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Darum habe ich es ja gefragt (nicht behauptet). Also realistisch erst im März - das würde passen. |
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Wesentliche Gründe für Moos sind ein zu schwerer Boden bzw. Staunässe und ein deutlich zu tiefer pH-Wert. |
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Gott sei Dank haben nicht nur wir im Garten so viel Moos 🤗. Ich war richtig erschrocken wie viel das ist vor allem weil das die letzen zwei Jahre definitiv nicht der Fall war...Zum Großteil aber in der Gartenregion die zumeist im Schatten ist. Werde Ende Februar mal ordentlich händisch entfernen.... Dank Hund muss eh wieder Etliches neu angesät werden. |
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GTS >150 Bodentemperatur: 8 Grad Heute das erste mal gemäht (die gelben Spitzen etwas gekappt). Am Wochenende wird das erste mal gedüngt. Bei meinen Problemstellen im Schatten wage ich ein Experiment mit Deschampsia Cespitosa "Barcampsia". Relativ unbekannt im DACH Raum. Barenbrug hält hier die Zulassung. Ich bin gespannt. |
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Interessantes Experiment mit der Rasenschmiele. Halt uns da gern mal auf dem Laufenden. Tu mir einen Gefallen und mach irgendwo auf 1-2m eine harte Abgrenzung damit man die Unterschiede schön sieht :) Welche Gebinde werden angeboten? Mach ich sonst auch mit bei dem Experiment :) |
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Kiloweise über Schwarzenberger. 2kg reine Poa Supina haben hier auch den Weg zu mir gefunden. Heute habe ich Testflächen im Haus angelegt 😂 2 Töpfe a 30cm Durchmesser. Saatgut ist gerade eingeweicht bzw. wird vorgekeimt. Sobald die Saat "aufplatzt" werden sie in den Testtöpfen "ausgebracht". Bin schon gespannt auf die Ergebnisse. Wenns passt, säe ich die gesamte Fläche (400m2) mit der Barcampsia oder Poa oder einer Mischung aus beidem nach. Problem bei meiner Fläche ist, dass die Hauptfläche ca. 20% Schatten (Vollschatten für 4/12 Monaten) aufweist - ich muas daher immer alles nachsäen, ansonsten wirds fleckig. Weiteres Ziel ist, den Bestand zukunftsfähig zu bekommen, wie haben sehr viele Bäume gesetzt, die in 1-2 Jahren sehr Viel Schatten in den Garten bringen werden. Die Lolium und auch die Arundinacea kommen bei uns aber im Schatten gar nicht zurecht. Die Poa wird ws für meinen Bestand (lolium + arundinacea) zu hell sein. Die Barcampsia soll relativ dunkel sein. Aber mal schauen. Die Morivation den Rasen in der Saison 25 endlich auf ein akzeptables Niveau zu heben ist da, schauen wir mal wie lange bzw. Welche Rüxkschläge auf mich zukommen 😂 Robotor für täglichen Schnitt soll auch bald Einzug halten. |
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Achtung mit der Supina... 5 Gewichts% reichen Dicke für eine Etablierung durch die hohe Samenzahl. Und die wirst du nicht wieder los 😅 Ich hab bis jetzt im Schattenbereich alles mögliche versucht um mich vor der Supina zu drücken.. extrem viel Wasser- und Nährstoffbedarf... und wenns trocken ist dann ists auch im Schatten trocken. |
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Genau aus den von dir genannten Gründen bin ich auf die Barcampsia gestossen. Will die Poa eigentlich vermeiden. Die Barcampsia wird anscheinend relativ häufig bei schwierigen Lagen am Golfplatz verwendet. Aber halt ausserhalb von DACH. Soll auch Tiefschnittvertglich bis 5mm sein. Wenns Barcampsia aber nicht richtet, dann lass ich die Poa von der Leine und sie darf alles überwuchern 😂 |
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Supina und Agrostis... das Ende der Fahnenstange. Freiwillige vor! |
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So - ich waschlnass aber der Rasen hat seine ersten 20g Dünger bekommen. Aus der Distanz ist die Optik schon OK - es wird bereits auch wieder merklich grüner. ![]() Heuer wird auch der letzte Schandfleck im Garten hinten rechts gerichtet 😀 |
