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Christophs RGK-Planung

 
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  •  christoph1703
1.7.2024 - 31.3.2025
155 Antworten | 22 Autoren 155
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Hallo zusammen!

Ich habe mich jetzt mal an meine RGK RGK [Ringgrabenkollektor]-Planung gewagt und einen ersten Entwurf gezeichnet:


2024/20240630224704.png
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=qjv12nuMh780wxSK3SMp

Wir haben bei ca. 2,7 m Grundwasser. Das würde ich gerne zumindest teilweise nutzen, indem der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] senkrecht verlegt wird und zum Teil im Wasser steht. Von einer Brunnenbohrung wissen wir, dass wir (zumindest an der Bohrstelle) bis 4 m Tiefe durchgehend Lehm mit gelegentlichen kleineren Steinen haben. Dass man in so einen Graben nicht reinsteigt ist eh klar, aber kann das überhaupt funktionieren, dass man da einfach nur einen Schlitz zieht? Oder fällt das im Wasser gleich wieder zusammen (im Gegensatz zur Bohrung)?

Kann man mit einem 20-Tonner bis 1 m an die Grundstücksgrenze baggern, wenn dort ein Zaun steht?

Der Trenchplanner beschwert sich, wenn Kanal und Kollektor sich näher als 50 cm kommen, wie sieht das in der Praxis aus? Kann man den Kanal auch 50 cm über dem Kollektor verlegen oder bekommt man da Probleme? Also muss man im Kanalbereich auf jeden Fall gerade verlegen? Sicherheitshalber auch noch thermisch entkoppeln?

Die Anbindungsleitungen unter der Bodenplatte bis zum Technikraum kommen mir lang vor. Ist das ein Problem?

Macht die Versickerung aus der Zisterne über dem mittleren Teil des Kollektors Sinn oder kann ich mir das gleich sparen? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man die ans warme Ende legen sollte?

So, das waren jetzt ein paar Fragen... Würde mich über Antworten und generelle Meinungen freuen 🙂

LG Christoph

  •  cacer
  •   Gold-Award
14.2.2025  (#141)

zitat..
christoph1703 schrieb: Bei dem Lehm absolut notwendig, sonst sickert da gar nichts.

kann ich bestätigen.
wenn der boden hier einmal nass ist, läuft jeder weiterer regen einfach wie auf versiegelter fläche ab.


zitat..
dyarne schrieb: erfahrungsgemäß braucht es 2-3 starkregenereignisse bis sich ein senkrechter RGK RGK [Ringgrabenkollektor] gesetzt hat. und die können schon dauern...

oder mehr...
am anfang füllt sich der graben durch das lockere material ja noch schneller mit wasser und die ersten setzungen gehen zackig (1-2 jahre).
jetzt, nach 8 jahren, sieht man ende winter nur noch ganz wenig an manchen stellen.
ich warte aber immer noch auf ein paar meter, wo der regen durch große duglasien den boden nicht so durchnässen konnte. da kommt noch was  :(

keine ahnung, wie viele schubkarren ich da insgesamt noch verteilt habe.

wenn man den bereich zu früh bepflanzt, n weg drüber legt, oder gar ne gartenhütte hinstellt, wird man sich wundern...

hab n paar beete drüber angelegt und randnah apfel und birne gepflanzt.
mach nicht den fehler wie ich, die kleine birne halb über den graben zu setzen... die stand irgendwann schief und musste nochmal umgesetzt werden.

@dyarne da mach ich im frühsommer mal wieder paar bilder zu, wie die kleinen stämmchen sich entwickeln. allerdings ist der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] noch nie in die vereisung gegangen. das macht sicher einen unterschied.




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  •  MichaelBY2
  •   Bronze-Award
14.2.2025  (#142)

zitat..
cacer schrieb:

──────..
christoph1703 schrieb: Bei dem Lehm absolut notwendig, sonst sickert da gar nichts.
───────────────

kann ich bestätigen.
wenn der boden hier einmal nass ist, läuft jeder weiterer regen einfach wie auf versiegelter fläche ab.

──────..
dyarne schrieb: erfahrungsgemäß braucht es 2-3 starkregenereignisse bis sich ein senkrechter RGK RGK [Ringgrabenkollektor] gesetzt hat. und die können schon dauern...
───────────────

oder mehr...
am anfang füllt sich der graben durch das lockere material ja noch schneller mit wasser und die ersten setzungen gehen zackig (1-2 jahre).
jetzt, nach 8 jahren, sieht man ende winter nur noch ganz wenig an manchen stellen.
ich warte aber immer noch auf ein paar meter, wo der regen durch große duglasien den boden nicht so durchnässen konnte. da kommt noch was  :(

keine ahnung, wie viele schubkarren ich da insgesamt noch verteilt habe.

wenn man den bereich zu früh bepflanzt, n weg drüber legt, oder gar ne gartenhütte hinstellt, wird man sich wundern...

hab n paar beete drüber angelegt und randnah apfel und birne gepflanzt.
mach nicht den fehler wie ich, die kleine birne halb über den graben zu setzen... die stand irgendwann schief und musste nochmal umgesetzt werden.

@dyarne da mach ich im frühsommer mal wieder paar bilder zu, wie die kleinen stämmchen sich entwickeln. allerdings ist der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] noch nie in die vereisung gegangen. das macht sicher einen unterschied.

Ist der Birn-Baum schief geworden durch das normale Setzen in den ersten 1-2 Jahren oder weil der Kollektor im Winter vereist und im Frühjahr/Sommer wieder auftaut?


