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Hast du den oben verlinkten Thread gelesen? Nochmal: https://www.energiesparhaus.at/forum-legionellen-mythen-und-fakten/71305 Kurzfassung: Im EFH ist v.a. ohne Zirkulationsleitung die Angst vor Legionellen unbegründet, sofern selten genutzte Leitungen hin und wieder gespült werden. Ich hab schließlich den großen Greenwater mit 450l WW WW [Warmwasser] und 300l Heizungswasser, und natürlich noch nie eine "Abtötung" durchgeführt - weils einfach nicht notwendig ist. Und wir alle leben noch. 🤟 Ich verstehe diese Pufferspeicherorgie nicht. Warum soll man sich ohne Not sündteure, ineffiziente und lebensdauervermindernde Technik einbauen lassen, nur um vermeintlich ein paar kWh speichern zu können? Denn bekanntlich ist's im Winter schnell finster. Da gibt es 0 PV Überschuss, welcher im Wasser "gespeichert" werden kann, und im Sommer bringt dir die ganze Wasser"speicher"ei nix, da man normalerweise nicht den WW WW [Warmwasser] Bedarf eines öffentlichen Schwimmbades hat... 😜 Ein Pufferspeicher hat parallel zur WP WP [Wärmepumpe] und Heizung nix verloren. Einzige Pufferspeicherausnahme ist ein kleiner serieller Pufferspeicher im RL RL [Rücklauf] der Heizung, wenn das Heizwasservolumen der Heizkörper zum Abtauen von LWP LWP [Luftwärmepumpe] nicht reicht. WP-geeigneter WW WW [Warmwasser] Boiler über 3-Wege Ventil angeschlossen (entweder Heizen oder WW WW [Warmwasser]) - zack, und fertig. - Kein Puffer. - Keine zusätzlichen Pumpen und deren Regelung. - Keine zusätzlichen Mischer. - Viel gewonnener Platz im Technikraum. 😜
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Das kannst du im EFH vergessen. Die se These ist Quatsch und wurde schon breiter als breit diskutiert. Ww Speicher sauber auslegen au 1x Ladung pro Tag, selbst einen Puffer mit Friwa würde ich nie recht viel größer auslegen, viel zu hohe Verluste und infvestition. |
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Ohne Puffer fängt die WP WP [Wärmepumpe], je nach minimaler Leistung und Heizlast, zwischen 5 und 8 °C Außentemperatur zum Takten an. Und 2. in den Monaten September, Oktober und März bis Mai hat man PV-Erträge, die man mit einem Puffer effektiv nutzen kann. Aber die Entscheidung mit/ohne Puffer muss jeder für sich entscheiden. Es gibt gute Argumente dafür und natürlich auch dagegen. Ich gehöhre halt zu den Befürwortern und fahre sehr gut damit. |
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Wenn man auch dem Irrglauben anheim fällt, dass ein Pufferspeicher Takten verhindert, dann ist das so. Es lässt sich die Physik aber trotzdem nicht überlisten. Da ein Pufferspeicher Energie einer WP WP [Wärmepumpe] nicht speichern kann (pro Grad mehr VL VL [Vorlauf] Temperatur hast du 2,5% mehr Stromverbrauch als nötig), und Takten mitnichten verhindert, sondern in blöden Fällen sogar fördert (thermischer Kurzschluss durch viel zu hohen Volumenstrom), aber auf jeden Fall ineffizient ist (dauerhaft höhere VL VL [Vorlauf] Temperatur als nötig, also dauerhaft mind. 5% höheren Stromverbrauch, zusätzliche Umwälzpumpen benötigen auch Strom), fällt mir kein einziges Argumtent PRO Pufferspeicher parallel zur WP WP [Wärmepumpe] ein. Dafür kostet es bares Geld im Invest und Betrieb... |
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Diese These ist schlichtweg falsch Stimme dir zu 1000% zu. Und sind wir uns mal einig. Ein paar Takte in der Übergangszeit hat noch keine WP WP [Wärmepumpe] zum Tode verurteilt. Anlagen immer so einfach als möglich aufbauen, eventual dazugeben mit irgendwelchen Wassertemperatur verumständlicht die Anlage, treibt die erstellungskosten hoch, für keinen Mehrwert |
