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Hab überhaupt keine Erfahrungen mit KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] - aber kanns sein dass einfach der Wind so blöd in den FOL-Kanal geblasen und dadurch die Fehlermeldung ausgelöst hat? |
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Nein, das ist auszuschließen. |
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Was bedeutet: "205m³/h - Schallbegrenzung aktiviert"? |
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Ich vermute: + Auf Stufe 1 (155m3/h) scheint dieser Hinweis nicht auf, die Menge wird auch zu 100% erreicht, Ventilator laufen auf 36 bzw. 51%. + Auf Stufe 2 meldet das Gerät: "Luftmenge erhöht/reduziert durch: Schallbegrenzung". Das Gerät regelt die Luftmenge anscheinend automatisch von den voreingestellten 220m3/h auf ca. 205m3/h pro Stunde ab, weil sonst der Abluftventilator zu hoch läuft und entsprechend lauter wird. + Wenn ich auf Stufe 3 (auf 315m3/h eingestellt) gehe, meldet das Gerät: "Luftmenge erhöht/reduziert durch: Widerstand. Luftmenge zu gering bei maximaler Leistung." Es werden nur 265m3/h erreicht, Ventilatorleistung ist dann auf 59 bzw. 85%. Auch hier dürfte das Gerät selber automatisch abregeln. Als ich das eben probiert habe, habe ich in der App auch kurz mal 100% Leistung für den Fortluftventilator ausgelesen, dann aber nur mehr 85%. |
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Ist dieser "kleine" Abluftkanal vl. unterdimensioniert? Wie ist das Verhältnis Ansaugung/Abluft? Gibt es die Fehlermeldung auch wenn du die Filter weglässt? Annahme: Vorher hat es gerade so gereicht, jetzt wo der Schalldämpfer noch zusätzlich drauf ist bekommt er die Luftmenge mit der vorgesehenen Leistung nicht mehr weg und schreit deswegen auf? |
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Der Lichtschacht kann unmöglich unterdimensioniert sein. Was ich so auf die Schnelle gegoogelt habe, müsste dieser ca. 40x25cm haben. Betreffend Verhältnis Ansaugung/Abluft: Wenn Du die Menge - diese soll gleich sein und ist es auch. Gerätefilter werde ich testweise mal rausnehmen und die Werte notieren. Betreffend Schalldämpfer: Da an Zu- und Abluft jeweils der gleiche Schalldämpfer hängt, müsste das Problem dann aber eigentlich an beiden auftreten - tut es aber nicht. |
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Hallo, eventuell stimmt auch die gemessene Fortluftmenge gar nicht, die angezeigt wird. Sofern "zu wenig" Fortluft gemessen wird, dreht die Steuerung den Abluftventilator hoch, bis die gewünschte Menge erreicht ist. Wie ich darauf komme: Ich hatte vor zwei Wochen mit meiner Q350 (Inbetriebnahme November 17) das Problem, das der Zuluftlüfter hoch- und runterdrehte; zu hören war das deutlich nachts im Schlafzimmer. In der App sah man dann, dass der Wert für die Zuluftmenge völlig instabil war und teilweise für Sekunden, teilweise für länger um 100 qm abfiel, was die Steuerung natürlich veranlasste, den Zuluftventilator bis an die Grenze hochzudrehen. Der Wert der Zuluftmenge wurde definitiv zu wenig angezeigt, man hört das nachts ja problemlos im Schlafzimmer, wenn man die Lautstärke 1,5 Jahre kennt. Das endete dann meist in einem Fehler und dem Abstellen des Fortluftventilators wegen vermeintlicher Disbalance und Unterdruck. Ich habe dann alles möglich versucht, also Bypassklappe fahren, Luftmenge hoch und runterstellen etc. und an dem Tag, an dem ich die Kiste auseinanderbauen wollte, ging es plötzlich wieder; seither kam der Fehler auch nicht mehr. Die Messung der Luftmenge müsste nach dem Venturi-Prinzip in den Ventilatoren erfolgen, zumindest gehen da diese orangenen Schläuche weg. Eventuell gab es hier eine Verschmutzung durch Staub oder ein Getier, die jetzt selbstständig wieder verschwunden ist. Das Internet gab jedenfalls gar nichts her zu diesem Phänomen! |
