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Ich muss zugeben, dass ich mit dem Energieausweis absolut nicht zu schießen komme. Auf der Wärmepumpe hab ich jedoch eine Anzeige, die für die letzten 24h einen Wärmeenergiebedarf von 77kWh ausgibt. Die Zahl ist bestimmt nicht sonderlich genau, aber kann ich daraus etwas ableiten? Oder ist da ein anderer Wert (Jahresbedarf?) notwendig? Außentemperatur rund um 0C, beheizt werden 140qm auf 21C. |
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Das bedeutet dass dein Haus in den letzten 24h 77kWh Wärmeenergie benötigt hat. Je nach dem wie effizient deine WP WP [Wärmepumpe] arbeitet kannst du dir mittels der Arbeitszahl (COP) den Stromverbrauch ausrechenen oder umgekehrt. |
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Wenn du diese Wärmemenge auf den Jänner hochrechnest, kommst du auf 2.387 kWh. Statistisch hat der Jänner grob 25% des Jahres-HWB, der wieder hochgerechnet bei 9.548 kWh liegen könnte. Natürlich mit der üblichen Schwankungsbreite betrachtet. ||
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Mich würde interessieren wie gut oder schlecht ihr im Betrieb die Werte des EA EA [Energieausweis] trefft? Ich habe bei der Erstellung des EA EA [Energieausweis] darauf geachtet, dass die Werte für die verwendeten Bauteile korrekt sind. Wir haben folgende Werte im EA EA [Energieausweis]: QhSK= 7.331kwh (Heizung) Qtw=1.902 (Warmwasser) Total: 9233kwh Tatsächlich wurden laut Nibe WMZ 8.952kwh im Jahr 2024 verbraucht. Scheint also halbwegs gut zu passen? |
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EA EA [Energieausweis] einen HWB von 10.400 kWh, den wir bis jetzt immer unterschritten haben. Wir haben aber noch eine Spur besser ausgeführt, als eingereicht wurde. Die letzten beiden Winter waren wir bei 80% (2022/23) und 75% (2023/24) vom HWB. Vor ein paar Jahren waren wir aber auch schon mal bei 95%. Den Wert kannst du meistens vergessen, weil er rein von der Bezugsfläche gerechnet wird. 2 Personen im großen Haus vs. 4 Personen im kleinen Haus. Unter 3.000 kWh WWWB schaffen wir nicht, und wir sind bei weitem keine Pritschler. |
Wir haben laut||
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Bei uns ist der Energieausweis sehr pessimistisch gerechnet, eventuell spielt hier natürlich das Lüftungsverhalten eine Rolle. 1 mal am Tag im Winter für 2-3 Minuten die meisten Fenster/Türen öffnen und dann nochmals den Wohnessbereich nach dem Kochen. Und natürlich das Badezimmer nach dem Duschen... EA bei für 20° Innentemperatur gerechnet: HWB SK = 8107kwh/Jahr Warmwasserbedarf = 2900kwh/Jahr Tatsächlich bei ca 21° Raumtemperatur Heizung ca 7300kwh/Jahr WW für 2 Personen 600kwh/Jahr |
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Bei uns ca 8000 kWh Heizwärmebedarf lt Energieausweis, lt. Wärmepumpe waren es 2024 tatsächlich etwa 6700 (1300 Strom). Temperatur allerdings eher Richtung 23 als 22 Grad. |
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EA bei wohl 20 Grad IT: ca. 6800kWh Heizung + 2500kWh WW WW [Warmwasser] = 9300kWh Tatsächlich bei 21,5-22 Grad IT: ca. 7800kWh Heizung + 1500kWh WW WW [Warmwasser] = 9300kWh Erwarte jetzt nach dem 3. Winter nochmals eine kleine Reduzierung bei HWB, mit nun effizienterer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] und final verschwindendere Baufeuchte (HWB ist jedes Jahr sukzessive gesunken). |
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HWB_sk = 9896 kwh/a im EAWEAW [Energieausweis] (auf IT 20°, NAT -11.4, HGT 3460), 15% besser als EAWEAW [Energieausweis] ausgeführt (gedämmter Ziegel statt nicht gedämmter). Hottinger gibt mir 5.4 kw und 1840 Volllaststunden. Heizen zeigt mir meine IDM im ersten Jahr 10300 kwh, im zweiten Jahr 9780 kwh. WW kommt nochmal 1700 kwh/a dazu (sind 2 Erw und 2 kleine Kinder). Ist im HWB_sk das Lüften integriert oder nicht? Wenn ich vergleiche wäre ich sonst 15% höher als im EAWEAW [Energieausweis]... |
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Man darf auch nicht vergessen, daß echte Auslegungstemperaturen fast nie erreicht werden. Die maximale Leistung wird also sehr selten benötigt, den jährlichen Wärmebedarf wird man ansatzweise eher erreichen. Meist aber auch nicht. EA ist aber auch worst case. Die meisten Winter sind milder. |
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Der bilanzierte HWB geht aber nicht auf die NAT, sondern auf die mittlere Monatstemperatur. Damit ist man schon ein Stück näher an der Realität. QT = 1/1000 * LT * (Temp i - Temp e) * t Für Jänner sieht das beim Referenzklima für ein fiktives Haus so aus: 1/1000 * 150 W/K * (22-0,47) °C * 744 h Das sind dann grob 2.400 kWh Transmissionswärmeverlust. |
Der HWB SK hat das Lüften so gerechnet, wie es tatsächlich ist, also entweder Fensterlüftung oder mit WRG. ||
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Hätte eine Frage zum U-Wert der Fenster. Und zwar habe ich als Übersicht im Energieausweis (Seite 6) folgende Aufstellung bevor dann weiter hinten im Ausweis jedes Fenster im Detail mit seinen Werten aufgelistet und beschrieben ist: ![]() Sind das also die Durchschnittswerte (0,77) aller Fenster, oder wie ist die Zahl zu interpretieren. Und was ist die Prüfnormmaß Typ T2 mit 0,71? |
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Im Programm für die EA EA [Energieausweis]-Erstellung sind default-Werte für einzelne Bauteile hinterlegt. Genau diese wurden hier anscheinend verwendet - und genau das geht besser! Der Unterschied bei den Fenstern resultiert aus der Baugröße - größere Fenstern haben wegen dem Verhältnis Rahmen-Glas einen schlechteren u-Wert als kleinere. Aber wenn das Fenster und die Verglasung schon bekannt sind kann man das viel genauer darstellen... |
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Es ist umgekehrt, moderne Gläser haben einen besseren (tlw 0,5 vs. 1,0) U-Wert als die Rahmen. Ein großes Fenster hat weniger Rahmenanteil und somit einen niedrigeren Uw Wert. |
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Mein Fehler... natürlich sind große Scheiben doppelt sinnvoll - einerseits der u-Wert, andererseits die solaren Gewinne... |
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Super danke. Kann mir wer noch was zur Prüfnormmaß Typ 2 sagen. Eigentlich habe ich ja überall die selben Fenster, deshalb frage ich mich woher der Wert kommt? |
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Für andere Formate wie zB Fenstertüren gibt es andere hinterlegte Normmaße. Iht habt hier vermutlich eine Terrassentür angeführt. |
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