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Zeigt her eure Wallbox


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  •  Miike
  •   Gold-Award
3.8.2022 - 21.1.2025
298 Antworten | 51 Autoren 298
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319
Dem Thema wird ja zusehends Aufmerksamkeit gewidmet, eben auch hier im Forum wie ich gelesen habe.

Wer Lust hat beteiligt sich hier an einem Sammulsurium an Möglichkeiten 😎.

Ich denke, weniger das Modell/die Marke ist hier entscheidend, vielmehr die Art der Installation. Wie habt ihr eine anspruchsvolle und optisch saubere Lösung realisiert?

  •  lewurm
  •   Bronze-Award
5.12.2024  (#221)

zitat..
taliesin schrieb: Hast du sowas wie ein Blockschaltbild von dem Kasten, ich sehe eine Rapsberry Pi mit einem Relais-HAT, 2 ?powerline interfaces? für die Kommunikation mit dem Auto und ein paar DC-Schalter ...

Ich hab noch kein Blockschaltbild, das Ganze ist auch noch nicht mein gewünschter Endzustand.  Von links nach rechts:
1. Das was da so herumhängt ist ein Step-Up Converter der aus ~5V zirka ~400V machen kann. https://de.aliexpress.com/i/32707978292.html Den braucht man um eine Spannung auf den DC Pins anlegen zu können, ohne den macht das Auto (zumindest meines) die Contactors nicht zu. Aktuell stell ich da noch die Spannung manuell ein... das muss noch etwas gemoddet werden, weil das Auto sagt eh welche Spannung es sehen möchte; das sollte dann der Raspberry entsprechend anpassen.
(das was da noch dazwischen hängt ist eine NVMe SSD fürn Raspi)
2. Ein Raspberry Pi 4 mit einem 4er Relais HAT.  Auf dem läuft pyPLC; das öffnet einen TCP Port und das Auto verbindet sich dann via IPv6 dort hin. Da passiert die ganze high-level Kommunikation laut DIN 70121.
3. Ein Arduino Uno R4 WiFi mit dieser Firmware https://github.com/lewurm/WallboxArduino Es ist mehr oder weniger ein stripped down fork von OpenEVSE (kennt man vielleicht). Die ersten Schritte sind da gleich wie bei der klassischen AC Ladestation, aber statt mit dem PWM Signal die Laderate vorzugeben, wird ein 5% PWM Signal angelegt was eine digitale Kommunikation mit dem Auto startet.  Das könnte eigentlich auch der Raspberry übernehmen, braucht nur einen ADC (sowas hat der nicht onboard).  Den OpAmp um das PWM Signal auf -12V/+12V zu bringen braucht man aber sowieso.
4. Das ist ein ausgepackter TPlink, gebraucht auf Willhaben gekauft 😄 und minimal modifiziert: https://github.com/uhi22/pyPLC/blob/master/doc/hardware.md#tplink-tl-pa4010p-v50 an dessen Ethernet Port hängt dann der Raspberry Pi, darüber wird dann eben via TCP/IPv6 mit dem Auto gesprochen.
5. Lilygo T-CAN485 der das hier laufen hat https://github.com/dalathegreat/Battery-Emulator der Teil könnte eigentlich auch vom Raspberry Pi übernommen werden, bräuchte aber halt auch wieder Zusatzhardware für RS485.
 
Die 5 Komponenten würden sich auch auf ein Board unterbringen lassen. Designed jemand gerne PCBs? 🙂 Aber selbst ohne PCB... zumindest den Arduino und den Lilygo könnte man relativ einfach mit dem Raspberry ersetzen.
 
Zu den DC Schalter noch: Was man nicht im Bild sieht ist der Widerstand fürs Prechargen wenn man zum Wechselrichter durchschaltet. Das hab ich bis dato noch händisch (mit HV Handschuhen...) gemacht 🙄 Ich warte aktuell auf ein paar DC Contactors; drei Stück zu je ~50 EUR, das ist dann nach dem CCS2 Kabel (~230 EUR) die zweitgrößte Position. Ich hatte initial die Hoffnung mir das sparen zu können, weil das Auto ja eh auch schon Precharging macht. Aber leider will das Auto zuerst eine Spannung sehen und der Wechselrichter ebenfalls, also keiner will anfangen 😉 Mit dem Step-Up Wandler kann ich zwar das Auto überzeugen, den Wechselrichter aber nicht: der Kondensator dort drinnen braucht mit dem Ministrom ewwwwig zum Aufladen. Und Timing mässig sowieso tricky, weil das Auto will explizit keine Spannung sehen wenn angesteckt wird. Also wird schwierig da um die DC Contactors rundherumzukommen, ausser der Wechselrichter lässt sich diesbezüglich besser ansteuern. Mir ist keiner bekannt, aber ausser meinen Kostal hab ich mir andere noch nicht so genau angesehen.
 
 

zitat..
taliesin schrieb: Das Ding redet mit dem Auto und sagt ihm eigentlich nur, dass es den DC-Port aufschalten soll, oder? Normalerweise um geladen zu werden, aber eben hier zum Entladen.

