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..Das die derzeitige Situation in Griechenland nicht gerade rosig ist wird ja wohl mittlerweile jeder gehört haben. Viel bedenklicher ist aber das dieser Abwärtstrend mit rasantem Tempo fortgesetzt wird. Und noch bedenklicher ist eben auch das ein EU-Staat nach dem anderen ähnliche Entwicklungen verzeichnet. Wie wahrscheinlich ist es das wir verschont bleiben von der Abwärtsspirale ? Welche Lehren können wir (als Einzelpersonen) daraus ziehen und sinkendem Lebensstandard entgegensteuern ? Was konkret können wir machen um schwierige Zeiten möglichst unbeschadet zu überstehen ? Das sind mittlerweile elementare und wichtige Fragen und diese Fragen (siehe Beitragsersteller) beschäftigen auch in Österreich immer mehr Menschen. |
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. Sind wir doch aktuell schon nicht. Wir dürfen uns an der Rettung wankender Staaten beteiligen, und bekommen dafür bereits jetzt einmal ein Sparpaket aufgebrummt das damit begründet wird, das wir (!) über unsere Verhältnisse gelebt hätten... Parallel dazu hat natürlich auch die daraus resultierende schlechtere Wirtschaftslage bereits Einfluss auf uns. Sich mit den Prinzipien des Systems vertraut machen und seine persönlichen Schlüsse daraus ziehen. Die Wertigkeit der "Key Elements" unseres Lebenstandards und -stiles genau hinterfragen und ggfs. für sich selbst neu bewerten. Die Antwort darauf ergibt sich aus den Schlüssen, die man aus der oberen Frage gezogen hat... Es wird aber nicht darum gehen, etwas nur zu "überstehen". Es wird darum gehen, Dinge dauerhaft zu ändern. Gruss mikee |
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danke mikee für diese ausführungen!! |
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wie funktioniert eine staatspleite - hier ein videolink zu einem ganz netten galileo-beitrag von pro 7
dauert ca 15 min http://www.prosieben.at/tv/galileo/videos/clip/236108-wie-funktioniert-eine-staatspleite-1.2961349/ |
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@j.schneeweiss - Pro Sieben?!? Galileo?!? Und vor allem: Galileo auf Pro Sieben erklärt uns das System??? Also DAS hätte ich von einem Experten wie dir niemals erwartet...
Gruss mikee |
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pro sieben vielleicht ned, aber z.b. - http://www.onvista.de/index/top-flop.html?ID_NOTATION=92866 erste war heute schon höher, raiffeisen auch...
armut hatten wir schon vor der krise genug in ö. - nur war da jedem die http://www.armutskonferenz.at/ wurscht. hab' schon öfter drauf hingewiesen. dumpstern gibt's hier auch - und ned nur als protest von ökofreaks http://www.augustin.or.at/article1743.htm da braucht's keine griechen dafür. viel ist auch selbst gemacht - und niemand soll glauben, dass wir in einer vernetzten welt verschont bleiben. andererseits braucht's mehr als einen anders breivik, um das system zu ändern: allein wenn ich mir die pensionskassen anschaue, wird mir schlecht. da wird geld in großem stil versicherungen und banken zum verbrennen hingeschoben, mit dem argument, die investieren ja dann sicher in soziale wohnbauprojekte. die armen gemeinden haben ja sonst kein geld mehr für sozialen wohnbau. andererseits darf man nicht mehr "ankerkinder" sagen... obwohl man gerade österreichern billige ausbildungs-wohneinheiten wie plätze in lehrligs- oder schwesternheimen wegnimmt, um sie mit asylanten (oder leuten, die sich so nennen) zu füllen http://news.orf.at/stories/2098468/ . es soll halt niemand bestreiten, dass der kampf ums überleben nie aufhört und wir immer mittendrin sind. aber es gibt sicher genug, die uns einreden wollen, dass es uns in österreich ja sooo super geht. |
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Hallo creator, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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pro sieben vielleicht ned, aber z.b. - http://www.onvista.de/index/top-flop.html?ID_NOTATION=92866 erste war heute schon höher, raiffeisen auch...
