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Holzriegelbauweise eure Meinung...

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  •  Informatiker
9.9.2024 - 3.4.2025
87 Antworten | 25 Autoren 87
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Hallo,

ich habe einige Foren bzgl. der Holzriegelbauweise gelesen und da es sich ja um Holz handelt ist diese Art der Konstruktion anfällig bei einem Wasserschaden (Schimmel, Pilze, etc.)

Ich plane nun selbst ein Holzriegelhaus (Kleingartenwohnhaus) via einem Anbieter zu bauen und bin hinsichtlich eines Wasserschadens verunsichert. (Manche meinen diese Bauten morschen innerhalb weniger Jahre weg.)

Nun habe ich mir auch noch einige Bsp. Baustellen z.b. für einen Dachgeschossausbau(zb. auf Gründerzeithäusern) in Wien angesehen, und dort wird eigentlich meistens eine Stahl oder. auch Holzkonstruktion als Träger verwendet der Rest ist eigentlich wie ein Holzriegel (sprich Holz + viel Dämmung, Dampfbremse, Gipskarton, Dachziegeln, Fenster, Spenglerarbeiten,...)

Dachgeschosswohnungen gelten in Wien, eigentlich als die teuersten Wohnungen und via Ziegel kann man ein Dachgeschoss nicht weiter ausbauen, da es dann wohl ein Problem mit dem Gewicht/Statik gibt.

Sicher Massiv hält Wasser besser aus, jedoch Holz ist in manchen Fällen einfach die beste Lösung. (Statik beim Dachgeschoss und im KG auch dünnere Wände da sie ja nur aus Dämmung bestehen...)

Wie sehen andere Leser in diesem Forum dieses Thema? Was sind z.b. Erfahrungen mit Holzriegel und Wasser? Wer wohnt in einem Dachgeschossausbau mit Holz, gibt es Probleme mit Wasser?

(Sorry, mir ist bewusst das es keine eindeutige Anwort gibt und diese Frage schon 100x gestellt wurde, jedoch haben mich einige Kommentare verunsichert und nun wollte ich nachfragen)

  •  nala123
  •   Bronze-Award
20.2.2025  (#81)
Wenn man die Höhe des Sockels anpasst hat man bei einer CLT Wand auf Sicht dann innen einen Übergang von Betonsockel auf Holzwand - ist halt dann ein anderer Kompromiss bzw Detail das gelöst werden muss.

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  •  Akani
20.2.2025  (#82)
Das ist mir bewusst, ist halt Planungssache. 
Die Wand dann innenversetzt auf Fertigniveau Boden bringen, 

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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
2.4.2025  (#83)
Ein Betonsockel ist aufgrund der geringen erforderlichen Wandstärke und der Wärmebrückenproblematik meist ein konstruktives Problem. Bei vielen Kleingartenhäuser werden daher die Holzriegelwände direkt auf die Betonbodenplatte gesetzt. Dabei hätte ich ein ungutes Gefühl. Wir haben daher die Fußstaffel auf einstellbare Stahlfüße gestellt, sodass der untere tragende Bereich der Wand bei Oberflächenwasser nicht nass werden kann.

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  •  Informatiker
3.4.2025  (#84)
Wir planen daher einen 15 cm Breiten und 30 cm Hohen Stahlbetonsockel auf der Bodenplatte, welcher direkt mit der Bodenplatte verbunden wird.

In die Leistungsbeschreibung wurde neben einer Skizze für die Bewährung auch noch folgendes aufgenommen:
Stahlbetonsockel C25/30 analog Bodenplatte H = 30 cm, B = 15 cm geschalt und bewehrt (Bewehrung Stabbewehrung, Längseisen + offene Bügelform Material B 550B)

Ich bin Laie und mir sagt das nix, daher muss ich den BM für die Bodenplatte + Stahlbetonsockel vertrauen 😁

Habe da immer etwas Bammel, ob das mit der Statik passt... ???