1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
14.2.2025  (#143)
Das verrückte ist, bei uns hat sich der facto nie groß was gesetzt... Trotz vertikalem Graben...

1
  •  christoph1703
14.2.2025  (#144)

zitat..
cacer schrieb:

──────..
christoph1703 schrieb: Bei dem Lehm absolut notwendig, sonst sickert da gar nichts.
───────────────

kann ich bestätigen.
wenn der boden hier einmal nass ist, läuft jeder weiterer regen einfach wie auf versiegelter fläche ab.

Nachdem unsere Zisternen auch im Grundwasser stehen, habe ich schön beobachten können, wie sich die Grube nach dem Aushub gefüllt hat. Das waren ungefähr 10-15cm am Tag, also auf die Fläche vielleicht 3m³. Wenn das Wasser höher steht, wirds wohl durch den Druckunterschied schneller gehen. Nicht ganz 2m Höhe haben wir zur Verfügung, dann staut es zurück in die Zisternen. Hoffe mal, dass wir das nie ausreizen werden 🤞

1
  •  mariof
  •   Bronze-Award
14.2.2025  (#145)
Ich hab nen vertikalen und horizontalen rgk - bei beiden wäre mir (ohne vereisung) stärkere setzungen als in den nicht rgk Bereichen aufgefallen.

1
  •  cacer
  •   Gold-Award
14.2.2025  (#146)

zitat..
MichaelBY2 schrieb: Ist der Birn-Baum schief geworden durch das normale Setzen in den ersten 1-2 Jahren oder weil der Kollektor im Winter vereist und im Frühjahr/Sommer wieder auftaut?

ist beim sacken einfach mit in den graben gezogen worden.
verlegt in 2016
innerhalb 2 jahren ging das so 20-30 cm tief.


_aktuell/2025021490495.jpg
später nur noch wenig:
in 23 hab ich das letzte mal aufgefüllt.

_aktuell/2025021450412.jpg
seit dem ist nichtmehr viel passiert.
heute:

_aktuell/20250214307460.jpg


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  •  etstas
16.2.2025  (#147)
@christoph1703 Welche SWWP wird es bei dir werden?

Viele Grüße!

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  •  christoph1703
16.2.2025  (#148)
Ich war lange auf Stiebel Eltron fixiert, jetzt liebäugle ich mit der Daikin. Letztere hat zumindest auf dem Papier eine noch niedrigere untere Modulationsgrenze, dafür nur aktive Kühlung. Wobei die eventuell für eine Entfeuchtung gar nicht so unpraktisch wäre. Ich sammle gerade noch Ideen und werde demnächst eh mal einen Thread dafür aufmachen 🙂

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
16.2.2025  (#149)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Ich war lange auf Stiebel Eltron fixiert, jetzt liebäugle ich mit der Daikin. Letztere hat zumindest auf dem Papier eine noch niedrigere untere Modulationsgrenze, dafür nur aktive Kühlung...

und nur dort...

es gibt hersteller die geben die unterne modulationsgrenze bei -8° sole-ein und 15hz an.
den ersten wert sehen die maschien nur an innovativen deutschen erdwärmequellen, den zweiten nur im labor, der ist in serie hart wegcodiert...

seriös geht so...

_aktuell/20250203248951.jpg
die könnten auch 0,5kw ins prospekt schreiben... 😉

2
  •  christoph1703
16.2.2025  (#150)
Hast du diese Daten von der Daikin zufällig auch parat? Ich finde ein Datenblatt mit unglaublich vielen Tabellen, aber die einzige brauchbare Angabe zur Minimalleistung ist bei 20 °C Sole-Ein...
Falls du eine Quelle für die Stiebel kennst, die nach Österreich liefert, wäre ich auch da für einen Tipp dankbar!

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  •  ichbauauch
16.2.2025  (#151)
Gibt es eigentlich einen Grund die neue WPE-I 07.1 zu nehmen wenn die "alten" Geräte so weit herunter modulieren können?


_aktuell/20250116212585.jpg

1
  •  dyarne
  •   Gold-Award
17.2.2025  (#152)
👉 R290
👉 preisreduktion durch skalierung
👉 und perspektivisch die aktive kühlung als (heizstab) der passiven...

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  •  uhim
  •   Bronze-Award
17.2.2025  (#153)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Hast du diese Daten von der Daikin zufällig auch parat? Ich finde ein Datenblatt mit unglaublich vielen Tabellen, aber die einzige brauchbare Angabe zur Minimalleistung ist bei 20 °C Sole-Ein...

Mehr als die Daten im Installer Reference Guide habe ich auch nie gefunden. Praktisch liegt die Mindestleistung bei uns im Betrieb etwas unter 2kW (ca. 1.8kW glaube ich) bei leicht positivem Soleeingang und unter 30° VLT. Genauere Werte gibts irgendwo in der Influx DB, weil alles so läuft wie es soll habe ich die aber noch nie genauer ausgewertet.


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  •  christoph1703
17.2.2025  (#154)
Danke @uhim, das sind ja schonmal Fakten 👍
Ich habe die Heizungsdiskussion in einen eigenen Thread ausgelagert: https://www.energiesparhaus.at/forum-christophs-heizungsplanung/82029

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  •  christoph1703
31.3.2025  (#155)
Mögen die Setzungen beginnen...

_aktuell/20250331101273.jpg

_aktuell/20250331878733.jpg

_aktuell/20250331620604.jpg

Vielleicht sollte ich den Rollschotter mal woanders lagern. Sonst baut sich der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] seinen eigenen Sickerkoffer 😃

Die Einfahrt werden wir dann wohl noch länger nicht pflastern.

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