armut hatten wir schon vor der krise genug in ö. - nur war da jedem die armutkonferenz wurscht. hab' schon öfter drauf hingewiesen. dumpstern gibt's hier auch - und ned nur als protest von ökofreaks http://www.augustin.or.at/article1743.htm da braucht's keine griechen dafür. schatalova hilft da zwar, mag aber niemand lesen... viel ist auch selbst gemacht - und niemand soll glauben, dass wir in einer vernetzten welt verschont bleiben. andererseits braucht's mehr als einen anders breivik, um das system zu ändern: allein wenn ich mir die pensionskassen anschaue, wird mir schlecht. da wird geld in großem stil versicherungen und banken zum verbrennen hingeschoben, mit dem argument, die investieren ja dann sicher in soziale wohnbauprojekte. die armen gemeinden haben ja sonst kein geld mehr für sozialen wohnbau - ja sicher, für die nächste immo-blase. andererseits darf man nicht mehr "ankerkinder" sagen... obwohl man gerade österreichern billige ausbildungs-wohneinheiten wie plätze in lehrligs- oder schwesternheimen wegnimmt, um sie mit asylanten (oder leuten, die sich so nennen) zu füllen http://news.orf.at/stories/2098468/ . es soll halt niemand bestreiten, dass der kampf ums überleben nie aufhört und wir immer mittendrin sind. aber es gibt sicher genug, die uns einreden wollen, dass es uns in österreich ja sooo super geht. |
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Update zu meiner Aussage... "...löst sich in Rauch auf..."
Gruss mikee |
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und weil's keine gscheite feuerwehr gibt, müssen die - versicherungen diese impulse für das zukünftige wirtschaftswachstum finanzieren... der paralellstaat lebt und die banken können in bauwirtschft statt cds investieren... alles wie gehabt... möchte ned wissen, wieviele professionelle demonstranten da dabei waren... und wer die bezahlt hat. |
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.Dieses, dein letztes Argument habe ich erwartet Also, wer bezahlt die Demonstranten? Und vor allem: Warum?
Damit aus diesen Schäden spürbare Impulse für die griechische Wirtschaft werden, müsste wohl halb Athen in Schutt und Asche versinken. Dass die Versicherungen das stemmen können, wage ich zu bezweifeln.... Und wer würde im Moment schon freiwillig in Griechenland investieren, wenn er es sich aussuchen kann? Gruss mikee |
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Vom Systemtrottel zum Wutbürger - http://www.amazon.de/gp/product/3711000177/?ie=UTF8&tag=wwwenergiespa-21 |
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wer die demos bezahlt, weiß ich nicht, - ich kenne derzeit auch noch nicht die konkreten schäden... das mit den impulsen war ironisch. ich überlege mir schon, was in griechenland grad billig ist, bin da aber wohl etwas zu spät dran... und hab' eh grad bei den hier geposteten werten einen lauf. kann auch nicht überall kaufen, wo grad die kanonen donnern. im zweifel bin ich patriot. http://www.onvista.de/index/snapshot.html?ID_NOTATION=1340538 |
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Hallo minzi, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Rezession |
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.*gg* @creator )
Viel Substanz bleibt dann aber von deinem vorletzten Posting net über Gruss mikee |
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... ah doch, titan cement ist doch wurscht, wer von ihnen kauft... und gebaut wird dort immer. schwarz oder legal spielt da wenig rolle: http://www.euroinvestor.co.uk/markets/stocks/europe/greece/ftse-athex-20 die banken dort sind mir eher suspekt, cyprus scheint da eher außen vor... |
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Und... weil ich manchmal furchtbar penetrant sein kann, hier ein aktueller Lesetipp:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-im-freien-fall-1.1288560 Gruss mikee |
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...gut, solche geschichten kannst überall erzählen... griechen sind ja in der eu, können daher z.b. nach schweden oder dänemark job suchen gehen... wollen sie aber nicht, weil der paralellstaat eh funktioniert. nennt sich halt jetzt selbsthilfeverein. warum die krise an der nassen schulwand schuld sein soll oder der radio-typ ned zur familie mag, weiß ich jetzt nicht, schulen in miesem bauzustand gibt's auch in ö. en masse. in ö. sind auch aktuell nach http://www.armutskonferenz.at/ 1 mio arm oder armutsgefährdet, das interessiert nur niemanden, weil's uns in ö. doch soo gut geht. |
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einzelschicksale klingen immer traurigder massentod von 100.000en personen ist selten so herzergreifend wie ein paar herausgepickte einzelschicksale.
