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puh, die hätte ich aber gerne ... 😎 die form schon, die anzahl weniger. du siehst hier kurze takte, dabei schwingt sich das system ein, vorlauf geht rauf, sole geht unter last runter. dann wird abgeschalten und die temperaturen schwingen unbelastet wieder aus. die häufigkeit bringt uns zu dem thema... wenn die bausubstanz nicht zugleich mit der umstellung deutlich verändert wurde die perfekte planungsgrundlage: 👉 1.800 l = 18.000 kWh wp hat keinen rauchfang, also (mindestens) -20% nutzungsgrad (die bisher durch den kamin entfleucht sind) 👉 14.400 kWh geteilt durch 2000 vollaststunden 👉 7,2kW maximale heizlast selten hätte die kleine iDM mit 8kW besser gepaßt ... 😢 ahja, die gibt es nur in rot und dann steht Hoval drauf.... daß bei DEM ölverbrauch eine 13 kW maschine verbaut wird ist sehr sehr traurig... 😪 rechnen wir gegen: 13kW mal 2000 vollaststunden gibt 26.000 kWh plus20% nutzungsgrad gibt das 👉 > 3.100 l öl bei meiner 40 jahre alten ölheizung war der nutzungsgrad übrigens nur unfaßbar schlechte 60%. dabei wurden 4.000 l öl durch eine 7,5 kW wärmepumpe ersetzt - ohne heizstabeinsatz. start/laufzeitverhältnis an heizkörpern mit worstcase hydraulik (einrohrheizung) bei 1:10 bis 1:15 da hätte die 13-er gepaßt, aber du hattest ja nichtmal den halben ölverbrauch... 3 |
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hersteller sind keine planer, sondern hersteller die geräte produzieren & verkaufen. sie fürchten wie der teufel das weihwasser in eine planerhaftung (dimensionierung, hydraulik) zu kommen. da greift das strenge sachverständigenrecht. darum solche hinweise wie unter dem schema alá 'hydraulikschema nicht zur installation geeignet'. so etwas steht sogar in der mailsignatur von herstellern. was man ihnen vorwerfen kann ist daß sie ihre partnerinstallateure nicht schulen... mir hat letzte woche ein großer, bekannter installateur erzählt daß er vor vielen jahren bei einem prüfinstitut eine Weider wärmepumpe gesehen hat die dort sehr gute ergebnisse erzielt hat. am heimweg hat er bei Weider angerufen und wollte eine bestellen. die antwort war: 'ja kennen sie sich überhaupt mit wärmepumpen aus? kommen sie doch zuerst 2 tage zu uns nach vorarlberg zu einer einschulung...' so ein technischer ethos ist leider ausgestorben und Weider nicht marktführer geworden. dieses hydraulikschema zeigt einen parallelen puffer. parallel bzw kurzschluß zu den heizkreisen. das ist eine 'deppenhydraulik' für deutschland wenn auf allen kreisen thermostate installiert werden (müssen) die zumachen können und die wp gegen die wand fahren lassen. der ständig offene bypaß verhindert das zu lasten der effizienz. fahr mit einem stift den weg des wassers nach von der wp bis zum T-stück bei dem es entweder zu den heizkreisen geht ODER über den puffer. die nächsten schmerzen bereitet in dem schema der mischer. ein mischer hat hinter einer wp nix verloren solange es nicht mehrere kreise mit heizkörpern und flächenheizung gibt mit der notwendigkeit von unterschiedlichen vl-temperaturen. aber ein kreis muß immer der gleitende sein, der führt... mischer bedeutet wp heizt (mühsam) zu hoch auf und dann wird runtergemischt. richtig ist wp arbeitet auf gleitenden kreis, die vl-temperatur ist immer nur so hoch wie außentemperatur/heizkurve vorgibt und niemals höher. 4° höher kostet 10% effizienz, 10° höher kostet 25% effizienz so wie hier dargestellt 1 heizkreis und dann ein mischer zwischen wp und heizkreis ist sowieso kein wp-schema sondern ein kesselschema... 1 |
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Hallo diekam, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: IDM Erdwärmepumpe - plötzlich eigenartiger Temperaturverlauf |
