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sehr spannend, freu mich schon auf weitere infos... |
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Bei mir wird in absehbarer zeit die WP WP [Wärmepumpe] eingebaut. Beim weiteren Umbau in ca. 2 jahren möchte ich dann eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] nachrüsten und finde die möglichkeit zu entfeuchten sehr ansprechend. Da die WP WP [Wärmepumpe] am Grundwasser hängt, sollte auch reichlich delta T vorhanden sein um wirkungsvoll zu emtfeuchten. Ich möchte auf der soleseite (zwischenkreis) schon mal alles vorbereiten um dann eine Lüftungsgerät anzuschließen. Also einfach t-stücke mit absperrung in VL VL [Vorlauf] und RL RL [Rücklauf] einbauen lassen, richtig? Da die geräte deckenmontiert sind, werde ich auf die beliebte sole-vase verzichten und gleich klassisch mit MAG bauen lassen |
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nein, so geht es nicht, dann würdest du das Entfeuchtungsmodul parallel zur Kältequelle setzen. Es muss stattdessen in Serie geschalten sein. Wenn die Quelle kalt genug ist, dann kann das VOR der WP WP [Wärmepumpe] passieren: Hier wird ein Teil der Sole erstmal durch den Entfeuchter geleitet und dort erwärmt und fließt dann durch die WP WP [Wärmepumpe]. Das kann bei DWF und HRDS Geräten sinnvoll sein, weil die bringen bessere Leistung mit kälterer Sole-Temp. Durch das Aufwärmen der Sole bleibt aber etwas weniger Kühlleistung für die Flächenkühlung übrig. Diese Variante ist somit eher nur für Tiefenbohrungen, Grundwasser oder kalte, großzügige Quellen zu empfehlen. Hydraulik Version 1: Eingebunden wie ein Nibe FLM Modul. Also mit einer zusätzlichen kleinen Solepumpe und einem Rückschlagventil: (Info: diese Variante ist mittlerweile auch schon von KNV freigegen worden) So kann die Entfeuchtung komplett unabhängig angesteuert werden. Einfach bei Entfeuchtungs-Bedarf die Zusatzpumpe einschalten. ![]() Hydraulik Version 1b: Wenn die Kühlleistung Vorrang haben muss, kann das Entfeuchtungsmodul stattdessen auf der Sole-Auslass-Seite platziert werden. Das bietet sich auch bei HRDS+ Geräten an, weil hier die Sole-Temperatur für den Entfeuchtungsvorgang quasi egal ist. ![]() Hydraulik Version 2: Weil Zusatz-Solepumpe und Rückschlagventil auch Geld kosten und das System komplizierter machen, gibt es auch eine Variante ohne Zusatzpumpe, nur mit einem stetigem 0-10V Mischerventil. Dies ist allerdings keine unkritische Lösung. Hier muss der Mischer extern geregelt werden. Und zwar muss dieser beim Entfeuchtungs-Vorgang auf eine vordefinierte min. Stellung öffnen, um den min. Durchsatz durch den Entfeuchter zu gewährleisten. Der Mischer darf aber nicht voll öffnen, um nicht den Sole-Durchsatz durch die WP WP [Wärmepumpe] zu sehr zu drosseln. Es müssten bei der Inbetriebnahme diese min. und max. Mischerstellungen festgelegt werden. Dazwischen darf man sich bewegen und so die Entfeuchtungs bzw. Kühlleistung regeln. UND: die Wärmepumpe muss die Möglichkeit bieten, die interne Sole-Pumpe auf Knopfdruck erzwingen/aktivieren zu können. (z.B. Aux-Eingang oder Modbus) Also kurz um: im Grunde die "simplere" Lösung seitens Hardware, allerdings nur für Leute zu empfehlen, die auch wissen was sie tun! ![]() Hydraulik Version 2b: gleiche Variante, nur auf der Sole-Auslass-Seite platziert: ![]() Hydraulik Version 3: Alternativ zur Sole-Seite, kann das Entfeuchtungsmodul auch auf der Heiz/Kühlkreis Seite platziert sein. Für LWP LWP [Luftwärmepumpe] geht es natürlich nur mit dieser Variante. Das hat den Vorteil, dass das Entfeuchtungsmodul im Winter auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden kann. (warmes Heizwasser wird durch die Register geleitet und erwärmt die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Zuluft) Nachteil: während WW WW [Warmwasser]-Bereitung ist hier kein Entfeuchten möglich, (weil kein kühler Wasserdurchsatz durchs Modul gegeben ist) ![]()
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Wenn die Solepumpe der WP WP [Wärmepumpe] nicht extern angesteuert werden kann, dann ist verständlicherweise die zusätzliche Pumpe notwenig. Aber kann hier die Abzweigung serial eingebunden werden? Was ist wenn die Wärmepume nicht läuft? ![]() |
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ja, das funktioniert so. Wenn die WP WP [Wärmepumpe] aus ist und die externe Pumpe eingeschalten wird, gibt es trotzdem Sole-Durchfluss durch die WP WP [Wärmepumpe]. Die interne WP WP [Wärmepumpe] Solepumpe ist dann einfach nur ein leichter Druckverlust im Gesamt-Solekreis. Dem Gesamt-Durchfluss tut das aber nicht weh, den muss dann halt die Zusatzpumpe alleine stemmen. Laufen beide Pumpen gleichzeitig, ist das eine Reihenschaltung der Pumpen und der Durchsatz entsprechend erhöht. Die WP WP [Wärmepumpe] stört das nicht, wenn intern (ungenutzter) Soledurchsatz vorhanden ist. Ist aber ein guter Punkt bzw eine gute Frage, danke! BTW: Auch sind wir gerade dabei, all die Hydraulikvarianten nochmal genauer zu beleuchten und mit Installateuren zu besprechen. Es soll die Variantenvielfalt etwas reduziert werden und dann ins Installationshandbuch kommen. Eine Varianten-Idee ist dabei: WENN eh schon eine externe Zusatzpumpe verbaut wird, kann das Entfeuchtungsmodul auch parallel zur WP WP [Wärmepumpe] im Solekreis installiert werden: ![]() das hatten wir ursprünglich gar nicht am Schirm, weil die Hydrauliken an die Einbindung vom Nibe-FLM Modul angelehnt waren, und da keine Parallelschaltung vorkommt. Aber das wäre trotzdem eine gute Variante. Vorteil: Entfeuchter sowie Flächenkühlung werden immer gleichermaßen mit kühler Sole versorgt Nachteil: die Zusatz-Solepumpe muss auf niedriger Stufe laufen, oder muss leicht eingedrosselt werden, sonst könnte diese etwas vom WP WP [Wärmepumpe]-Soledurchsatz "abgraben" und diesen verhungern lassen. Also wenn möglich, eine geringe Drehzahlstufe wählen, oder eben ein Drosselventil setzen. Bei der Reihenschaltung, ists hingegen halt min. leichter, weil da sowas nicht beachtet werden muss. Einfach irgendeine Pumpe rein und gut, klappt. Ansonsten ist die parallele Variante aber eigentlich ziemlich gut, oder? Was meint ihr? Wäre auch über Forums-Meinungen dazu froh. Dann könnten wir z.B. bei der Version mit Zusatzpumpe, die Reihen-Schaltungen auf Sole-Ein/Aus im Handbuch weg-rationalisieren. |
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Die heutigen modernen Heizungspumpen können sowohl Konstantdruck, als auch Konstantvolumenstrom regeln. Wichtig wäre daher den erforderlichen Volumenstrom durch eine Konstantvolumenstromregelung zu realisieren und nicht durch Konstantdruck, wie bei Heizungsystemen mit Stellventilen üblich. |
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