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Bauernhof auf WP umrüsten

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  •  TheBob
13.4.2023 - 15.3.2025
47 Antworten | 14 Autoren 47
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Hallo zusammen,
Ich bin gerade dabei ein Hydraulikschema für meinen teilsanierten Altbau (Landwirtschaft) zu erstellen, dazu einige Daten:
  • Baujahr 70er Jahre
  • 18 Radiatoren (Typ 22 und 33), Gesamtvolumen Wasser ca. 180l.
  • Ptot 19,5kW
  • LWP, da Erdbohrungen nicht möglich waren
Luftwärmepumpe wurde letztes Jahr vom HB bestellt und entsprechend seinen Berechnungen dimensioniert, es handelt sich um eine Ochsner Air 23 (16kW – 23kW Heizleistung).
Nun habe ich neben der Luftwärmepumpe noch einen wassergeführten Holzofen, 21kW Heizleistung wasserseitig, und eine 10m² große Solarthermieanlage (PV-Anlage kommt ebenfalls in den nächsten 2 Monaten, 25kWp kommen aufs Dach, habe allerdings eine Einspeisebeschränkung, mehr würde keinen Sinn mehr machen) im Bestand, die ich gerne weiternutzen möchte (Solarthermie in der Übergangszeit als Heizungsersatz, Ofen im Winter als Heizungsunterstützung bzw. evtl. sogar gänzlich als Heizung bei genügend Puffervolumen).
Ich lese bezüglich eines Hydraulikplans bereits seit Wochen diverse Foren und habe mich deshalb selbst in der Planung versucht (da mein HB bei oben genannter Konstellation eine 1000l FriWa-Station einbauen wollte und ich nicht glaube, dass das bei dem Volumenstrom der Air 23 wirklich funktionieren wird) und würde dazu um Feedback bitten bzw. generell einer Info ob das überhaupt so möglich wäre (ich bin kein Installateur, nur sehr interessierter Laie!).
Zuerst habe ich einige allgemeine Fragen:
- Ist bei einer On/Off-WP der Volumenstrom abhängig von der Spreizung (Delta VL VL [Vorlauf]/RL) – hohe Spreizung = niedriger Volumenstrom und umgekehrt?
- Ist bei diesem Volumenstrom die Verwirbelung eines Pufferspeichers (um den ich wohl nicht herumkomme) das Thema?
Zu Frage 2 habe ich durchaus schon recherchiert und habe gelesen, dass zur „Regulierung“ bzw. Minderung der Verwirbelungen theoretisch ein Lochblech in einem Puffer helfen sollte. Hier hätte ich ein anderes Vorgehen geplant, deshalb hier nun mein geplantes (und hoffentlich umsetzbares) Hydraulikschema:


2023/20230413359806.jpg

Erklärung:
 
1 - WP gesteuertes Ventil
2 - Mischer
3 - Temperaturgesteuertes Ventil
4 - T-Stück
 
WP wird direkt an das Heizsystem angeschlossen, zusätzlich mittels T-Stück an den 1. Puffer.
WO (Ofen) wird, da ebenfalls hohe Volumenströme, ebenfalls am 1. Puffer angeschlossen.
2. Puffer wird an 1. Puffer angeschlossen und sollte (hoffentlich) eine stabile Schichtung behalten wenn in Puffer 1 die WP WP [Wärmepumpe] bzw. Ofen heizt – anstelle eines Lochblechs würde ich einen zweiten Puffer nutzen.
STA wird an Puffer 2 angeschlossen, da weniger Volumenstrom.
Heizung wird an Puffer 2 angeschlossen um ggf. die Wärme des Ofens bzw. der STA zu erhalten, dazu ist ein Mischer notwendig.
 
Meine Vorstellung zur Arbeitsweise:
Szenario 1 – Puffer vollständig durch Ofen / STA geladen:
HK bezieht seine Wärme aus den Puffern, wo die Wärme durch den Mischer (2) auf die notwendige VL VL [Vorlauf]-Temperatur gekühlt wird, keine WP WP [Wärmepumpe] nötig.

