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die schäden sind selten, kommen aber vor. meist geht es trotzdem gut... hier gibts ne aufwändige ausarbeitung zu schäden aus einigen jahren: https://aibau.de/wp-content/uploads/2019/06/2016-07-25_Solaranlagen_auf_Flachdaechern_im_Gebaeudebestand.pdf
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Damit hätte ich nicht gerechnet, morgen kommt aber tatsächlich jemand vorbei von einer PV Firma, Besprechung + Vor-Ort Besichtigung und Planung. Er hat mich vorab gefragt, was ich mir so vorstelle, hab gesagt ich mag eine PV, wie so wohl 100 andere Leute derzeit 😀, Dach voll, wobei das Hauptdach sind bei mir ja "nur" 85m², restliches Dach ist eine begehbare Terrasse. Speicher derzeit nicht relevant (da wirkte er etwas überrascht). Mal schaun, wie das Angebot ausfällt. Gestern habe ich auch nochmal mit dem Elektriker tel. und er hat damals eine Leerverrohrung vom Dach zum Technikraum i.d. Keller gemacht! 😀 Cool...und unglaublich, was man alles im Hausbau-Stress vergisst, obwohl man die Elektrik gemeinsam gemacht hat. Heute Vormittag auch das Gespräch und jetzt bin ich gespannt auf ein Angebot. Günstig wirds wohl nicht werden - werde es jednefalls hier posten oder neuen Thread, weil ja anderes Thema zwecks Bitte um Beurteilung. |
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Hallo, ich hänge mich hier gerne an, da es bei mir demnächst aktuell wird. Mir wurde ein K2 Dome 6.15 Montagesystem angeboten - als 15 ° nur Südausrichtung. Konkret geht es um 9 (3 x 3) Module (1,76 x 1,3 m). Montageort: Flachdach in 3 m Höhe, der Wind kann bei uns schon mal 100 km/h erreichen wenns stürmt, Seehöhe 650 m Dort wo die Schienen hinkommen, werde ich den Kies weggeben und die Schienen auf auf die Gummigranulatbahn legen. Die Schienen beschweren und dann die Module anbringen und die Kabel verbinden. Zum Schluss werden noch Windbreaker an der Rückseite angebracht. Die Berechnung vom Elektriker ergab insgesamt mit 12 x 4 kg Ballastierung. Also keine 50 kg mit Steinplatten, das muss ein Witz sein oder kann sowas echt realistisch rauskommen - ich kanns mir nicht vorstellen. Ich hätte eher daran gedacht, an 12 Stellen 20-25 kg Steinplatten aufzulegen (= 240 - 300 kg). Ich denke meine Variante ist hier die realistischste oder kann das wirkich so optimiert sein, dass das möglich ist? Wenn der Wind von der Seite reinpfeift (Westen) kanns mir die Dinger ja trotzdem relativ leicht vom Dach haben wenn ich die insgesamt nur mit 50 kg beschwere :S Wie seht ihr das? |
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Lass dir die Berechnung zeigen und schau, ob die Eingaben stimmen. |
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Wenn jemand 12 x dieselbe Ballastierung pro Punkt vorgibt, weißt du schon, was diese Scherz-"Berechnung" wert ist. Von den lächerlichen 4 kg rede ich noch gar nicht. Das ist dann ähnlich für die Tonne verwertbar wie die FBH FBH [Fußbodenheizung]-Auslegungen von einer gewissen "Pfeifen" bzw. "Röhrl Leben" Firma. 🙄 Das ist nur ein Angriffspunkt, der berechnet wird. In dem von @cacer verlinkten Dokument wird das als "Aufrollen" bezeichnet, wenn der wind wo reinfährt und dann eine Palatschinke draus macht. Mindestens genauso kritisch ist aber der Windsog, der über den Unterdruck die Module anhebt. Deswegen braucht man bei einem zusammenhängenden Feld stärker ballastierte Ecken und auch im Inneren noch nennenswerte Auflasten. So sieht ein Ausschnitt aus einer Berechnung nach Norm aus. Da werden einzelne Eckpunkte schon mit ~60 kg (3x 20kg Betonleistenstein) beschwert. Innen reicht dann einer pro Punkt. ![]() Fazit: "So ballastieren wir eigentlich immer" Schwachsinn ist vergleichbar mit den Stars der Installateurbranche, die eig. eh immer eine 12 kW Wärmepumpe verbauen. Nur dass es bei der PV am Dach nicht mehr 'nur' ineffizient ist, sondern lebensgefährlich werden kann, wenn dir deine nicht fachgerecht ballastierte Anlage im Sturm abhebt. |
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ja, hab ich vermutet. Der Auszug ist aus dem Berechnungsprogramm von K2 das der Betrieb verwendet hat. In diesem Dokument sind alle Werte plausibel bis auf die Windgeschwindigkeit, die wurde mit 15 m/s eingetragen. 54 km/h kommen mir etwas wenig vor. Hier müssen ja trotzdem Spitzen abefangen werden. Leider kann ich selber ohne Betrieb die Berechnung online nicht fertig machen. |
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naja, als indiz stimmt das wohl und die 4kg sind schon arg wenig. hatte hier aber auch grad ne berechnung mit (41x8kg) 1 stein pro auflagepunkt. das liegt dann halt am mindestgewicht der steine und der niedrigen windlast.(zone 1) hätten die steine nur z.b. 2kg, wären unterschiedliche mengen pro punkt nötig gewesen. pauschal kann man das also nur als indiz nehmen. |