Manche CLT Wände (EG+OG) haben ein Gewicht von über 1000kg....

Ja es ist ein Detail, auf das ich gerne verzichtet hätte, aber aufgrund der Vorgaben für die Kubikatur im Kleingarten, darf ich das Gelände nicht anschütten und das Haus höher bauen...

Bzgl. Wärmebrücke habe ich natürlich bei der Holzbaufirma nachgefragt + folgendes Bsp. im Internet gefunden: https://events.forum-holzbau.com/pdf/18_HBS17_Kraler.pdf

Und ja im Spritzwasserbereich setze ich lieber auf Abbildung 4 ;)

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  •  christoph1703
3.4.2025  (#85)

zitat..
Informatiker schrieb: Habe da immer etwas Bammel, ob das mit der Statik passt... ???

Der Baumeister wirds ja hoffentlich berechnet haben mit den Angaben vom Hausbauer?


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  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
3.4.2025  (#86)

zitat..
Informatiker schrieb:

Wir planen daher einen 15 cm Breiten und 30 cm Hohen Stahlbetonsockel auf der Bodenplatte, welcher direkt mit der Bodenplatte verbunden wird.

In die Leistungsbeschreibung wurde neben einer Skizze für die Bewährung auch noch folgendes aufgenommen:
Stahlbetonsockel C25/30 analog Bodenplatte H = 30 cm, B = 15 cm geschalt und bewehrt (Bewehrung Stabbewehrung, Längseisen + offene Bügelform Material B 550B)

Ich bin Laie und mir sagt das nix, daher muss ich den BM für die Bodenplatte + Stahlbetonsockel vertrauen 😁

Habe da immer etwas Bammel, ob das mit der Statik passt... ???

Manche CLT Wände (EG+OG) haben ein Gewicht von über 1000kg....

Ja es ist ein Detail, auf das ich gerne verzichtet hätte, aber aufgrund der Vorgaben für die Kubikatur im Kleingarten, darf ich das Gelände nicht anschütten und das Haus höher bauen...

Bzgl. Wärmebrücke habe ich natürlich bei der Holzbaufirma nachgefragt + folgendes Bsp. im Internet gefunden: https://events.forum-holzbau.com/pdf/18_HBS17_Kraler.pdf

Und ja im Spritzwasserbereich setze ich lieber auf Abbildung 4 ;)

Ich kenne mich bzgl Statik zwar nicht aus, aber habe mit insgesamt 3 Statikern gesprochen wegen unserem Sockel (der allerdings 20cm breit ist). Die meinten alle, dass die Bewehrung hier nicht so kritisch sei; oft verwendet man Ytong Thermofuss, der statisch nicht so besonders ist. ACHTUNG: ich gebe hier nur wieder, was mir andere Leute gesagt haben (und meine Wände sind wohl deutlich leichter). Würde aber jedenfalls trotzdem mit einem Statiker reden. Der Holzbauer sollte Pläne zur Verfügung stellen, wo alle Kräfte aufgeführt sind, die auf die Bodenplatte wirken.

Ausserdem: dein Sockel ist ab der OK Bodenplatte 30cm hoch? Auf die Bodenplatte wird dann noch ca 20cm Bodenaufbau kommen. Falls du zum Aussenniveau eben bist (?), dann bleiben dir aber nur mehr 10cm, die das Holz über dem Niveau ist.


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  •  Informatiker
3.4.2025 19:19  (#87)
Ytong mit 20 cm wäre leider zu breit für unseren Wandaufbau... unser Sockel darf nur eine Breite von 15 cm haben... daher auch geschalt und bewehrt

Bzgl. 30 cm zum Aussenniveau werden wir den Sickerstreifen 15 cm absenken müssen, siehe:
https://www.energiesparhaus.at/forum-holzriegelbauweise-eure-meinung/80424_4#864205

Alles leider nicht so einfach... vorallem im Kleingarten... aber ich hoffe das alles funktioniert und die Profis wissen was sie machen...

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