dermaßen zu sparen ist sicher keine gute lösung. vor allem wenn nichts, absolut gar nichts an den bürokratischen strukturen geändert wird und solang steuerhinterziehung ein kavaliersdelikt bleibt. der rettungsschirm wird eben so lange "retten", bis die banken im groben aus dem schneider sind... und dann kommt der große satz "leider hat es nicht gereicht, und griechenland muss jetzt doch in den konkur...". traurig, dass ein paar "große" ganz europa regieren und sich an der situation bereichern. aber solang sich ein großteil der bevölkerung in europa das tv-gerät, das bier und die warme wohnung leisten kann, wird sich hier nix ändernund das andere extrem ist wohl leider auch nicht erstrebenswert, weil schmerzhaft. aber im grunde wird das ganze system einmal zusammenbrechen - so wie bisher noch jedes system zusammengebrochen ist... lg, dani |
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.Natürlich stützt sich eine derartige Reportage auf Einzelschicksale, was denn sonst? Stattdessen eine Statistik zu veröffentlichen, in der die aktuelle Entwicklung prozentual abgebildet wird, ist halt net der grosse Bringer. Ich denke es ist jedem klar, dass die gebrachten Fälle exemplarisch für den beginnenden Zerfall zu sehen sind.
Gruss mikee |
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Ich denke auch, dass da ohne Strukturreformen nicht viel passieren wird. Bleibt zu hoffen, dass sie es einsehen. |
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Griechenland und Co. - Ich finde es ja pervers, was da in Europa passiert. Da rotten sich Länder erst zu einer Wirtschaftsregion und dann zu einer Währungsregion zusammen, mit dem Wissen, dass die einzelnen Länder vollkommen unterschiedlich funktionieren, politisch sowie wirtschaftlich. Griechenland ist es Jahrzehnte lang gut gegangen, die eine oder andere Schwäche nach außen wurde mit Geldentwertung bewerkstelligt. Den Leuten ging es gut. Heute haben die Griechen keine Chance im Wettbewerb mit anderen Ländern. Das musste schief gehen (hab' ich übrigens damals schon gesagt).
Die großen Player Frankreich, Deutschland, Polen, Schweiz, Österreich sind nun mal wirtschaftlich etwas potenter als alle anderen in der EU. Spanien ist mit Sicherheit der nächste Kandidat, bei Italien traue ich mir nicht die Hand ins Feuer zu legen. Leopold Kohr ist einer der wenigen, der es schon lange verstanden hat: "Small is beautiful". Zurück zu kleinen überschaubaren Einheiten, wo Menschen noch Politik machen und nicht die Politik der Industrie gehört. http://en.wikipedia.org/wiki/Leopold_Kohr http://en.wikipedia.org/wiki/Small_Is_Beautiful |
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anarchische gartenzwergmentalität ist auch kein - patentrezept - siehe nur unseren föderalismus, gerade das burgenland ist da ned unbedingt verwaltungsschlank... wobei ich österreich und polen auch ned zu den großen playern zählen würde... wenn man genau hinschaut, sind alle zwergenstaaten entweder extrem von einer "großmacht" abhängig (bahrein, israel, vae, liechtenstein, monaco, vatikanstaat, belize, swasiland, etc.) oder haben - a la polynesien mit tausenden mini-gruppen - ned wirklich viel zu bieten, vom wissenstransfer ganz zu schweigen.
pervers ist es schon, weil man halt den griechen den bequemen weg der abwertung konsequent abdreht. wer jetzt "schuld" ist, möchte ich nicht beurteilen. die griechen haben halt drauf spekuliert, dass sie faul weitermachen wie bisher, mit 50 in die pense und sich ihre amterl untereinander ausmachen, aber trotzdem in europa mitspielen können. das hat ned gutgehen können - und zumindest die engländer wussten das, die haben schon in den 60ern und 70ern genug geld in griechenland versenkt. die eu hat halt auf oliven, ehrliche griechen () und öffnung zur türkei gewettet - und auch verloren. italien hat die kurve auch nur so halb gekratzt, aber gelernt. mein nächster abschusskandidat ist eher portugal, ned spanien. die haben ja jetzt ihr silber wieder... um sadismus zu finden, muss man auch nicht weit blicken: http://wien.orf.at/news/stories/2522076/ so viel zum großen mitleid... |