Ja genau 🙂 im Service Menü gibt's dazu eine recht schöne Visualisierung. Die "Fast Charge Contactors" sind zu schliessen um die Batterie an die CCS DC Pins durchzuschalten.


2024/20241205529463.png
Sagt zwar "1A", aber das stimmt nicht 🙂
Am CAN Bus sieht man es besser:


2024/20241205842943.png
Das war ein Test mit maximaler Entladerate was der Wechselrichter hergibt.

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Hallo Miike,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Zeigt her eure Wallbox

  •  taliesin
  •   Gold-Award
5.12.2024  (#222)
Cool ... ich würde gerne in meiner AC-Wallbox den SOC lesen, weil mir das online-Gepfrimel nicht so behagt, ev. hänge ich mich da auch mal rein ...

zitat..
lewurm schrieb: Designed jemand gerne PCBs?

Naja, gerne ... aber morgen kommt die nächste Lieferung von jlcpcb emoji , von einem aktuellen Projekt.

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  •  lewurm
  •   Bronze-Award
6.12.2024  (#223)

zitat..
taliesin schrieb: ich würde gerne in meiner AC-Wallbox den SOC lesen,

https://github.com/SmartEVSE/SmartEVSE-3/issues/25 🙂


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
16.12.2024  (#224)
Beeindruckende Gerätschaften hier...

Ich hätte nur 1-2 einfache Fragen. Habe 2 Wallboxen zum Einbau, eine Pulsar Plus 22kW und eine Vestel VC04 11kW. Ich möchte beide passend zur Leistung anschließen, aber erst mal mit max. 11kW betreiben. Welche Leitungsstärken würdet ihr empfehlen?

22kW Wallbox ca. 7m vom Verteilerkasen entfernt: 5x6mm2 oder lieber 10mm2?
11kW Wallbox ca. 12m vom VK entfernt: 5x6mm2 oder weniger?

Alternativ einfach beide mit 6mm2? Könnte dann einfach eine 20m Kabelrolle kaufen.

Die Entfernungen sind, glaube ich, relativ gering. Wenn man so liest, ginge da minimal sogar 4mm2 bei 22kW bzw. 2,5mm2 bei 11kW. Will natürlich nicht um Biegen und Brechen sparen, aber auch nicht unnötig übertreiben.

Anbau und Kabelverlegung würde ich schon vorbereiten, deswegen die Frage. Die Absicherung und Anschluss im VK dann ein Elektriker.

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
16.12.2024  (#225)
Fest installiert würde ich nicht unter 6mm² gehen (also bei 22kW = 32A), das sind ca. 3mOhm/m bei 7m also 21mOhm, mit 32A ergibt das ~0.6V und ca. 2.7W/m Verlustleistung also sicher gut. Für die 11kW reichen die 2.5m² an sich aus, wenn 4mm² günstig hergeht, dann auch das. Wenn natürlich die 6mm² Rolle noch günstiger ist, vielleicht auch so.

Wenn's sowieso der Elektriker anschließt, soll er halt vorher sagen, was er will. Dann gibt's nachher keine Diskussionen.

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  •  Gemeinderat
16.12.2024  (#226)
Man kann sich das online ausrechnen (Leitungsverluste, Querschnitte).
Ich habe 2x 16A 400V Drehstromsteckdosen (Unterputzdosen) und 2x Schuko machen lassen für die E-Autos und für die Drehstromsteckdosen sind 6mm2 verlegt worden (ca. 10-15m dürften das sein).

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  •  gdfde
  •   Gold-Award
16.12.2024  (#227)

zitat..
tepee schrieb: Alternativ einfach beide mit 6mm2? Könnte dann einfach eine 20m Kabelrolle kaufen.

Die Entfernungen sind, glaube ich, relativ gering.

Wenn die Entfernungen gering sind, würd ich gleich auf 6mm2 gehen, die Mehrkosten an Material sind überschaubar.
Hast du dir über Lastmanagement Gedanken gemacht (22 kw + 11 kw), das kann man mit einem herkömmlichen Stromanschluß nicht parallel betreiben und man sollte dafür Vorkehrungen treffen, damit das nicht eintreten kann.


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
16.12.2024  (#228)
Danke euch.

Ja, ich nehme dann wohl einfach die 20m Rolle 5x6mm2 für ca. 90€. Damit bin ich flexibel für bis zu 22kW. Werde wohl eh bei 11kW bleiben, aber man weiß ja nie.

Danke für den Hinweis mit dem Lastmanagement @gdfde. Ich werde die Wallboxen erst mal wie gesagt nur mit 11kW und nie parallel betreiben. LAN Kabel wird aber zu beiden mit verlegt für Steuerbarkeit.

Mit dem Elektriker ist das so eine Sache. Muss immer ewig hinterher laufen ... da leiste ich lieber schon vor.