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wie sehe ich hier die prioritäten: 👉 hysterese parameter raufdrehen um die schwelle ein-/ausschalten zu verbreitern. also das gegenstück zu den gradminuten der Nibe. allerdings wirst du bei heizkörpern spüren wenn die wp 1-2h steht. 👉 die hydraulik kann man einfach verbessern. den puffer per überströmventil aussperren oder noch besser bei heizkörpern von parallel auf serie umschließen, dann bringt er sogar was. wenn du nach der heizperiode diesbezüglich unterstützung brauchst, ich habe einen hydraulikspezialisten im team der genau solche sanierungen permanent umsetzt. bei dir ist es ja einfach... 👉 der blödeste punkt ist die überdimensionierung. gerade mit heizkörpern spürt man den unterschied ob eine wp taktet oder durchläuft. ich hab bei mir den wechsel erlebt und der komfortgewinn auf modulation & dauerbetrieb war deutlich. meine alte wp hatte auch 10 starts am tag, aber das war ein on/off gerät. ich würde dir sofort raten auf die 2-8 zu wechseln weil die bei dir sowas von perfekt passen würde bei 1.800l ölverbrauch. wir hatten zuletzt mehrere solche umstellungen/downsizings gleich im ersten winter mit neuer wp. aber leider hat dein hersteller die passende nicht im programm sondern liefert sie nur oem an Hoval. 2 |
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Den Punkt mit der Hysterese unterschreib ich vollinhaltlich, out of the Box sind das mWn 3* - eine Erhöhung auf 5* würde die On/off-Thematik relativieren, unter dem genannten Komfortverlust der kalten/wärmeren Heizkörper. Hydraulik hört sich nachvollziehbar an, um hier was zu sagen kenn ich mich mit HK-Heizungen zu wenig aus. Aber was schon auch stimmt ist die Tatsache, dass wir uns noch in der Übergangszeit befinden und hier AT AT [Außentemperatur]-geführte Heizungen eher nervös reagieren. Das sollte sich bei tieferen Temperaturen einpendeln, sobald der Heizbedarf des Hauses voll im Modulationsbereich der WPWP [Wärmepumpe] liegt. Wäre es meine Anlage würde ich
Alles weitere kann dann schrittweise erfolgen, es gibt noch ein paar Feinheiten die man angehen könnte. Wäre aber gleich zu Beginn zu viel des Guten... Ich hatte im ersten Winter ebenfalls ne katastrophale Einstellung der Anlage zu bekämpfen, da wäre ich über 10 Starts/Tag froh gewesen. Nach einem Jahr hab ich einen WW WW [Warmwasser]-Takt / Tag und 5-6 Starts in der Übergangszeit und 3-4 lange Takte im echten Winter für die FBH FBH [Fußbodenheizung] mit einer (ebenfalls dezent überdimensionierten) on/off-Maschine hinbekommen... aber da lernst dein Gerät ganz gut kennen, was ja auch gut ist. |
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upps, das ist jetzt erst mal zu verdauen 😢 frage mich gerade wieviele WPWP [Wärmepumpe]-Heizungen eingebaut und gefördert werden, mit gleicher/ähnlicher Ausgangslage und gleichem Resultat... gerne würde ich deinen Hydraulikspezialisten kontaktieren und gleich mal danke für die ausführlichen Rückmeldungen! als Laie sieht man wieder keine wesentliche Differenz zwischen einer WPWP [Wärmepumpe] die auf 2kW und eine WPWP [Wärmepumpe] die auf 3kW modulieren kann, rechnet sich so ein Wechsel irgendwann mal? kann man die IDM überhaupt noch verkaufen/ersetzen ohne große Verluste? kann man den Vorschlag von MartinSt testweise umsetzen (oberes Absperrventil am Puffer schließen)? werde mal mit deiner Prio-Liste von oben starten 🙏 |
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Abgesehen von geringerem Komfort und höheren Stromkosten wird der Kompressor deiner WPWP [Wärmepumpe] wohl auch einen früheren Tod sterben. Ja, ich würde auf Austausch bestehen. |
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Hat man bei einem Downsizeing-Umbau gegenüber dem HB Argumente bezüglich Kostenübernahme, oder frisst man da die "Krod" komplett selber? Ich hab ja auch eine 12,5kW- Maschine wo eine 7kW reichen würde, inkl parallelem PS und sogar Zwischenwärmetauscher ( dzt 10-12 Takte/Tag). |
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danke auch für deine Empfehlungen (hatte ich gestern in der Weltuntergangsstimmung übersehen), die fallen doch etwas optimistischer aus 😌 und danke an alle anderen Hinweise - ein WPWP [Wärmepumpe] Wechsel ist nicht vom Tisch 😉 |
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Wenn die Maschine nicht funktioniert kriegst eine Neue. Wenn sie nicht effizient arbeitet kommt's drauf an, was der Installateur von dir als Auftrag bekommen hat. Warm werden tuts ja trotzdem... |
