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Ob man es darf, weiss ich nicht. Es ist aber so, dass die allermeisten KNX-Geräte über die Versorgungsspannung des Bus gespeist werden. Taster, Bewegungsmelder, etc. benötigen keine zusätzliche Stromversorgung. Von daher wüsste ich nicht, warum man das überhaupt machen wollte. Bei uns ist jedenfalls Bus und Energieleitung immer getrennt und das sollte meiner Meinung nach auf so sein. Die Bus-Verkabelung wird in einer Baum-Struktur ausgeführt. Da müssen nicht alle Bus-Kabel von allen Bus-Teilnehmern im Zählerkasten zusammenlaufen. Einfach von einem zum nächsten, dann wieder abzweigen, dann weiter, wieder abzweigen,.......... eigentlich ganz, wie man möchte. Im Zählerkasten befindet sich lediglich die Bus-Spannungsversorgung (Trafo) und die Aktoren (also die busgesteuerten "Schalter"). Diese benötigen aber wiederum nur einen Ast der Baumstruktur, um mit den anderen Busteilnehmer zu kommunizieren. Jeder Busteilnehmer bei KNX ist eigenständig und wird eigenständig programmiert. Es gibt keine "Schaltzentrale" oder dergleichen. Vorteil: Wenn ein Busteilnehmer ausfällt, funktioniert nur dieses eine Teil nicht, alle anderen laufen normal weiter. |
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Fast, ein geschlossener Ring ist nicht erlaubt. |
Die geprüften KNX Kabel (grün) sind dafür ausgelegt, dass diese im selben Leerschlauch verlegt werden.
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Danke! Ein geschlossener Ring ist aber auch keine Baumstruktur. ||
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Ich habe es auch pro Stockwerk als Ring ausgeführt, allerdings natürlich den Ring nicht geschlossen sondern eine quasi einseitige Ringöffnung bzw. ist dann ein Stich. Falls irgendwann mal was ist mit dem Ring, kann ich auch von der anderen Seite "einspeisen" indem ich den Ring auf der Seite wo es jetzt abgehängt habe einfach anhänge. Wie jedenfalls von den anderen schon geschreiben darf man nie einen Ring schließen da das quasi ein Kurzschluss ist. So verbraucht man jedenfalls am wenigsten Material. Wo man den Ring dann offen lässt ist kann sich jeder ausssuchen. |
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Hallo,
1) Ja, die grünen KNX-Kabel dürfen zusammen mit 230V-Leitungen in einem gemeinsamen Rohr geführt werden. 2) Einfach gesagt musst du zu allen Schaltelementen eine KNX-Leitung hinbringen, Abzweigungen bzw. Weiterleitungen spielen keine Rolle. Nur Ringleitung darfst du keine machen. Die KNX-Leitung wird über eine eigenes Netzgerät versorgt, das üblicherweise im Verteiler sitzt, dass dürfte auch nicht das Problem sein. Das wirkliche Problem werden in der Umrüstung die Aktoren sein. Du müsstest überall dort, wo etwas geschalten werden soll einen Aktor einbauen und die Busleitung hinbringen, meiner Meinung nach ist das ganze beinahe undurchführbar, bzw. enorm aufwendig und teuer. Schau dir mal digitalstrom an, das könnte für dich eine brauchbare Lösung sein. lg |
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Stimmt, jetzt kommt Weihnachten, da darf man sich etwas wünschen *fg*