9 Raffstores komme ich allerdings nicht durch, es sieht eher so aus (noch nicht final): * 21 x Licht * 20 x Raffstores/Sonnenschutz Wo ich noch am Überlegen bin, ist wegen Präsenzmelder. Ich nehme mal an, dass Taster jedenfalls die günstigere Option bin und ich habe in Haus/Wohnung eigentlich noch nie einen Bewegunsmelder vermisst. Allerdings sollte man vielleicht den einen oder anderen Auslass vorsehen, falls es doch mal ein Thema wird (Stiege?). Schaltbare Steckdosen muss ich mir noch überlegen - sehe ich auch keinen großen Bedarf. Eventuell für den Untertischboiler in der Küche. |
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Guten Morgen, meine Meinung, wenn du ein KNX System haben möchtest dann investiere es, die Kosten sind überschaubar und können locker woanders eingespart werden, z.B. bei Bad und Böden gibt es von bis. Wenn man an die "Wertigkeit" vom Haus denkt, dann zahlt es sich nicht aus, weil die jetzigen Sanierer reißen alles mögliche raus obwohl es vielleicht 10 oder 20 Jahre alt ist nur weil man vielleicht etwas sparen kann, Sachen die 40 Jahre alt sind omg alles neu ... Also wenn du ein KNX machst mache es für dich und im Falle einer Scheidung und Verkauf im ganzen Haus. Aber dein Haus ist in 30 Jahren genauso viel wert wie eins ohne KNX weil dann gibt's vielleicht alles über WLAN oder 5G oder so und Kabel sind böse und out und der Käufer reißt alles wieder raus. Und ich habe auch kurz überlegt und mich etwas eingelesen und habe es im Endeffekt klassisch gelöst. Auch weil bei uns jeder einen anderen Geschmack bei der Verschattung hat und für uns passt es so perfekt. Gutes Gelingen LG |
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