Ach ja, was empfehlt ihr für die Wanddurchdringung? Für 2x 5x6mm2 Kabel und 2x LAN.


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
17.12.2024  (#229)
40mm könnte knapp reichen.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
17.12.2024  (#230)
LAN und Strom in ein Leerrohr ist eher nicht sinnvoll.
5*6mm² hat in 32mm Leerrohr halbwegs reingepasst, war aber zach. Ich würde für den Strom 40mm verlegen und 25mm für ein Duplex Cat7 Verlegekabel.

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  •  gdfde
  •   Gold-Award
17.12.2024  (#231)

zitat..
tepee schrieb: Danke für den Hinweis mit dem Lastmanagement

Bin mir nicht sicher, ob deine beiden genannten überhaupt Lastmanagement unterstützen.
Lastmanagement zwischen unterschiedlichen Fabrikaten ist eher umständlich/kompliziert zu implementieren.


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
17.12.2024  (#232)

zitat..
MalcolmX schrieb: LAN und Strom in ein Leerrohr ist eher nicht sinnvoll.

Ich dachte es ginge nur um den Wanddruchbruch.


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
20.12.2024  (#233)
Hmm ok, also 2 getrennte Durchleitungen für Strom- und LAN-Kabel?
40mm Leerrohr für 2x 5x6mm2
25mm Leerrohr für 2x LAN

Was für Rohrmaterial und was für eine Abdichtung würdet ihr empfehlen?

Frage nur, weil für meine beiden Wechselrichter einfach durch die Wand gebohrt wurde und ohne Leerrohr o.ä. sämtliche Kabel durchgesteckt wurden...

Zum Lastmanagement: Beide Wallboxen unterstützen Lastmanagement, genauso Überschussladen usw. Habe darauf extra geachtet. Wie beide miteinander harmonieren, ist das andere. Beide Wallboxen werden mit 11kW betrieben, aber eine Zeit lang auch sicher nie gleichzeitig, da wir nur 1 E-Auto haben.

Ich habe die zusätzliche Wallbox eigentlich nur genommen, weil ich einen speziellen Ladetarif bekomme und es Vorteile gibt, wenn man eine von 2-3 bestimmten Wallboxen hat, mit denen der Anbieter kommunizieren kann. Mit der 2. Wallbox bin ich dabei dann flexibel in meiner Ladestrategie.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
20.12.2024  (#234)
Wieso 2 Stromkabel?

2 wirst in ein 40er Rohr nicht reinbringen.
Das 5*6mm² reicht für beide Wallboxen.

Wir haben eine Wallbox für 2 Autos, und noch nie den Bedarf verspürt für eine zweite. Würde ich mir tatsächlich sehr gut überlegen.

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
20.12.2024  (#235)
Jede Wallbox muss meines Wissens nach separat abgesichert sein, daher jeweils ein Stromkabel zum Verteilerkasten.

Die Wallboxen gingen günstig her und wegen meinem speziellen Ladetarif bieten mir 2 Wallboxen mehr Flexibilität, siehe Erklärung weiter oben.

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  •  sudo
20.12.2024  (#236)

zitat..
tepee schrieb: Jede Wallbox muss meines Wissens nach separat abgesichert sein, daher jeweils ein Stromkabel zum Verteilerkasten.

Was spricht gegen einen kleinen Unterverteiler in dem du dann die beiden Wallboxen separat absicherst?


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
20.12.2024  (#237)
Danke, dachte ich ursprünglich auch schon. Aber der Elektriker hat mir dann davon abgeraten, weil qualitativ angeblich oft nicht so gut.

Aber es ist schon etwas dran. Es wäre einfacher nur 1x Stromkabel durch die Wand zu führen und dann zu verteilen. Aber dann bräuchte ich schon mehr als nur 6mm2...

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  •  satking
20.12.2024  (#238)

zitat..
tepee schrieb:

Danke, dachte ich ursprünglich auch schon. Aber der Elektriker hat mir dann davon abgeraten, weil qualitativ angeblich oft nicht so gut.

Man muss nicht immer machen, was der Elektriker rät.
Man sagt ihm einfach, was man haben will.


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
20.12.2024  (#239)
Das stimmt auch wieder 😀

Für eine kleine Unterverteilung für o.g. Zwecke wäre dann 10mm2 vom Verteilerkasten nicht verkehrt, oder?

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
20.12.2024  (#240)

zitat..
tepee schrieb:

Danke, dachte ich ursprünglich auch schon. Aber der Elektriker hat mir dann davon abgeraten, weil qualitativ angeblich oft nicht so gut.

Aber es ist schon etwas dran. Es wäre einfacher nur 1x Stromkabel durch die Wand zu führen und dann zu verteilen. Aber dann bräuchte ich schon mehr als nur 6mm2...

Wieso? Das sind 32A. Das geht sich mit 5*6mm² aus in der Regel, außer es ist super extra lang.


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
20.12.2024  (#241)
Naja, eine der Wallboxen könnte 22kW, wenn sie auch erst auf 11kW reduziert betrieben wird.


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