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Man muss ja nicht gleicher Meinung sein. Da ich eine Solarthermienalage habe brauche ich ohnehin einen Speicher, in sofern war es für mich eh klar. Von April bis Oktober sorgt sie für Warmwasser und in der Übergangszeit auch für die Heizung. |
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Das ist keine Meinung sondern sind Fakten. Du kannst jetzt nicht weil du Solarthermie hast bei WP WP [Wärmepumpe] Pufferspeicher einsetzen . Das sind 2 völlig verschiedene Welten. Wenn du WP WP [Wärmepumpe] hast und Solarthermie, würde mich deine Puffereinbindung interessieren. Da hat sich dein insti gutes Geld verdient und du zu viel bezahlt, wenns so ist wie im Satz davor |
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Den Satz verstehe ich nicht: Da hat sich dein insti gutes Geld verdient und du zu viel bezahlt, wenns so ist wie im Satz davor |
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Okay, die ganze Speicher- und Pufferproblematik scheint ja nicht eindeutig begründbar. Werde mich weiter schlaumachen und hoffentlich eine eigene Vorliebe entwickeln:- Eindeutig sind aber die bisher angebotenen WP WP [Wärmepumpe] zu groß. Wenn überhaupt, werde ich maximal 9kW einbauen lassen und auf eine mögliche geringe minimal Leistung achten. Mir ist mittlerweile eine andere Idee gekommen. Auch wegen der immensen Investitionskosten denke ich darüber nach, meine Gasbrenntwertheizung weiter laufen zu lassen und mich im ersten Schritt nur ums Warmwasser zu kümmern. Der vorhandene Speicher ist mindestens 45 Jahre alt und muss eh getauscht werden. Daher die Idee, eine PV gestützte Brauchwasserpumpe in den Keller zu stellen und Heizen und Warmwasser komplett zu entkoppeln. Vielleicht zusätzlich mit einem PV Batteriespeicher. Klingt das vernünftig? |
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ähhh doch? |
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Okay, dann eben doch. Ich habs halt nicht verstanden. Aber eigentlich geht es mir darum auch nicht! |
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Es ist eindeutig begründet und in diesem und auch im HDT Forum schon zigfach belegt, dass ein Pufferspeicher parallel zu einer WP WP [Wärmepumpe] und Heizung einfach keinen Sinn macht. Leider wissen das viele Installateure noch nicht - wie denn auch, wenn man in der Installateurausbildung diesen Quatsch noch immer verbreitet... Und wenn schon der Pufferspeicher wegen Solarthermie notwendig ist, dann ist nur eine Einbindung als Entlademischer effizient, d.h. ein Ventil knipst den Pufferspeicher weg wenn die WP WP [Wärmepumpe] läuft. Eine BWWP macht auf jeden Fall Sinn - die verbraucht nur ein Viertel des Stromes eines Heizstabes. Einzig eine BWWP neben einer Heizungs-WP wäre doppelt gemoppelt, aber wenn du sowieso die Gasheizung noch länger laufen lassen willst, dann wäre das ein gangbarer Weg, sehr stromschonend WW WW [Warmwasser] zu generieren. Außerdem erhältst du als Abfallprodukt kühle, trockene Luft, was vielleicht im Sommer gut nutzbar sein kann. Auch hier wird die PV "Regelung" einfach sein: Per Zeitschaltuhr um die Mittagszeit WW WW [Warmwasser] bereiten sollte reichen. ![]() |
