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Hier sieht man, dass es 2 Verdichterstarts bei der Abtauung gegen 5 Uhr gab. ![]() Ich zähle die Verdichterstarts über MODBUS TCP. Also wie zuvor genau beschrieben sind es 2 Starts pro Abtauung. Übrigens wenn man korrekt rechnet, muss man die Wärme bei den Abtauungen abziehen. Sie wurde ja zunächst durch die WP WP [Wärmepumpe] erzeugt, kommt aber dem Haus nicht zu Gute. D. h. der Zähler (Wärmenergie) bei der JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] wird kleiner, der Nenner (Strom) aber größer und die JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] sinkt dadurch! Übrigens Lambda und Wolf kommen bei den Abtauungen ohne Verdichterstarts aus, warum kann iDM das nicht? Es wäre auch sinnvoll, die Heizungspumpen während der Abtauung auszuschalten, jedenfalls wenn ein Heizungspuffer vorhanden ist. Die Ist-VL-Temperatur der Heizkreise sinkt sonst um ca. 5-6 K ab, jedenfalls dann, wenn der VL VL [Vorlauf] der WP WP [Wärmepumpe] über ein T-Stück vor dem Pufferanschluss zum VL VL [Vorlauf] der Keizkreise abzweigt (so wie es ja auch beim Hygenik-Speicher vorgesehen ist). Ich frage mich auch, warum die Außeneinheit nach Beendigung des WW WW [Warmwasser]-Betriebs nicht eingeschaltet bleibt und sofort im Heizbetrieb weiter macht, wenn sie vor dem Start des WW WW [Warmwasser]-Betriebs im Heizbtrieb war. Damit würde die Restwärme effektiv genutzt und man könnte sich einen Verdichterstart sparen. Es gibt noch einige Punkte in der Steuerung die man verbessern könnte. |
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Ja, aber wie gesagt spielt physikalisch die latente Wärme auch noch eine Rolle. Diese musst du hier gegenrechnen! Zum Ende des Taktes hin hast du einen etwas besseren COP durch das Einfrieren des Wärmetauschers. Wie viel % dieser Effekt aber tatsächlich ausmacht traue ich mich aber nicht mal abzuschätzen. Größer 0 wirds aber doch sein ![]() Bei deiner JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] Ermittelung musst du dann aber auch die anderen Verluste (z.B. Pumpen) mit berücksichtigen, sonst wird es zu einseitig. Die Schätzwerte der Navigator Steuerung darfst du dann aber erst recht nicht heranziehen. Ganz ausschließen wirst du die Abtauung bei einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] wohl nicht können und die glänzenden Datenblatt Angaben werden wohl eher nicht bei konstant 0°C mit 100% Luftfeuchte, wie dummerweise in vielen Gegenden diesen Winter vorherschend, ermittelt worden sein. In den letzten 24h war bei mir z.B. gar keine Abtauung nötig, trotz etwas frostigeren Temperaturen (iPump 2-8): ![]() (dank IDM Zwangspause nach WW WW [Warmwasser] Bereitung leider 1 Takt) Wie oben erwähnt: Hier wären eventuell echte Fakten/ Beispiele/ Beweise schön... Wie oben in meinem eigens 'zusammengezimmerten' Ablaufschema für eine Abtauung ersichtlich, ist wohl irgendwann eine Einstellungsänderung (2x) am Kältekreislauf für die Prozessumkehr notwendig. Rein gefühlsmäßig würde ich wohl den Kompressor zum Umschalten der Ventile ausschalten und diese nicht "unter Last" schalten. Da der Kompressor dafür aber nie wirklich lange aus ist, würde ich dafür keinen Kaltstart ansetzen. Willst du die Abtauvorgänge reduzieren musst du halt am Wert für die Abtauungsgradminuten rumpspielen (Garantieverlust ?!?!) und einen für dich optimalen Wert finden. Übertreibst du es, wirst du aber ein Niederdruck Problem bekommen... Das kommt alles "sehr drauf an". Heizt du mit Heizkörpern? Dann sind die Überlegungen relevant und es muss gut ausgelegt werden. Ist z.B. der Puffer bzw. die Wärmemenge im Puffer nicht ausreichend bekommst du eine Niederdruck Störung und vorbei ist es mit der Abtauung... usw. Entweder du opferst nun etwas Energie vom Heizkreis oder aktivierst den Heizstab zur Abtauung. Heizt du mit FBH FBH [Fußbodenheizung], dann kann das alles weg und