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Man kann keine Forward Start Caps bei heimischen Banken kaufen. Vielleicht zur Erklärung: Ein Forward Start Cap garantiert eine Zinsobergrenze, die jedoch erst in der Zukunft für einen bestimmten Zeitraum zu laufen beginnt. Das ist vor allem in Deutschland ein bekanntes Instrument (dort bekannt als Forward-Darlehen), das für die "Anschlussfinanzierung" (= die Phase nach Ablauf der aktuellen Zinsbindung) eingesetzt wird. In Ö kann man wie erwähnt die klassischen "Warrants" (= verbriefte Optionsscheine) kaufen, die ebenfalls den Zweck der Zinsobergrenze erfüllen, jedoch vom Zeitpunkt des Kaufs an und nicht erst in der Zukunft. Die Prämie für den Optionsschein hängt von der Höhe des Strike-Preises (= Zinssatzobergrenze) und der Laufzeit ab. Da können gewaltige Unterschiede bestehen. Das hängt von einer Vielzahl an Bedingungen ab und wie die bankinterne Ertragskalkulation aussieht (Marktzinsmethode, Aktiv-Passiv-Management, Situation rund um das eigene Funding, Liquiditätskosten, Bilanzstruktur, etc.). Ist definitiv höchst unterschiedlich. |
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Mit Wirtschaftlichkeit meinte ich zusammenfassend, dass das von vielen Faktoren abhängt. |
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Forward Start Caps sind wie beschrieben eben keine Optionsscheine, sondern Einzelvereinbarungen mit dem kreditgebenden Institut. Die bekannten Optionsscheine heimischer Prägung haben auch eine andere Ausgestaltung, da sie so ist es - darauf will ich hinweisen. Ein Aufschlag von x kann darüber isoliert betrachtet noch keine Auskunft geben. |
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Hi, der User fragte nach Lösungen, die hab ich ihm angeboten. Es gibt sie, weshalb es auch eine valide Option zur Absicherung ist. Eine Eingrenzung auf heimische Banken ist von dir gekommen, nicht von mir, weiß nicht warum du das dann so belehrend widergibst. Das Thema, dass der anfänglich niedrige Zins später ausgeglichen wird muss einem klar sein. Da ist auch nichts mit nachverhandeln, die Bank ist ja nicht komplett bescheuert. Habe selber solche Instrumente gerechnet, auf die Laufzeit sind die 2,65% am Anfang mit höherem variablen Zins später der gleiche Ertrag für die Bank wie 3,2% am Anfang und später +1% - da braucht man sich nichts vormachen. |
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Ich denke, es wäre hilfreich (so wie es in diesem Forum üblich ist), konkrete und praktische Handlungsempfehlungen-/einschätzungen zu geben. Einem privaten Kreditnehmer, der bei einer heimischen, genossenschaftlich organisierten Bank einen aus heutiger Sicht günstigen Fixzinskredit abschließt, ein Zinsabsicherungsgeschäft in Aussicht zu stellen, das im Inland nicht angeboten wird (und im zumindest deutschen Ausland nur in Verbindung mit einem dort aufrechten Kreditverhältnis zu bewerkstelligen ist), erscheint mir zumindest schwierig. Widerspruch und Diskurs muss man leider aushalten - ich denke nicht, dass dieser von mir belehrend erfolgt ist, sondern stets nüchtern basierend auf den Fakten des aktuellen, heimischen Bankenumfeldes. Ich befürchte doch. Mit einer Konditionenvergabe nach herkömmlicher Ertragsrechenlogik hat das jedenfalls nicht viel zu tun. Gut aber dennoch natürlich für den Kreditnehmer. Abhängig davon, wieviel Kapital am Ende der Fixzinsphase noch offen ist, wie lange die Restkreditzeit und das dann herrschende Zinsgefüge ist, wird der Kreditnehmer dann sehen, wie die dann herrschenden variablen Aufschläge und die Fixzinssätze sind und ob sich (im Falle erfolgloser Nachverhandlungsbemühungen) eine Umschuldung auszahlt oder eben nicht. |
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Hallo. Ich bin wieder der mit 2.675% fix 10J (+1.5% Aufschlag) von der Volksbank. Wir sind zufrieden, die anderen Angebote waren nur schlechter (zB 3.34% fix 10J von Bank99, danach 1% Aufschlag). Also es ist das beste was wir momentan rausholen konnten, besonders bei der Tatsache, dass wir damit einen (nur) 1.5 Jahre alten 4.3% fix 25J Kredit umgeschuldet haben. Darf ich fragen was und wo diese "Konditionenmatrix" ist? Hat der Kreditmakler auch davon geredet. Wo kann man die finden und verfolgen? |