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Wenn man eine Luft-Wasser-WP ohne Puffer mit Heizkörpern betriebt, woher bezieht sie dann die Abtauenergie, etwa aus den Heizkörpern? Bei Fußbodenheizung geht das eher, aber natürlich nur dann, wenn man keine Einzelraumregelung einbaut. An einem Wintertag mit hoher Luftfeuchtigkeit taut die AERO ALM 2-8 etwa alle 2 Stunden ab und braucht dazu etwa 0,8 kWh für jede Abtauung. Das sind dann am Tag knapp 10 kWh. Das sollte man auf jeden Fall beachten, die müssen ja irgendwo herkommen. |
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Falls das Volumen der Heizkörper nicht reicht, dann gibt man dafür einen schlanken Pufferspeicher seriell in den Rücklauf der WP WP [Wärmepumpe]. Der tut effizienztechnisch nicht weh. Deswegen schreibe ich immer von den Pufferspeichern parallel zur WP WP [Wärmepumpe] und Heizung, welche wirklich schmerzen. Ganz richtig! Denn ERR ERR [Einzelraumregelung] töten den Volumenstrom und damit die Effizienz einer WP WP [Wärmepumpe]. Deswegen sollen ERR ERR [Einzelraumregelung] bei WP WP [Wärmepumpe] garnicht eingebaut werden (oder meinetwegen wirklich nur für Räume mit wechselnder Benutzung á la Gästezimmer). Somit erledigt sich das Abtauenergiethema sowieso von selbst. ![]()
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ERR ist von Haus aus nicht anzustreben. Weiters gilt: Sole mit FBH FBH [Fußbodenheizung]: kein Puffer Sole mit HK: kein Puffer Luft mit FBH FBH [Fußbodenheizung]: kein Puffer Luft mit HK: Hier kann unter Umständen ein serieller Puffer sinnvoll bzw. notwendig sein. Nebelzone, häufiges Abtauen, wenig freier Volumenstrom usw. Das ist aber eine komplett andere Herangehensweise, als jedem Neubau einen fetten parallelen Puffer zu verpassen, der hier nichts bringt, sondern nur schadet.
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Ganz genau, das muss man sich genau anschauen, nur beschreibst du wieder mal den Ausnahmefall als Sollzustand. ||
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Darauf bezogen |
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Natürlich braucht es nicht zwingend einen PV Akku, ist aber möglicherweise hilfreich. Er soll in erster Linie dazu dienen den Eigenanteil zu erhöhen. Steuerung per Zeitschaltuhr erscheint mir zu einfach. Schließlich ist die Sonne auch nicht ausschließlich zeitgesteuert. Aber das ist mein Anwendungsfall und darauf beziehen sich alle meine Fragen. |
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Bei mir schon. Pünktlich zu Mittag erreicht bei mir die Sonne jeden Tag ihr Strahlungsmaximum. Ist nur die Frage, ob Wolken davor sind oder nicht... 😂 Ernsthaft, wie willst du das denn steuern? Denn wenn der WW WW [Warmwasser]-Topf bei mir leer ist, dann rennt die WP WP [Wärmepumpe] schon mal 1-3 (im Extremfall 4) Stunden gemütlich mit 1 kW dahin. Soll nun die WP WP [Wärmepumpe] jedesmal, wenn eine Wolke kommt, die Produktion einstellen? Das kannst du vergessen. Die soll durchrennen, sonst hast du wieder Ineffizienzen und Verschleiß. Somit ist es wirklich so einfach, ja. 😎 Wichtiger ist es eine potente PV Quelle am Dach zu haben. Mit meinen 25 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] (auch nordseitig) schaffe ich dieses 1 kW quasi immer, außer vielleicht im Kernwinter. Aber dann hilft dir der PV Speicher natürlich auch nix. Meiner Meinung nach hängt es extrem von den Kosten des PV Speichers ab, ob er sich rentiert oder nicht. Meine 14 kWh kosteten mir nur knapp 4k€, das war verschmerzbar und wird sich sogar rentieren. Würde er 10k€ kosten, dann empfehle ich stattdessen die PV am Dach aufzurüsten, sofern möglich (Einspeiselimit!), aber das führt jetzt wieder zu einer anderen Diskussion. |
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