fertig. Wirst du sowieso nicht merken. Außer das Haus (bzw. die FBH FBH [Fußbodenheizung]) ist sehr klein... Unter Umständen dienen die Anschlüsse eine Maximale Kompatibilität und Störungsfreiheit sicherzustellen. Dabei muss es sich nicht immer um das effizienteste Schema handeln, vor allem da dies sowieso Einzelfallabhängig ist. Wie schon sehr oft thematisiert leider eine besondere IDM Eigenschaft. Ist wohl mittlerweile eher ein Feature als ein Bug und wird vmtl. so bleiben. Je nach Wert von "Zuschaltzeit Heizen" kann es auch sein, dass die Restwärme (zum Teil) genutzt wird und es unter Umständen auch kein totaler Kaltstart für den Kompressor ist. Da stimme ich dir voll und ganz zu. Irgendwie sind die interessierten Nutzer unfreiwillige Beta Tester der Anlage. Dies könnte man deutlich !!! besser lösen. Z.B. durch einen unkomplizierten Feedbackkanal an die Entwickler oder auch der Möglichkeit (ACHTUNG GANZ WILD) SELBST auf eine neue Software updaten zu können, wie z.B. am PC/ Smartphone oder bei anderen WP WP [Wärmepumpe] Herstellern. |
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Heute hat die AERO ALM 2-8 bei einer Außentemperatur von ca. 11 °C abgetaut. Das kann doch nicht normal sein? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? |
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Je nach angeforderter Leistung (Warmwasserbereitung?) und relativer Luftfeuchte kann das durchaus sein... Abtaufreigabetemperatur ist standardmäßig ja bei 25°C. |
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Ich verstehe das bei meiner IDM iPump 2-7 auch nicht ganz. Hier wird wie bei Herby oft bei +5 bis +10 Grad "abgetaut". Eis konnte ich jedoch keines an den Lamellen sehen? |
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Auch mal genau mit der Taschenlampe durchgeleuchtet? Wenn es dich zu sehr stört, musst halt die beiden Parameter anpassen (lassen) bis es besser passt. Vmtl. werden auch diese Parameter sehr "konservativ" eingestellt werden, so dass es halt bei keinen Kunden Probleme wegen zu viel Eisbildung gibt auch wenn sehr lange die Maximalleistung gefordert wird... Bei mir gabs heute nur einen Takt (ohne Abtauung): ![]() |
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Welche beiden Paraameter meinst Du sollte man anpassen um unnötige Abtauungen zu vermeiden? |
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Wie etwas weiter oben erwähnt: -Abtaufreigabetemperatur -Abtaudifferenz Musst dann halt noch die Definition für eine unnötige Abtauung für deine Anlage finden... Wenn diese nur oberflächlich betrachtet unnötig war kannst du halt Folgeprobleme bekommen (z.B. Druckstörungen im Kältekreis...). |
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Und wie müsste man diese Werte verändern, damit bei keiner bis geringer Vereisung nicht abgetaut wird? |
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Dies lässt sich aus der Ferne wohl nur schlecht sagen, da doch ein paar individuelle Parameter mit reinspielen. |
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Wo steht da was von Abtaudifferenz und was soll das sein? |
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Bevor eine Abtauung beginnt, wird die Zeit aufsummiert, in der folgende Bedingungen erfüllt waren: - Die Ansauglufttemperatur war unter dem Wert von Parameter Abtaufreigabetemperatur - Der Verdichter lief. - Die Betriebsart war Heizen oder Warmwasser. - Die Verdampfungstemperatur war unter 0 °C. Leider wird das Aufsummieren nur angehalten, aber nie auf 0 gesetzt, wenn entweder der Verdichter ausgeschalten wird oder die Betriebsart nicht mehr Heizen oder Warmwasser ist oder die Verdampfungstemperatur über 0 °C steigt. |
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Dann stellt sich doch die Frage, wie iDM das so optimieren kann, dass es keine unnötigen Abtauungen gibt! |
