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Wenn des wirklich so wäre, würde es keinen Pfusch an öffentlichen Gebäuden geben, wie zuletzt im Klinikum Baden. Würde eher sagen, viele Köche verderben den Brei. |
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Köche haben nichts damit zu tun. Es sind nicht viele Firmen die mit dem Bau zu tun haben sondern eben 2-3 Meinungen der SV. Da spricht nix dagegen. Lässt du dir deine Niere rausoperieren oder holst dir eventuell noch eine zweite Meinung ein? |
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Der von der Gemeinde beauftragte Sachverständige! "Der, dessen Name nicht genannt werden darf." Ernsthaft, der Gute ist Pensionist und seine Tätigkeit offensichtlich hoch politisch. Das Beste ist, dass er der Meinung ist uns etwas Gutes getan zu haben. Frei nach dem Motto: ein Holzbau ist hochgefährlich. Er hat uns schon bei der Vorbegutachtung gesagt, was er alles erwartet. Bauphysik der Bauteile war ach dabei. Normale stat. Berechnung wird vom Holzbau sowieso gemacht (war im KVA dabei), aber die Aufbereitung für die Gemeinde hat dann 1200,- netto extra gekostet. sehe ich genau so. Das war aber nicht die einzige Spitze des Sachverständigen. Die Statik habe ich lächelnd geschluckt. Er wollte uns aber auch noch einen zusätzlichen Fluchtweg vom Technikraum (der an die Garage angrenzt) aufzwingen. Der Punkt war mir wichtiger und da haben wir ihn gut ausmanövriert. |
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Geil!!! die normale statik geht schnell oder? Bzgl. Betonsockel nochmal: Glaubt Ihr dass ein 16cm Sockel überhaupt gut machbar ist, sodass er statisch gut trägt? Denke die werden auch eine gewisse Mindestdicke benötigen. Und die Frage ist ob Schalsteine besser wären. Da gibt s 15er. Andererseits glaube ich dass dann die Oberfläche nicht so glatt wird. |
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Anderer CLT-Hausbesitzer hier im Forum hat sogar 25cm Sockel. Ich glaube langsam dass die Sockel mit so wenig Durchmesser gar nicht machbar sind |
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Du musst halt schon unterscheiden zw. CLT und Holzriegel. Sind ja gewaltige Gewichtsunterschiede und dementsprechend wird der Sockel anders zu dimensionieren sein. Genau sagen wird's dir hier aber niemand können. Der Baumeister/Statiker wird den Sockel berechnen müssen. |
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hmm, da ja das Gewicht nur von 10cm CLT übertragen wird und das CLT am äußeren Rand des Betonsockels steht, verstehe ich nicht was hier eine größere Dicke beim Sockel bringt. |
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Holzbau ohne Betonsockel
Ich würde auf zweifelhafte Betonsockel verzichten und das Holzhaus direkt auf die Bodenplatte stellen, zB so ähnlich: Bei Anpassung des Außenbereichs ist auch ein schwellenloser Übergang möglich. Ein kleiner Betonsockel ist ohnehin aufwendig. Als flexible, rißüberbrückende Abdichtung ist zB das von mir öfters erwähnte MB 2K v Remmers zugelassen, damit kann der komplette Spritzwasserbereich und Übergang zum Beton abgedichtet werden. Zur Bodenabdichtung innen kann es auch verwendet werden, wobei diese bei WU-Beton Bodenplatte und diffusionsoffenem Bodenaufbau komplett entfallen könnte. Andreas Teich |
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Was ist daran zweifelhaft? Ich stelle mir vor dass ein Betonsockel zB bei einem Wasserrohrbruch/einer Leckage im Badezimmer etc auch recht hilfreich ist. |
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Der Betonsockel wird wohl separat auf die Bodenplatte betoniert.
Um 100 % dicht zu sein müßten Dichtbänder wie bei weißen Wannen verwendet werden, zudem müßte er fest mit der Bodenplatte verbunden sein-Steckeisen herausstehen lassen? Dann noch die Frage der Dimensionierung des Sockels und der Aufstandsfläche der Holzwände. Wie werden die Holzwände zugfest mit dem Sockel oder der Bodenplatte verbunden? Üblich sind auf die Wand geschraubte Anker, das ist schwieriger, wenn die Betonwand nicht innen bündig mit der Holzwand verläuft. Ich sehe mehr Probleme und Kosten als Vorteile durch den Sockel. Die Abdichtung innen zwischen Bodenplatte und Holzkonstruktion könnte ebenfalls mit MB 2 K vorgenommen werden. Andreas Teich |
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Hmm, ich wäre davon ausgegangen, dass der Betonsockel über Steckeisen in der Bodenplatte mit der Platte fest verbunden wird.