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Vielleicht hat der Techniker beim Einregulieren einfach einige Ventile weiter zu gedreht, statt an einigen Stellen weiter aufzudrehen. Dabei war das System schon an der Grenze und jetzt hat es erst reagiert. Ist aber nur eine Vermutung, ich kenn ja die Einstellungen der Abluftventile nicht. |
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Also, ich bin jetzt um folgende Erkenntnis reicher: Weder der Fortluftfilter noch der Fortluftstrang vom Gerät weg nach draußen sind schuld. Egal ob jetzt der FL-Filter drinnen ist oder nicht - sobald ich den Verschluss des Filterschachts abnehme, wird dort Luft angesaugt und Lüfterleistung sinkt binnen kurzer Zeit auf den gleichen Prozentwert wie für die Außenluft. Ergo muss die Ursache des Problems zwischen Fortluftfilter und den raumseitigen Abluftventilen sitzen. @leitwolf: Ich glaube, es liegt in der Tat am Verstellen der Ventile bzw. eigentlich der Drosselklappen. Hier gab es drei Stück, bei denen der Monteur meinte, er kann (= darf) jetzt nicht noch weiter zu drehen, obwohl die vorgesehene Abluftmenge noch überschritten worden ist. Wenn ich mir das so überlege, dann war die ganze Kontrollaktion der Ventile (alles 2-3x durchgehen und nachkorrigieren) vermutlich für die Katz` bzw. sogar kontraproduktiv: Nach meinem laienhaften Verständnis hätten wir als korrekte Ausgangsbasis zuerst alle Drosselklappen komplett öffnen müssen, um dann die Luftmengen an den einzelnen Raumventilen in mehreren Etappen schrittweise in die richtige Richtung zu korrigieren. Dann sollte doch das gewünschte Ergebnis mit einem Optimum an geöffneten Drosselklappen erreicht werden können? Oder wäre es für Ventile mit geringen Luftmengen sinnvoller, hier doch auch die Raumventile etwas mehr zuzudrehen, statt (nur) mit den Drosselklappen einzuregeln? |
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Ich glaube es wäre langfristig sinnvoll wenn Du die Kontrolle über Deine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Installation selbst übernimmst wenn Deine kommerziellen Ansprechpartner so extrem kompetent sind. Einriegeln mit dem passenden Messgerät kann nicht so schwierig sein und dann weißt Du wenigstens gut Bescheid und hier im Forum gibts ja auch noch Wissen. ist zwar total erbärmlich dass man sich um vieles selbst kümmern muss aber das Organisieren von solchen Terminen, bei denen am Ende nix raus kommt dann zur nächsten Iterationen rauben einem auch die Kräfte. |
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Damit hast Du absolut recht. Ich hab das zwischenzeitlich auch schon selber in die Hand genommen und dem Installateur Vorgaben gemacht, Dank der großen Hilfe und Unterstützung von @leitwolf und den Inputs der erfahrenen Community hier. Ich werde mir selber eine Messhaube und ein Flügelradanemometer besorgen und das in Ordnung bringen. Rückblickend wundert es mich eh nicht, dass das jetzt herausgekommen ist. Bei dem Termin vor drei Wochen, dem 7 (!) Monate Herumstreiten um die Mängelbeseitigung vorangegangen sind, ist natürlich wieder vieles nicht so gelaufen, wie es sollte. Die Monteure kamen zu zweit, aber (wie vorab mitgeteilt) erst zu Mittag - dafür mit der Ansage, sie bleiben bis alles fertig ist. Der zweite Monteure hat sich dann aber trotzdem einfach um 16 Uhr geschlichen. Der erste Monteur, der vor Ort alles in die Hand genommen und eingeteilt hat, aber keine Info von der Firma über die Vorgeschichte dieser Baustelle bekommen hatte, hat sich dann halt notgedrungen einen Kollegen als Ersatz für die schwereren Arbeiten organisiert, der immerhin bis 19 Uhr geblieben ist. Dann war noch das Kontrollieren der Ventile und Korrigieren der Drosselklappen offen, was aber auch nur zu zweit geht. Dann bin halt doch ich eingesprungen - nachdem wir das beschädigte Anemometer wieder in Gang gebracht hatten - und haben es bis 21 Uhr durchgezogen ... |