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Mit der aktuellen Software: Die Parameter so einstellen, dass die Abtauung maximal hinausgezögert wird. Erfordert aber viel rumprobieren und Versuche bei den verschiedensten Bedingungen. Dass die Gradminuten wieder abgebaut werden würden, wäre aus Nutzersicht sehr nett, es muss aber halt auch sichergestellt sein, dass die tatsächliche Vereisung des Wärmetauschers auch im selben Maß zurück geht. Und das auch bei sehr ungünstigen Witterungsverhältnissen. Vmtl. hat IDM hier während der Entwicklung auch entsprechende Tests durchgeführt. Hast du IDM schon mitgeteilt, dass du ein Problem mit den unnötigen Abtauungen hast? So schön es aus Nutzersicht wäre eine sehr gut optimierte Anlage zu bekommen, desto schwieriger ist dies für den Hersteller. Die Anlage muss später in jeder Einbausituation und bei allen Witterungsverhältnissen möglichst störungsfrei funktionieren. Geht man zu sehr an die Grenze, kann es passieren, dass Störungen häufiger auftreten. Den technisch eher weniger interessieren Kunden juckt es vmtl. nicht so sehr, wenn ein paar mal zu oft abgetaut wird. Bleibt die Bude aber kalt, weil die Anlage auf Störung geht fällt aber vmtl. auf, dass was nicht stimmt. Der erste Fall ist unschön für den Kunden, im zweiten Fall muss man als Hersteller evtl. einen Servicetechniker (u.U. auf eigene Kosten) losschicken. |
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Ist es dann überhaupt möglich, dass der Wärmetauscher bei einer Ansaugtemperatur von etwa 10°C einfriert? Die Abtaufreigabetemperatur auf 25°C einstellen ist doch völlig unsinnig und das ist der Defaultwert. |
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Schau mal auf die Werte vom Kältekreis... im speziellen auf die Verdampfungstemp. (vor allem bei höherem Heizbedarf/ WW Bereitung) Da ich mittlerweile den Faden etwas verloren habe, was ist dein konkretes Problem mit den Abtauungen? |
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Wie kommt man die Werte des Kätekreises wie z. B. die Verdampfertemperatur? |
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Einstellungen | Informationen | Eingänge/Ausgänge | Fühlereingänge |
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![]() Was sagen die Experten zu den Werten, ich kenne mich da nicht aus? Passen die Werte Verdampfungsdruck 1 = 3,8 bar Verdampfungstempertur 1 = 0 °C zusammnen? Mich würden Vergleichswerte interessieren. Könnt Ihr die gleiche Darstellung hier einstellen? |
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Wird vermutl. passen, oder hast du ein Problem? Z.B. unterirdisch schlechter COP? Der Kältekreis ist ja z.T. selbst überwacht, du würdest Störungen bekommen wenn was nicht passt. Zum Abtauen: Hier siehst du sehr schön, dass du bei einer Außentemperatur von 7.8°C eine Verdampfungstemp. von 0.0°C hast. Es kann sich also durchaus Eis bilden... Was mir noch auffällt, deine Durchflusswerte sind etwas niedrig. Da nicht viel über deine Anlage / Einstellungen / Hydraulik bekannt ist, kann das so passen oder auf ein verdrecktes Sieb im Filterkugelhahn hindeuten. Ohne Direktkreis und Ladepumpe M73 auf Standardeinstellung (immer > 60%) und "normalen" Leitungslängen zum Außengerät, sollte hier mehr gehen. https://www.energiesparhaus.at/forum-idm-aero-alm-2-8-stromverbrauch-und-optimierung/76163_5#856711 |
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Wo soll das Eis dann sein wenn der Wärmetauscher blitz-blank ist? Bei meiner AERO ALM 2-8 wurde der Minmalwert der Ladepumpe im Heizbetrieb von ursprünglich 60% auf 35 % reduziert. Dadurch bekomme ich bei gleicher Leistung mehr Spreizung, was ich für sehr sinnvoll halte. Damit liege ich immer noch deutlich höher als der minmal erforderliche Durchfluss von 6 Liter/Minute. Das Sieb wurde von etwa 1 Woche gereinigt. Bei Lambda kann man die gewünschte Spreizung sogar einstellen. |
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