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Vielen Dank für das Link. Das ist ja super, dass man das so verfolgen kann. Es steht drinnen 1:1 was mir der Kreditmakler gesagt hat (dann frage ich mich natürlich wozu ihm die Provision geben, aber okay...). Ich glaube im Jahr 8-9 von meiner 10-J Fixzinsphase schaue ich immer wieder nach aktuellen Konditionen. |
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Die Darstellung der aktuellen, laufzeitbezogenen Fixzinssätze in Abhängigkeit von Ausleihungsgrad und Kreditvolumen gibt es als "Matrix" nur bei der bank99 und ist nicht allgemein zugänglich. Im Falle von Konditionenänderungen informiere ich diesbezüglich regelmäßig im groben Überblick unter https://www.energiesparhaus.at/forum-bank99- wohnkredit99-2025-und-mehr/81517 diese Kondition gibt es beispielsweise bei der bank99 aktuell gar nicht. Im 10Y Fixzinssegment gibt es in Kombination mit dem 3M EURIBOR + 1% Aufschlag nur zwei Möglichkeiten mit 3,35%: 1) Kreditvolumen 300k - 500k und Fremdfinanzierungsanteil bis max. 70% oder 2) Kreditvolumen ab 500k und Fremdfinanzierungsanteil bis max. 90% Freilich kommunizieren auch andere Banken ihren Kooperationspartnern die jeweils aktuell bestmögliche Konditionenübersicht. Diese ist jedoch bedeutend einfacher "gestrickt" als die Matrix der bank99. |
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hätte er extra Provision verrechnet oder ist es bei den 1,5% des Kreditvolumens geblieben, die ihm die Bank ohnehin vergütet hätte? ja - so würde ich das auch machen |
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Für die Abwicklung 😉. Die Prov oder BAG BAG [Bearbeitungsgebühr] oder das Honorar macht man üblicherweise im Vorfeld aus und sollte für beide Seiten passen. Das würde ich überhaupt regelmäßig empfehlen. Wer weiß, vielleicht schaut es in 5 Jahren schon bedeutend günstiger aus. |
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Das Instrument gibt es ja, sogar von zwei inländischen Banken meines Wissens, wobei eine in der Vergangenheit stets auch Forward Starts angeboten hat. Das Instrument eines Zinscaps zur Absicherung der User-Situation ist absolut legitim. |
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absolut - stimme da auch voll zu, jedoch muss man wie auch bei den "gewöhnlichen" Zinscaps stets auf Kosten/Nutzen schauen und die Kosten hängen im Wesentlichen bitte um Info konkret welche Banken und falls es sich um ein Wertpapier handelt, um die ISIN. Vielleicht ist das dann ja auch für einige Mitleser interessant. Wenn es sich um kein Wertpapier handelt, dann stehen wir bei derselben Problematik wie vorher, nämlich dass es losgelöst vom Grundgeschäft (= konkrete Kreditvereinbarung) schwierig wird, |
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Das wird doch nicht an der Börse gehandelt, das sind OTC Geschäfte zwischen Bank und Kunde. Die Gesetzgebung ist hierbei relativ klar. Privatkunden dürfen mit Finanzderivaten nicht spekulieren. Daher muss die Bank eine Prüfung vornehmen, dass ein entsprechendes Grundgeschäft besteht. Dieses muss nicht beim gleichen Institut sein wie der spätere Cap. Anbei die Funktionsweise wie das funktioniert: https://www.raiffeisen.at/resources/rvs/rvs/firmenkunden/Produktblatt-Zinscap.pdf Zinscaps sind mit den niedrigen Zinsen aus der Mode gekommen, aber ein tolles Instrument zur Risikominimierung. Nochmals: Der User fragte wie er sich gegen stark steigende Zinsen in Zukunft absichern kann. Sinkt während der nächsten Jahre der Zins wieder auf ein niedriges Niveau, wovon auszugehen ist, kann man entweder die spätere Periode ebenfalls mit fix eintüten oder einen Zinscap mit Zinsobergrenze abschließen. |
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Und eigentlich könnte man das Hin- und Her jetzt sein lassen. Ich glaube, dass sich bei Interesse jeder selber, individell, schlau machen muss. |
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Guten Abend,