Und natürlich muss das Holz innen bündig stehen. Lochbleche innen um das Holz zu befestigen, Winkel außen, sollte zugfest sein. Nur vielleicht würde ja ein 16cm Sockel zB zerbröseln...? (wobei Betonwände sind doch mit 15cm schon tragend) |
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Betonsockel
Je dünner das Teil ist umso schwieriger wird's mit der Betonüberdeckung- Je besser diese ist umso geringer ist der Abstand der inneren und äußeren Steckeisen. Außenwände, die nur zur Hälfte aufstehen wären mir suspekt- da verzichte ich lieber auf den Sockel und sehe eine andere Konstruktion mit guter Feuchtigkeitsabdichtung vor. Es gibt doch genügend zuverlässige Materialien für den Zweck- ansonsten außen kleinen, umlaufenden Graben vorsehen, der ggf mit Kies gefüllt werden oder abgedeckt werden kann - oder noch besser- großen Dachüberstand vorsehen Andreas Teich |
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@ Andreas
Deine Kritik kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ja, der Betonsockel muss sorgfältig ausgeführt werden und ist kostspieliger als andere Varianten, aber dafür eine technisch gute Lösung. Wird auch von der Holzforschung Austria empfohlen und mir haben schon div. Holzbaumeister gesagt, dass sie, wenn das Haus ohne Schwelle begehbar sein soll den Betonsockel für eine gute Möglichkeit halten. Es gibt eine Richtlinie zur Sockelausführung beim Holzhaus seitens der Holzforschung Austria: http://www.holzforschung.at/fileadmin/Content-Pool/PDFs/2015/Publikationen/HFA_richtlinie_sockel_20150410.pdf Kann sich jeder selbst sein Bild machen. Ordentlich gearbeitet muss überall werden und wie stark der Betonsockel sein muss, muss errechnet werden. Bei richtiger Auslegung und Ausführung wird da nix zerbröseln oder passieren. Ist ein seit Jahren erprobtes Konzept. Noch ein Artikel dazu: https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi147LIqePWAhVNY1AKHd4oCg8QFggmMAA&url=https%3A%2F%2Fwufi.de%2Fliteratur%2FSchmidt%25202011%2520-%2520Probleme%2520und%2520L%25C3%25B6sungen.pdf&usg=AOvVaw1nVG0XGea17nDbSnrNB1uB |
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Fassen wir zusammen:
der Betonsockel wird in der Realität mindestens 20cm breit sein (goofgoo hat CLT auf 20cm Betonsockel, scheint das mindeste zu sein, die anderen haben 25cm). Darunter wird s konstruktiv schwierig. Mit 20cm hat man natürlich dämmungsmäßig eine Schwachstelle. Mit 14cm PUR drauf kommt man auf U=0,16. Man sollte natürlich innen noch einen Randdämmstreifen (zB Holzweichfaser) einlegen, verbessert den U-Wert noch ein wenig. |
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Wie schon erwähnt, glaube ich nicht, dass man das so pauschalieren kann. Es macht ja nen Unterschied, ob du nen Bungalow oder ein oder zwei Obergeschosse hast. Weiters ist beim Holzriegelbau sicher auch weniger möglich. Die Dämmung bzw. der Wandaufbau innen können auch eine Rolle spielen, da kann es gewaltige Gewichtsunterschiede. |
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Wo sind eigentlich all die Statiker/Baumeister hier? Keiner eine fundierte Meinung dazu???
Und wie ist das wenn der Sockel nur einseitig belastet wird? Sockeldämmung von innen - zB Steico soundstrip 2-lagig zB hat leider einen überraschend schlechten Dämmwert von lambda 0,26, bin erstaunt. Ob die Lasten bei Riegel- oder CLT wirklich so unterschiedlich sind dass sich unterschiedliche Sockel ergeben.... hmm.... Massivdecke wirst ja trotzdem haben? Zementestrich? Dach mit Aufbau?.... |
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Das weiß ich nicht, denn hast ja statisch ein Problem - da wird es ja noch schwieriger Windlasten abzuleiten. Je weiter weg von der Bodenplatte Du aufsetzt desto größer der Hebel. Daher wäre ich davon ausgegangen - entweder Holzschwelle oder Betonsockel |
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Auf den Betonsockel wird eh wahrscheinlich eine Lärchenschwelle vollflächig aufgeschraubt? Dann kann der Wandaufbau eh rausspringen. Wir haben keinen Betonsockel, da wurde die Schwelle ganz auf den Bodenplattenrand geschraubt. Nach 30 cm (?) bündig mit dem Bodenplattenrand springt der Wandaufbau erst raus. Am rückspringenden Teil kam das XPS drauf, geht bis runter zur Bodenplattenschürze. Ging sich fast aus mit stehenden XPS-Platten. Eine halbe Reihe der unteren Schalziegelreihe blieb frei vom XPS. 65 cm Schürzenhöhe, 25 cm Bodenplatte, und eben die Höhe des rückspringenden Holzaufbau. |
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Versuch dich bitte nicht in Statik :) |
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wollte ja nur eine gescheitere Antwort Deinerseits provozieren zum Thema Sockel Was meinst Du, wie schmal kann man einen Sockel machen? Bildquelle: http://docplayer.org/docs-images/61/45453078/images/8-2.png Tatsächlich mit Schwelle. Für mich wäre es logisch wenn das noch aufwändiger ist. Aber vielleicht ist die Schwelle zur Lastenverteilung? Angeblich wird die BSH-Platte auch noch 1cm nach vor gesetzt, sodass diese Befestigungsmetallplatte schön bündig mit dem Holz ist. |
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Der Betonsockel hat rein die Funktion, die Holzschwelle über der Bodenplatte bzw den ggf feuchten Außenbereich befestigen zu können.
Eine statische Verbesserung bringt die nicht. Ich würde lieber eine andere Lösung suchen, zB eine minimale Rampe oder andere Art der Feuchtigkeitsabdichtung. Machbar ist eh fast alles- die Frage ist nur mit welchem Aufwand und wie zuverlässig und risiokolos. Andreas Teich |