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Wer nur 3-13 kW modulierend anbieten kann für den ist jedes Haus mindestens ein 10 kW Haus. Oder frei nach dem Motto, wenn mein einziges Werkzeug ein Hammer ist, dann ist jedes Problem ein Nagel. ||
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Das unverständliche ist, dass sie ja sogar eine kleinere (2-8) haben, diese aber in der, ich sag mal "reinen WPWP [Wärmepumpe] Variante", nur OEM an Hoval liefern, aber nicht selbst vertreiben. Ich hab die kleine in der iPump Variante und bin recht zufrieden damit. Die iPump (mit eingebauten 200l Speicher) ist aber halt nicht für jeden was. |
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Wenn ich als Firma auf 1.000 m am Berg sitze und glaube, dass meine Situation die Referenz für ganz Österreich sein muss, dann läuft da bei der Eigenwahrnehmung gewaltig was schief. "2-8 kW sind ja nur was für Wohnungen" 🤡 1 |
Ich traue mich zu wetten, dass die iPump 2-8 für sehr viele Haushalte geeignet wäre, denen sie aber ausgeredet wird, a) wegen der (viel zu geringen (sic!)) Leistung und b) wegen der Warmwassernutzung. ||
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Da hast auf jeden Fall recht! Musste den Installateur auch erst von der kleinen und vom RGK RGK [Ringgrabenkollektor] überzeugen. 😉 Zum Schluss meinte er nur, "hast recht, müsst eigentlich reichen" und somit nicht so ignorant, wie so manch anderer, was man hier so liest ... |
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Trotzdem eigentlich ein Wahnsinn, dass der Kunde den Profi aufklären muss. 🤔 |
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Es ist ja leider recht einfach, was hat der Insti für eine Motivation, dass er die kleine Lösung mit dem Kompaktspeicher verkauft. Er macht weniger Umsatz mit dem Material (kein extra Hefn), macht weniger Umsatz bei der Montage (kein extra Hefn zu montieren) und hat am Ende vielleicht die Beschwerden, dass die 180 oder 200 Liter WW WW [Warmwasser] nicht ausreichen, wenn die User glauben den Speicher wie einen Boiler nur 1x in der Nacht aufladen zu müssen. Das Spiel lässt sich beliebig weiterführen. |
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Tja das Problem ist: Einlesen, testen & Erfahrung kostet Zeit, die will sich der (nicht interessierte) Handwerker bezahlen lassen - solange die Kunden immer zum günstigsten laufen und hier keine Weiterbildung bzw. ein "Wissensstand" gesetzlich vorgeschrieben wird, wird sich das nie ändern. Ist heutzutage aber eh überall so: Lauf mal mit nem Zahnproblem zu 3 Zahnärzten - wir´st wahrsch. 3 unterschiedliche Meinungen + Preise hören. Edit: Plus das Gesagte vom Beitrag oben. Die meisten Kunden denken nicht nach, tun irgendwas ohne Ahnung und beschwerden sich wenn´s Wasser auf der Haut keine Brandblase hinterlässt. Der (bestenfalls schon vorab) Interessierte sucht sich eh sein passendes Package. |
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Ich hab auch die kleine iPump mit dem 200 Liter WW WW [Warmwasser] Speicher. Ich lad ihn 1x pro Tag auf 42 Grad auf und das reicht für uns 3. Ok wenn wir nur duschen. Wenn jemand in die Badewanne will dann muss nochmal aufgeheizt werden. Und die kleine iPump läuft echt super und ohne Probleme und reicht locker aus auch wie wir letzten Winter mal 2 Tage hintereinander -12 Grad hatten. |
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+1 für die kleine ipump, 2 erw+2 kinder, normalerweise 1 ww takt pro tag Also es würde gehen. Man sollte den idm produktmanager mal aus dem osttirol raus zu Kunden in ganz ö schicken... |
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auch hier ist die kleine iPump problemlos im Einsatz bei 3 Kindern die taktet wegen der WW WW [Warmwasser]-Bereitung entsprechend |
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Wie schaffst du einen so langen Heiztakt? Ist deine Außentemperaturgesteuert? |
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😂 ja, aufgeklärte kunden würden der branche als korrektiv sehr gut tun... danke für eure erfahrungsberichte ... 👍 |
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