Szenario 2 – Puffer leer:
WP startet, übernimmt selbständig die Beheizung des Hauses und gibt, falls vorhanden, überschüssige Wärme in den 1. Puffer ab bis die RL RL [Rücklauf]-Temperatur (aus Puffer 2) eine Mindestspreizung unterschreitet, zu diesem Zeitpunkt kann die Heizung keine zusätzliche Wärme mehr aufnehmen (Raumtemperatur erreicht) und der Puffer ist vollständig geladen, erst dann schaltet die WP WP [Wärmepumpe] ab (lange Laufzeit der WP WP [Wärmepumpe], hohe Pausenzeit).
Während der Beladung hätte ich eine Schichtung versucht (Punkt (3)), also ein Umschalten zwischen „oben beladen“ und „unten beladen wenn oben bereits vollständig beladen wurde und Temperatur xy überschritten ist“.
Zum Abschaltzeitpunkt wird (1) geöffnet, die WP WP [Wärmepumpe] vom System getrennt, eine zweite UWP sollte dann den Heizkreislauf übernehmen (habe ich vergessen einzuzeichnen).

Hintergrund der etwas eigenwilligen Planung:
Ich würde, gerade in der Übergangszeit, wenn die STA nicht wirklich viel produziert (Nebel, Regen, …), wildem Takten der WP WP [Wärmepumpe] wohl durch die Konstellation vorbeugen, da dann die Leistung doch bis 23kW ansteigen und die Wärme in dieser Menge nicht mehr wirklich vom Heizkreis abgenommen werden kann.
Ich habe bezüglich Steuerung wenig Ahnung, auch nicht, ob das System so umsetzbar wäre, würde aber wirklich gerne Input dazu bekommen!

Ich bedanke mich bei jedem, der sich diesen "Roman" gelesen hat!
P.S.:
Falls ich Infos vergessen habe bitte einfach melden!

  •  Akani
14.3.2025  (#41)
Die schlechteste Variante parallelpuffer und Kombipuffer in einem. Nie würde ich so eine Anlage bauen egal was wer sagt

zitat..
mariof schrieb: Ist vielleicht nicht ganz der Entlademischer,

Hat damit nichts zu tun

zitat..
mariof schrieb: Bei ihm läuft der Setup richtig gut

Wieviel Ahnung hat dein Nachbar?
Läuft gut kann auch heißen ohne Störung.......


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  •  mariof
  •   Bronze-Award
14.3.2025  (#42)

zitat..
Akani schrieb:

Die schlechteste Variante parallelpuffer und Kombipuffer in einem. Nie würde ich so eine Anlage bauen egal was wer sagt

──────..
mariof schrieb: Ist vielleicht nicht ganz der Entlademischer,
───────────────

Hat damit nichts zu tun

──────..
mariof schrieb: Bei ihm läuft der Setup richtig gut
───────────────

Wieviel Ahnung hat dein Nachbar?
Läuft gut kann auch heißen ohne Störung.......

Danke @akani,
Leider finde ich zum Fall hkörper mit Paradigma Solarthermie sonst praktisch nix. Wie würdest du das Thema angehen?

Ich dreh echt am Rad - 3 instis sagen das geht nicht, jetzt ist der einzige Vorschlag auch noch kacke...

Und leider hab ich von der Legende sigi auch keinen Kontakt... @dyarne kannst du den teilen?

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  •  Akani
14.3.2025  (#43)
Hast du dich schon auf einen Hersteller fest gelegt?
Dass man zumindest machbar ist ein Schema raus zu suchen, umsetzen muss es dann  der Insti. 
Evtl kann Arne dir den Kontakt zukommen lassen, 

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  •  Akani
14.3.2025  (#44)
Schau mal hier
https://lambda-wp.at/downloads-2/
Hydraulikshema gleich das erste

_aktuell/20250314751841.jpg

1
  •  mariof
  •   Bronze-Award
15.3.2025  (#45)
Danke! Steht aber explizit "nicht für Heizkörper geeignet"? Kann man das getrost ignorieren?

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  •  Akani
15.3.2025  (#46)
Bei richtiger Planung schon. 
Du schreibst ja selbst dass du keine Thermostate verwenden willst außer z.B in Schlafräumen.
Dabei ist u beachten dass der Volumenstrom durch die Heizkörper die ständig offen stehen gegeben ist.
Ansonsten, wie gehabt, Puffer nur im RL RL [Rücklauf] mit Überstömventil, dann ist die Energie zum Abtauen im Puffer , da reicht dann ein 100ltr Topf. 

1
  •  Akani
15.3.2025  (#47)
Mal auf die schnelle 


_aktuell/20250315194674.jpg

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