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Hut ab, solche Termine schlauchen extrem. Habe auch ein Gewerk, bei dem ich mittlerweile klar vorgebe was wie in Ordnung gebracht wird. Und trotzdem wird nicht alles so umgesetzt. Ist schon bitter dritte Experten mit der Attitüde alles zu wissen zu beauftragen, beim Scheitern zuzuschauen während berechtigte Einwände mit genervten Blicke quittiert werden und sich am Ende wundern, dass es doch nicht so wie erwartet funktioniert. Nur mit dem Nichtbezahlen der Abschlussrechnung drohen, hilft. Wenn ich nochmal bauen würde, Gott bewahre, würde ich vieles anders machen. |
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bei einer richtig einregulierten Anlage ist immer ein Weg zu einem Durchlass in Zuluft und Abluft komplett offen, d. h. ungedrosselt und das Ventil weit geöffnet. |
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hier wird das Problem auf der Saugseite des Ventilators liegen, daher einmal den Unterdruck mittesl Manometer messen und eventuell zu testzwecken die Tellerventile abnehmen und die geänderten Druckverhältnisse prüfen. |
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Die Ventile sind alle voll geöffnet, die Luftmengen sind nur über die Drosselklappen eingestellt. |
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guten Morgen, hab jetzt seit kurzer Zeit das gleiche Thema. Beim ersten mal hat an- und ausschalten für kurzfristige Lösung gesorgt. Klappt jetzt nicht mehr. Zumindest funktioniert die KNX Steuerung noch. In Stufe 2 zeigt er aber die Schallbegrenzung an und macht keine 170 sondern nur 164m³/h. Den Küchenabluftfilter müsste ich noch tauschen, die Filter im Gerät sind vor ca. 3 Monaten getauscht worden. Wie hast du das Problem gelöst? Danke |
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Das würde mich auch interessieren, wo die Ursache liegt. |
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Ich habe es leider noch nicht gelöst: Ich muss mir erst noch eine Messhaube plus Flügelradanemometer besorgen und brauche Zeit, um alle Ventile noch mal in Ruhe einzumessen. Diesbezüglich hätte ich auch noch eine Verständnisfrage: Macht es hinsichtlich Widerstand einen Unterschied, ob die luftmengenregulierende Engstelle nahe am Ventilator (= Drosselklappe) oder weiter weg davon (= raumseitiges Tellerventil) ist? Nach meinem laienhaften Verständnis müsste das so sein und ersteres für mehr Widerstand sorgen als zweiteres. Wenn der Unterschied ggf. signifikant wäre, wäre es in weiterer Folge naheliegend, das beim Einregulieren entsprechend zu berücksichtigen. |
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Je weiter weg desto leiser ist die Reduzierung und im Umkehrschluss je lauter desto näher am Ventil. Deswegen gibt es die Einregelelemente für den Verteiler. |
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Ich schau mir noch mal alle Filter an und wechsel den in der Küchenabluft aus. Wenn das nichts bringt, darf sich leitwolf auf einen Einsatz bei mir freuen . |
Hast du das seit August durchgehend mit der Anzeige laufen? ||
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Macht hinsichtlich des Widerstands keinen Unterschied, bei einem Gartenschlauch ist es ja auch egal ob du vorne oder hinten zuhältst. Bezüglich Schall hast du die Dämpfung des Leitungssystems und ggfs. von Schalldämpfern noch dazwischen, wenn dus näher am Verteiler positionierst. |
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