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Darum wäre der Stromverbrauch pro m2 wahrscheinlich der bessere Vergleich? |
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Hier mal ein gemessener Wert. Gemessen mit Shelly, Nibe 1155-6, RGK und nicht der beste 50er Ziegel. Wärme: 1783,20 kWh Strom: 455,11 kWh MAZ 3,92 |
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Naja, es wird schon Unterschiede geben (Burgenland vs. 800 Meter Seehöhe im zentralösterreichischen Hochnebelland), aber grundsätzlich gibt die AZ (wenn sie korrekt ermittelt wird) schon Aufschluß, wie gut und effizient die Heizung läuft. Im Gegenteil, wenn die WP WP [Wärmepumpe] auf Minimallast läuft, wird zb. die Verdichterdrehzahl und auch die Drehzahl der Sole UWP auf ein Minimum runtergeregelt und die Umwälzpumpen sind mittlerweile sehr effizient und verbrauchen ein paar Watt bei Mindestdrehzahl. Je höher der Verdichter dreht, umso höher drehen auch die Pumpen und umso ineffzienter wirds dann, da der Stromverbrauch nicht linear ansteigt. Mit einem einfachen Eastron Stromzähler mit Modbus Schnittstelle. Shellys funktionieren aber genauso gut (oder besser/einfacher). Auch das wurde in diesem Thread schon diskutiert...der Stromverbrauch pro m2 sagt m.E. aber mehr über die Dämmung/Wärmebedarf des Hauses aus und weniger mit der Effizienz der WP WP [Wärmepumpe]. |
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Das ist richtig, aber - es sei denn ich stehe auf dem Schlauch - widerspricht das nicht meiner Aussage. Was ich bisher gelesen habe, arbeitet die UWP bis ca. 50% sehr sparsam und erst dann nimmt der Verbrauch exponentiell zu. Damit hat natürlich derjenige mit geringerem Leistungsbedarf (da spielen noch andere Rahmenbedingungen mit rein) im Absoluten einen geringeren Strombedarf für Pumpen und die restliche Elektronik - aber nicht extrem. Aber relativ für die AZ betrachtet, ergibt sich doch daraus ein Nachteil in der Berechnung? Bei meinen 16.000 kWh im Jahr verzerren die 300 kWh (willkürliche Zahl) für Pumpen und Elektronik die AZ weniger, als wenn jemand nur 8000 kWh, aber trotzdem 200 kWh (willkürliche Zahl) für Pumpen und Elektronik benötigt. Gerne mit realistischeren Zahlen durchspielen, aber ist die Ansicht tatsächlich verkehrt? Haben größere WP WP [Wärmepumpe] nicht deshalb auch meist bessere Werte als ihre kleineren Varianten? |
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Stimmt, vor allem die Sole UWP wird dann schon recht hungrig. Das hängt aber nicht nur von der abgerufenen Leistung, sondern auch sehr stark vom Kollektor oder TB. Wenn die Sole Temp schon sehr niedrig, verringert die Steuerung auch die Spreizung und muß demnach höher drehen. Der Verdichter wird zusätzlich ineffizienter, wenn´s an die Leistungsgrenze geht, d.h. bei deinen 16000 kwh läuft er mit höherer Drehzahl und ineffizienter als bei einem anderen mit 8000 kwh. Da muß man ein gesundes Mittelmaß finden und Überdimensionierung vermeiden, die dann zum Takten führt, was auch wiederum ineffizient ist (neben anderen Nachteilen), bzw. auch optimale Einstellungen (zb. zu frühes aggressives Hochdrehen vermeiden und lieber langsamer und mit niedrigerer Verdichterdrehzahl die Gradminuten abbauen). Bis zu einem gewissen Grad schon. |