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So ist es! Die Samen haben nur einen Bruchteil der Größe z. B. jener der Lolium perenne. Die Angaben zum Gewichtsanteil werden entsprechend gerne missverstanden. Wesentlich ist die Anzahl der Samenkörner. Dem muss ich widersprechen, auch mit Blick auf meine eigenen Erfahrungen. Sie braucht etwas mehr Stickstoff - Jahressumme eher Richtung 30g statt der sonst üblichen 25g, auch wegen des früheren Saisonstarts. Beim Wasser braucht sie vor allem eine andere Bewässerungsstrategie: Konträr zu dem, was sich sonst bewährt hat, braucht sie öfter Wasser (im Hochsommer alle 3-4 Tage) - dafür genügt aber jeweils weniger. In Summe ist das etwas mehr, aber als "extrem viel" würde ich das nicht bezeichnen. Die Poa Supina ist mMn definitiv nichts für Hausgarten-Besitzer, die sich ihrem Rasen so wenig wie möglich widmen wollen und nicht bereit sind, die für eine anspruchsvolle Rasenfläche nötigen Pflegemaßnahmen durchzuführen. Vor allem sollte man sich auch dessen bewusst sein, dass die Poa Supina im April für ca. 4 Wochen sehr stark blüht und das dann ungefähr so aussieht: ![]() ![]() |
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Ist das eine Reine Monokultur mit Poa? |
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Sieht brutal gut aus die Blüte, so eine Selbstvermehrung hätte ich gerne bei allen Gräsern :) Möchte MissT nicht vorgreifen, aber reine Supina legt man eigentlich nie an, sie verdrängt aber mit der Zeit andere Sorten. |
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So ist es! Es handelt sich um keine Mono-Kultur, sondern um den Eurogreen Rasana Super. Angelegt im Frühling 2023, Foto von April 2024. |
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OK. Aber bei dem Blütenmeer hat die Poa innerhalb von 1 Jahr die gesamten anderen Rasengrässer verdrängt. |
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Sie wird bei entsprechender Pflege die Hauptbestandsbildnerin, aber eine Monokultur wird deshalb daraus nicht. |
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3% Supina bei der Aussaat reichen eigentlich aus damit es nach ein paar Jahren beinahe eine Monokultur wird (Fremdgräser Anteil <5%) , echt aggressiv das Zeug ^^ Nächste Woche wird nochmal kalt.. und dann gehts endlich los. Neuer Düngerstreuer und Kompoststreuer kommen nächste Woche... just in time 😎 |
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So Testlauf im Miniformat läuft: ![]() blau = Poa Supina gelb = Barcampsia Will bei der Nachsaat dieses mal auf Nummer sicher gehen, Saatgut wird vorgekeimt, Bodenaktivator als Streuhilfe und dann wird alles noch mit einem Sand/Humus Gemisch abgedeckt (mit Kompoststreuer). |
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Für was machst du den Testlauf? Sinnvoller Vergleich des Erscheinungsbildes ist frühestens in 6 Monaten gegeben, da ist die Saison schon fast wieder vorbei 😅 |
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Weil ich nicht genau weiss wann die Poa und Barcampsia zum keimen anfängt. Brauchen sie 3,4,5 oder 6 Tage im Wasser? Das Saatgut war zu teuer um es dann kübeln zu können. |
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Die Poa Supina hat grundsätzlich eine Keimdauer von 14-20 Tage. Rechne damit, dass die Dauer im Wasser eher bei der unteren Grenze, vielleicht sogar etwas kürzer, ist. Die Temperatur spielt auch eine wesentliche Rolle. Du musst die Samen genau beobachten und das Prozedere beenden, sobald sich die Samen öffnen und kleine weiße Spitzen hervor kommen. Der frisch gekeimte Samen ist sehr empfindlich hinsichtlich austrocknen. Dass Du die Samen maximal für 24 Stunden im selben Wasser lassen darfst und sie dann spülen und in frisches Wasser geben musst, weißt Du eh? |
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