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Und die Berechnung hat nicht in 1er kg Schritten gezeigt was zu ballastieren ist? Dass am Ende ein 8 kg Stein reicht, ok, aber dass immer genau 8 kg "berechnet" wird kann ich nicht glauben. |
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natürlich gibts ne genaue berechnung, aber jenes programm gibt dir direkt die anzahl, der vorab ausgewählten steine aus. wählst du 40kg steine aus und ein ballastierungspunkt benötigt nur 7kg, liegen da halt 33kg mehr wie nötig. wählst du 5kg steine, musst du halt zwei hinlegen. der ballastierungsplan mit anzahl statt kg macht das belegen übersichlicher. es müssen dann eben auch die geplanten steine vorgehalten und verwendet werden ;) wollt ja auch nur sagen, daß ein stein pro punkt nicht unbedingt falsch sein muss. will ja keiner steine vor ort dritteln oder 2,36 steine bearbeiten :D
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Achte bitte auch auf den Reibungskoeffizient - je nach Dachhaut können die Werte im feuchten Zustand ziemlich gering ausfallen. Fand dieses Dokument ganz gut: https://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/20140728_Haftreibungskoeffizient.pdf Bei uns (hat sicher andere Ausgangsdaten wie dein Dach) gabs zwischen 17 und 22 kg Ballast pro Punkt. Ich hab dann aufgerundet und überall mit 28kg pro PUnkt beschwert... Aber 4 kg scheint (ohne die Details zu kennen) deutlich zu optimistisch... ![]() |
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gutes beispiel: bei 8kg-stein, würden überall 3 hinkommen 🤗 folie wird bei nässe direkt zur rutschbahn. genau genommen muss man den reibungswert vor ort prüfen. anderes extrem: versuch mal das bügelsystem mit verklebter bautenschutzmatte auf beschieferter schweißbahn nachträglich auszurichten... da bewegt sich genau nix mehr... |
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Möchte hier nur nochmal klarstellen, dass bei Wind zwei grundverschiedene Lastfälle immer gerechnet werden (bei seriösen Windgutachten/softwarelösungen). Nämlich Verschieben und Abheben. Je nach Reibwert kann Verschieben gar nicht so unkritisch sein. Gibt da auch gar nicht so wenig Schadensfälle im DACH Raum.... |
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die höhe der ballastierung hängt natürlich auch unmittelbar mit dem eigengewicht der aufgebrachten konstruktion (UK + module) zusammen. ich habe lt. K2 berechnung auch nur die grundballastierung von 3 kg/punkt, was einer gesamtballastierung von knapp 80 kg für 30 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] ost/west 10 grad auf flachdach entspricht, aufzubringen. grund dafür ist das sehr hohe UK gewicht durch klemmung an der langen modulseite. also, wie bereits erwähnt, alles sehr individuell. |
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Definiere 'sehr hoch', von welchem Gewicht reden wir hier? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen, dass 80 kg Ballast auf diese Fläche ausreichen können. ||
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+1 das so wenig Gewicht NICHT sein kann K2 spinnt sehr oft, wenn Parameter geaendert werden muss alles, jeder Klicks neu gemacht werden sonst spinnt das Programm und spuckt oft nonsense aus . Speziell bei NUR SUED (1-seitig), ist oft die Ballastierung Doppelt so hoch wie Ost/West 80kg fuer 30kWp stimmt 100% NICHT ! , auch nicht bei Ost/West |
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Oder wird das von irgendeinem generischen Standort. |
Hat das K2 Tool überhaupt die österreichischen Windkarten hinterlegt? ||
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ich stell es morgen rein, dann können wir es ja diskutieren. hab nicht alle werte im kopf. meines wissens sind die lasten schon auch für österreich richtig hinterlegt. kann ich morgen auch nochmal checken. |
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Ja |
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hab gerade die eingabewerte gecheckt. Basiswindgeschwindigkeit vb,0 wird mit 21,5 m/s angegeben und stimmt für meinen standort. auch der in K2 base mit 0,49 kN/m² errechnete böengeschwindigkeitsdruck qp scheint nach betrachtung der entsprechenden ÖNORM realistisch. habe in K2 base nochmal ein neues projekt mit einfacher, rechteckiger dachform und ein modulfeld angelegt. was soll ich sagen, mehr als die grundballastierung kommt da nicht raus?? ![]() |
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Oja das tool ist auch für Ö. Auch wenns nicht so wie alle andern von Levasoft oder wie die heissen ist |
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Genau die meisten Racking OEMs haben eine Instanz von SolarProTool von Levasoft (quality made in Carinthia ;)) |
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