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Volle Zustimmung, das meinte ich mit u.a. mit weiteren Rahmenbedingungen. Der Durchmesser der Heizleitungen sowie alle weiteren Parameter, welche den Widerstand den die Pumpen überwinden müssen verringern/erhöhen spielen hier zudem rein. Aber darauf wollte ich nicht hinaus. Genau, der Verdichter hat eine Kennlinie (dyarne hat mal eine schöne Grafik dazu gepostet), bei der er im optimalen Bereich fährt. Das ist aber nicht unbedingt exakt die unterste Stufe (manchmal wird sie auch deshalb gekappt). Die Aussage, dass Verdichter bei 16000 kWh ineffizienter als bei 8000 kWh laufen, ist meiner Ansicht nach nicht richtig. Da kommt es viel mehr auf die passende Auswahl der WP WP [Wärmepumpe] (ineffiziente Taktungen vermeiden) und deren Leistungsbereich (die meiste Zeit im optimalen Fenster) an. Der Energiebedarf erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass mit einer erhöhten Vorlauftemperatur gefahren werden muss oder dass bei einem größeren Haus die Leitungslängen bzw. Höhenmeter höhere Widerstände erfordern --> vor allem ersteres senkt die Effizienz tatsächlich deutlich |
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Genau, das sagt nichts aus. Ist ein Auto sparsamer, das 16.000 oder 8.000 km im Jahr fährt? Es weiß anhand dessen einfach keiner. |
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najo, bei 16000 kwh und 200 Heiztagen/Jahr mußt du durchschnittlich pro Tag 80 kwh ins Haus reinblasen, das wären ca. 3,3 kw durchschnittliche Leistung bei zb. der kleinen Nibe/KNV mit 6,5 kw. Da bist du in der kalten Jahreszeit schon eher öfters im höheren Frequenzbereich unterwegs, wo das Haus dann 120 oder 140 kwh Wärme pro Tag braucht. Nicht wirklich hoffentlich. Das hängt natürlich von der Hausgröße ab, die VL VL [Vorlauf] Temperatur sollte so gering wie möglich sein. Die Leistung hängt vom Temperatur Delta VL VL [Vorlauf]/RL und vom Durchfluß ab, darum ist eine gut ausgelegte Hydraulik (mit idealerweise gleichen Rohrlängen, große Heizungsfläche, BKA) ja so wichtig, um hohen Durchfluß mit wenig UWP Drehzahl (und damit Pumpenstrom) zu erreichen. Genauso wichtig ist natürlich auch eine ordentliche Heizlastberechnung (mit Berücksichtigung aller Einflußfaktoren), damit man eine gute Dimensionierung schafft. |
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Die NAT wie Heizgradtage unterscheiden sich in Österreich teils deutlich. Genau, daher wäre die kleine NIBE mit 6,5 kW bei mir nicht optimal. Ich bin daher sehr froh über die erhöhte Heizleistung der neuen NIBE 1156. (aber da wären wir wieder bei den Themen passende Auslegung oder Wärmedämmung - das sind wichtige, aber andere Themen) |
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Natürlich, da der Energiebedarf bei einem wassergeführten Heizsystem mittels zwei verschiedenen Variabeln übers Heizsystems gedeckt werden kann: durschnittliche Temperatur des Wassers (VL, Flussgeschwindigkeit) sowie Wassermenge (Volumen Heizwasser). Dadurch erhöht sich bei einem erhöhten Energiebedarf die Wahrscheinlichkeit, dass mit einer höheren Vorlauftemperatur gefahren wird. Gleiches gilt in Bezug zur Wassermenge oder Durchflussgeschwindigkeit. Wenn man weiß, wie man den Energiebedarf tatsächlich deckt (z.B. erhöhte Wassermenge anstatt erhöhte Vorlauftemperatur), benötigt man keine Wahrscheinlichkeitsaussage 😀 Alles richtig und schön zusammengefasst - bei einer Wärmepumpe sollte man stets versuchen den Energiebedarf (Reduzieren ist immer gut) über die Wassermenge und einer idealen Durchflussgeschwindigkeit anstatt auf Kosten einer erhöhten Vorlauftemperatur zu decken (eine gute Speicherung der Energie (Estrich, BKA) nimmt Spitzen und glättet das System durch eine optimale zeitliche und räumliche Verteilung zusätzlich): Das hat aber wieder nichts mit der Aussage zu tun, mit der die Diskussion gestartet wurde: Bei einem äußerst niedrigen Energiebedarf hat, isoliert betrachtet, der Strombedarf der Pumpen sowie der weiteren elektronischen Komponenten der Wärmepumpe aufgrund der Relation zum Energiebedarf (selbst bei absolut niedrigeren Werten) meist eine negative Auswirkung auf die AZ. Trotzdem ist ein möglichst perfekt gedämmtes Haus der wünschenswerte best case und stört uns nur im Vergleich, da wir nicht sagen können, derjenige mit der besseren AZ hat zwangsläufig die bessere WP WP [Wärmepumpe] oder die optimalere Auslegung. Natürlich kommt es zudem auf die Quellenauslegung und weitere Variablen an. rabaum hat vorher von einer sehr interessanten Feststellung RGK RGK [Ringgrabenkollektor] vs. Tiefenbohrung geschrieben. Ich finde solche Infos einfach total wichtig, um die Werte hier selbst besser einordnen zu können und daraus etwas zu lernen. |