weil’s thematisch gerade passt – und vielleicht auch für andere aus dem Westen Österreichs interessant ist. Wir stehen vor einer Baufinanzierung und haben bei einer regionalen Filiale folgendes Angebot erhalten: Bandbreitenkredit: Laufzeit: 35 Jahre Fixzins: 2,99 % bis 31.03.2027 Danach: 1,275 % über 3M-EURIBOR Zinsbandbreite: min. 1,99 %, max. 3,99 % (bis 31.12.2035) Zinsanpassung: quartalsweise (1.1., 1.4., 1.7., 1.10.) Effektivzinssatz: 3,8 % von einer anderen Bank: 15 J. Fixzins: Laufzeit: 35 Jahre Fixzins: 3,6 % für 15 Jahre Danach: 1,1 % über kaufmännisch gerundetem 6M-EURIBOR (auf 1/8 %) Effektivzinssatz: 3,9 % Tendieren aktuell zur ersten Variante – weil der Worst Case mit 3,99 % gut machbar ist. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Bandbreitenkrediten gemacht? |
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Kommt zum angebotenen Zinsband noch der Bankaufschlag dazu? Da kommen scheinbar wieder öfters kreative Konstrukte hervor mangels kompetitver Fixzinsen. |
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Dornbirner Sparkasse? Bandbreite angesichts der relativen Steilheit der Zinskurve in diesem Laufzeitensegment OK. Die längeren (z.B. 19 Jahre) "Bandbreitenlaufzeiten" liegen derzeit so zwischen 1,55% und 4,75%. Bandbreiten verstehen sich inkl. Aufschlag und sind eine vor allem bei den westlichen Banken verbreitete Variante (produktseitig auch relativ simpel zu "bauen") Ich finde das angesichts der derzeitigen Unsicherheit auch eine gute Variante, um sich zinsseitig auf der einen Seite abzusichern und auf der anderen Seite von der Phantasie (angesichts sinkender Inflation) sinkender Zinsen zu profitieren. Freilich kostet die Bandbreite Geld (bedeutet: Aufschlag auf den 3M EURIBOR). Für die lange Gesamtkreditlaufzeit sind 10 Jahre Absicherung halt relativ kurz (bei ordnungsgemäßer Bedienung sind nach dieser Periode immer noch mehr als 80% der ursprünglichen Forderung offen und damit dem dann herrschenden Zinsgefüge unterworfen). Du bekommst gegenwärtig im besten Fall z.B. 10Y fix (Kontowechsel und LTV unter 80 vorausgesetzt) mit 3,38%. Das wäre ein Zinsvorteil von 0,22% p.a. für die ersten 10 Jahre - dafür bist du 5 Jahre kürzer zinsgebunden. Generell: bei 35Y Gesamtkreditlaufzeit würde ich auch eine 25Y Fixzinsperiode in Betracht ziehen. Diese wäre unter den oben genannten Bedingungen ab 3,48% zu haben - immer noch deutlich günstiger als die 3,60% für 15 Jahre. |
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Danke euch für die Rückmeldung und Einschätzung. Genau, innerhalb der Bandbreite gilt der Aufschlag, 3,99 Prozent ist das Maximum (auch wenn der 3M Euribor zB bei 3,8 läge). Ich finde das Modell für unsere Bedürfnisse ganz praktisch. Man kann auch nach den 2 Jahren am Anfang zu den dann herrschenden Angeboten "fixieren", sollte es in den kommenden Jahren zu einem generell niedrigeren Zinsniveau kommen. Für uns ist auch wichtig, viel sondertilgen zu können, was bei ersterem Angebot pönalfrei und unbegrenzt möglich ist. Bei der zweiten Bank hätten wir auch 10J fix für 3,55 Prozent bekommen. Diese Bank hat uns vor ca. 2 Monaten auch gesagt, dass sie keine langen Fixzinsen anbieten können, weil es sich für sie als Bank "nicht rentieren" würde. Bei wieder einer anderen Bank gab es das Angebot eines "Mischkredits", also 200k fix für 3,55 Prozent und der Rest halt variabel. Generell kommt mir vor - nachdem wir bei einigen Banken waren und ich hier im Forum regelmäßig lese - dass man hier in VBG genrell eher teurere Angebote bekommt ;). |
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Hoi @Gsibergerin, haben auch gerade in VBG finanziert und ebenfalls ziemlich idente Varianten und Aussagen wie du zu hören bekommen. Mir kommt es auch so vor als ob sichs hier schwieriger gestaltet bzw. auch null Verhandlungsspielraum möglich ist. Bei den meisten Banken wurde uns gleich direkt gesagt, dass nicht über 10 Jahre fix finanziert wird, was die Auswahl eh gleich sehr begrenzt hat. |
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Wobei es in Vlbg. nicht nur die bekannten 4 Regionalbanken gibt ... |
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meiner Erfahrung nach haben gerade aber auch vereinzelt die "Platzhirsche" z.B. den 15Y-Fixzinssatz im Programm. Alternativen gibt es jedenfalls wie erwähnt. |
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