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Nach etwas OT OT [Off Topic], wieder eine MAZ für März: 1606kwh Wärmemenge (inkl WW WW [Warmwasser]) 135kwh Verdichter 74kwh Pumpenstrom (FU + Brunnenpumpe, Solepumpe und Umwälzpumpe) -> AZ 7,7. Sole ein ist mittlerweile auf 13,4°C gesunken, das Brunnenwasser nähert sich nun dem jährlichen Minimum (zum Vergleich: Anfang November waren wir bei Sole ein 15,7°C). |
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BUUUUU!! 🤣 @all: hört doch auf verschiedene häuser mit verschiedenen variablen über die AZen zu vergleichen. vergleicht euer eigenes jahr für jahr. wenn ich die JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] pushen will, mach ich die fenster auf und verlänger die heizsaison. am ende zählt nur der stromverbrauch für die ganze technik der hütte....
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Ich kann nur mit Nibe 1155-6 Werten Rechnen (weil noch zu faul zum Shelly anschließen und auslesen) aber wenn die annähernd stimmen bin ich zufrieden. Heizung + WW = 1404kwh Stromverbrauch = 269kwh MAZ = 5,22 |
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märz: heizen: 1296 kwh wärme - 231 kwh strom = az 5,6 ww: 294 kwh wärme - 68 kwh strom = az 4,3 gesamt maz= 5,3 |
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Verfolge den Thread seit bestehen. Unsere Werte sind fast immer exakt gleich :D März: 1308kwh / 300kwh = MAZ 4,36 Okt-März: 8765,24kwh / 1811,26kwh = JAZ 4,84 |
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20/21 erstes Jahr im Haus --> Baufeuchte 22/23 BKA BKA [Betonkernaktivierung] zum Heizen dazugeschaltet 24 ich glaub, da waren die Sole-Temps höher
Alles inklusive Passiv-Kühlung. Derzeit stehe ich für 24/25 bei 5,7. Die "schlechten" Monate kommen aber noch. Prognose JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 24/25 ca. 5,4 wenns nicht zu kalt wird. HZ-Saison (rechnerisch) ist bei mir von Okt-Sept. |
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Haben wir irgendwem hier im Forum mit einer Lambda LWP LWP [Luftwärmepumpe]? Mich würden echt die AZ von der interessieren. |
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Freunde von uns. Erreichen ähnliche JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] wie wir mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor]/Sole WP WP [Wärmepumpe] zwischen 4 und 4,8. |
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Das erreicht berhan mit seiner Panasonic auch... Ich geb auf das alles nix mehr. Man kann das nicht vergleichen das stellt sich immer mehr raus |
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berhan hat aber kein 0815 Haus. Also ja, das kann man nicht vergleichen. ||||||||||||||||||||||
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Keine Lambda aber Ovum AC312P (mit 500L Speicher) seit Ende Jänner.. Februar (war richtig kalt): MAZ 4.39 März (ziemlich warm): MAZ 4.8 Wir heizen recht/zu warm auf 25 Grad. Haus ist gut saniertes EFH aus den 70ern, erdanliegende Kellerwände (Hanglage, ca 50% über der Erde) und Bodenplatte sind nicht saniert/gedämmt. Ca 250m2 beheizte Fläche auf 3 Geschoßen. Keine Fußbodenheizung.. Im Februar ist die WP WP [Wärmepumpe] praktisch durchgelaufen, im März taktet sie jetzt doch ziemlich - sollte die Heizgrenze wahrscheinlich von 15 auf 10 Grad senken... |
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